Jahr: 2019

Winterbehandlung 2019

HeYo! Die Winterbehandlung hatte ich für Freitag, 20.12. angesetzt -da die Temperatur aber bis dahin auf über 10 Grad plus klettern sollte, habe ich mich entschlossen die Behandlung auf Montag 16.12. vorzuziehen. Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht – den beiden Völkern in den Bienenkisten geht es prima! Sehr stark -beide, aber das Volk in der Einraumbeute hat es leider nicht geschafft. Dieses Volk war im Zuge einer Wabenerneuerung aus der Bienenkiste in die Einraumbeute gezogen. Es hat sich danach nicht so gut entwickelt und es ist bereits schwach aus dem Sommer gekommen. Schade, das ist mein erster Verlust. Behandelt habe ich mit VarroMed 🙂

Bienchen‘s Ausflug

HeYo! Gestern wars gegen Mittag so schön draussen, dass ich kurzer Hand beschloss zu den Bienchens zu schauen. Beim letzten Besuch, war es sehr kalt und windig und ich hab fast keine Bienchens gesehen. Der Winter steht vor der Tür, da werd ich sie lang nimmer sehen … Drüben angekommen war es bei der Einraumbeute und der bunten Bienenkiste ruhig. Aber die Bienchens von der gelben Kiste hatten grad Ausflug. Sah ein wenig nach Einflugmanöver aus, da es auch „sterzelnde“ Bienchens am Flugbrett gab. Dann öffnete ich die Einraumbeute, es hatte 15 Grad, und kontrollierte nochmals das Futter und ob das Volk gross genug ist. Auch in die bunte Kiste hab ich von hinten reingeschaut. Ich bin froh, allen scheint es gut zu gehen. Der Winter kann kommen!

Süsskartoffel und Sprossen

HeYo! Das heutige Mittagessen war in 10 Min fertig und mundete super! Zutaten: 1 Salatherz, 1 Süsskartoffel, 1 kleine rote Zwiebel, 1/2 Avocado und Sprossen Süsskartoffel und Zwiebel schälen und schneiden. In Olivenöl anbraten, danach mit bisschen Wasser ablöschen, Deckel drauf – Hitze runter und 2-3 mal gelegentlich umrühren -ungefähr 5-8 Minuten. Mit Salz, Pfeffer und bisschen Currypulver abschmecken. Inzwischen hab ich das Salatherz gewaschen und geputzt. Dressing für den Salat: 1 El Leinsamenöl, 1/2 EL Kürbiskernöl, 1 Teelöffel Balsamicoessig, bisschen Salz. Dann alles anrichten und Guten Appetit!

Traubensaft pressen

HeYo! Heuer ist schon das zweite Jahr wo ich Traubensaft presse. Letztes Jahr waren es 60 Liter – heuer nur 40 Liter, aber ich bin zufrieden. Das Jahr heuer laufe ich ständig hinter allem her – bei meiner Selbstständigkeit tut sich einiges, was ja gut ist. Das Traubensaft pressen gestaltet sich relativ unkompliziert und ich ernte nur, was ich angenehm an einem Tag pressen, sterilisieren und abfüllen kann -das sind an die 20 Liter. Frühmorgens fahr ich in den Weingarten, es ist so herrlich! Dann ernte ich -ganz gemütlich und geniesse die Ruhe. Es ist eine schöne Arbeit. Dann fahr ich mit meiner Beute nach Hause und mach es wie Adriano Celentano in „Der gezähmte Widerspenstige“ – stampfe die Weintrauben mit meinen sauberen Füssen. Das Pressen ist relativ mühsam, also nicht übermässig aber ich wunder mich nicht, warum als ich Frau relativ stark bin 😀 Der Pressvorgang dauert auch ungefähr 1 Stunde. Das sieht so aus, ich presse -laufe ins Haus reinige die Flaschen und richte alles für das Abfüllen her und laufe wieder hinaus …

Eingefüttert

HeYo! In den beiden Bienenkisten habe ich prophylaktisch jeweils 5 kg aufgefüttert und auch damit sie nicht in die Einraumbeute räubern kommen …da hab ich schon Erfahrungen! Das Volk in der Einraumbeute hat 15 kg bekommen. Das ging ganz gut, mit der Futtertasche.

Honig abfüllen

HeYo! Ja, ich laufe hinterher …ich weiss! Zwischen meiner Japanreise und dem Aufenthalt in London habe ich den Honig abgefüllt. Ich kann es nicht zu 100% sagen, aber es ist höchstwahrscheinlich heuer Waldhonig. Er schmeckt in jedem Fall sehr lecker! Insgesamt waren es 21 kg aus 2 Bienenkisten.

Vögel füttern -nicht vergessen!

HeYo! Mit Ende Oktober kündigt sich die Zeit für das Füttern der Vögeln im Garten an. Seitdem ich meinen kleinen Teich habe beobachte ich übers Jahr viel mehr Vögel. Leider bin ich nicht sooo der Vogelexperte, aber Amseln, Drosseln, Elster, verschiedene Meisen, Kleiber, Zilpzalp, Bachstelze, Sperling (Spatz), Fitis, Gartenrotschwanz und Hausrotschwanz, Girlitz, Rotkehlchen, Türkentaube, Buntspecht, Zaunkönig, Star, Stiglitz und Krähen gehören zu den ständigen Besuchern meines Gartenreiches. Ja, einige davon überwintern nicht hier, aber andere schon. Wenn ihr mehr über das Vögelfüttern im Winter und Vögel allgemein wissen möchtet empfehle ich euch diesen Link von Birdlife: hier klicken – da hab ich mir auch die Infos geholt. Man kann bei birdlife auch eine kostenlose Broschüre „Gefiederte Gäste am Futterhaus“ bestellen, das mache ich jetzt gleich. Bis bald ihr Lieben! Da ich für den Naturschutzbund Burgenland ehrenamtlich arbeite möchte ich euch auch folgenden Link zum Thema nicht vorenthalten: hier klicken

Erdäpfelernte 2019

HeYo! Ich bin wieder zurück 🙂 Allerdings ist das meine letzte Erdäpfelernte am Krauti, die möchte ich euch aber nicht vorenthalten – auch wenn sie schon vor einem Monat (16.09.2019) erfolgt ist. Das Wetter war traumhaft und diese Arbeit lieb ich einfach. Am Boden knien und die Schätze aus der Erde buddeln …hihi! Ich hatte 2 Sorten – eine rote und eine gelbe die beide toll schmecken. Ja, Namen hab ich mir leider nicht gemerkt, dass muss im kommenden Jahr eindeutig verbessert werden, wie soll man sonst Erfahrungen mit den Sorten sammeln. Wie gesagt war 2019 meine letzte Saison im Krauti – schauen wir mal ob ich kommendes Jahr im eigenen Garten ein paar Erdäpfel lege …Mit der Ernte bin ich in jedem Fall zufrieden, das reicht für unseren Bedarf übers Jahr vollkommen!

Baouschoadlzuaspeis – Fisolenzuspeise :D

HeYo! Es ist kein klassisches Rezept für Fisolenzuspeise -sondern ein abgewandeltes nach vorhandenen Zutaten, denn wie ihr wisst, koch ich oft eher spontan …Normal hab ich eigentlich auch nur grüne Fisolen (Buschbohnen) daheim, aber ich habe von meiner Mutter gelbe Fisolen bekommen und ich kann sie ja nicht kaputt werden lassen …Zur Zuspeise gibt es traditionell Brot, aber da wir keine Brotesser sind, gabs Semmelknödel dazu. Zutaten: 125 Speckwürfel, 1 Zwiebel, 4 Hände Fisolen, 125 Gramm Sauerrahm, 1 EL Paprikapulver, 1 Tl Ysop, 1 EL Majoran, 2 EL Petersilie, Salz und Pfeffer Fisolen putzen, waschen und schneiden 2. Zwiebel und Speck anbraten in bisschen Öl 3. Fisolen dazu und Pfannenrühren bis die Fisolen angebraten sind, dann mit 3 EL griffigen Mehl stauben. 4. Mit 1 Liter warmen Wasser aufgiessen und Gewürze dazu, Deckel drauf (nicht ganz zu) und bei mittlerer Hitze ungefähr 10 Minuten dünsten -(nicht stark kochen). Aufpassen, wenn es zu stark kocht, geht es über! 5. Den Sauerrahm dazu, falls es noch zu flüssig ist, Hitze runter und nochmal bisschen stauben. Kurz aufkochen …

Honigernte 2019

Heuer bin ich aufgrund meines Urlaubes sehr spät mit der Honigernte dran. Montag abend bin ich heim, Dienstag abend hab ich den Vorbereitungsschnitt in den Bienenkisten gemacht. Dabei habe ich auch die Einraumbeute kontrolliert – das Brutnest geht schon deutlich zurück. In der bunten Kiste ist wirklich viel los, ein starkes Volk und es scheint auch der Honigraum nicht nur gut ausgebaut sondern auch gefüllt. Das Volk in der gelben Kiste war heuer anfang des Jahres schwach – aber es hat sich prächtig entwickelt. Der Honigraum scheint noch besser gefüllt als in der bunten Kiste. Mittwoch, Tag der Honigernte – hab ich zweimal gestartet. Das erstemal als ich Vormittags bei den Bienchen angekommen bin, hat es zu Regnen begonnen. Dann bin ich nachmittags nochmal gefahren, macht ja nix. Der Tag war allerdings recht kühl und windig. Die Bienen war auffallend ruhig und die Ernte verlief gut. Ein ganzer Kübel aus der gelben Kiste, der tropft gerade runter 🙂 Sobald der Honig aus der gelben Kiste fertig getropft ist, werde ich den Honig aus der bunten …

Erstregulierung der Reben

HeYo! Letzte Woche hat mir meine Nichte bei der Erstregulierung der Reben geholfen und heute war ich wieder im Weingarten, daran weiter zu arbeiten. Was ich dabei mache? Die Weinrebe ist ja eine Kletterpflanze und so muss man sie nach oben hin einkürzen und die Ruten in den Draht heften. Wenn die Ruten nach oben hin zu lange werden, kippen sie und es bildet sich ein „Dach“, was Krankheiten begünstigt. Durch das Heften wird es für den Menschen einfacher an der Pflanze zu arbeiten – Kontrolle, Gesundheitsvorsorge und Ernte. Auch soll man die Blätter unterhalb der Trauben (zumindest auf der Schattenseite) und die Kümmertriebe entfernen. Damit einerseits die Luft bei den Trauben gut zirkulieren kann, was Krankheiten vorbeugt und zum anderen damit der Pflanze nicht unnötig Kraft geraubt wird. Und die Trauben auf den Kümmertrieben werden ohnehin qualitativ nicht gut. Im Großen und Ganzen habe ich diese Arbeit jetzt hinter mir 🙂 Ich habe dennoch im Juli noch ein bis zwei Einsätze vor mir, vor allem da ich fast den ganzen August im Ausland bin. …

Zu den Bienchens am Geburtstag

Wie gehts den Bienchens? Die Frage summt regelmässig durch meinen Kopf. Im Juni war ich jede Woche und zeitweise täglich bzw. sogar mehrmals täglich am Bienenstand. Anfang Juni ist das Volk aus der braunen Bienenkiste in die Einraumbeute umgesiedelt -dabei ging die Königin verloren. Durch eine Rettungsaktion hat das Volk eine neue Königin bekommen. Jetzt -gut 3 Wochen danach- sollte die Prinzessin auf ihrem Hochzeitsflug gewesen sein und bereits ihrer Aufgabe nachgehen. Ob dem auch so ist und bereits verdeckelte Brut da ist, möchte ich heute nachschauen. Zudem bin ich gespannt, wie weit das Volk ist. Es ist das erstemal für mich, dass ich die Waben mittels Rähmchen ziehen kann und so in Händen halte. Ich bin schon sehr gespannt. Das Ziehen der Waben ist mir ungewohnt, aber es war sehr schön die Bienen so zu betrachten. Sie waren auch ganz ruhig. Mehr als zwei Rähmchen habe ich aber nicht gezogen, da ich gesehen hatte, was ich wissen wollte. Und wie sieht es bei den Bienenkisten aus?

Weingarten Update

HeYo! Ein kurzes Weingarten Update von Beginn 2019 bis jetzt: 12. Jun 2019 Die Blüte beginnt bereits. Einige Reben sind schon sehr in die Länge geschossen und ich habe die Triebe eingeheftet. 24. Mai 2019 Aus der Erfahrung vom letzten Jahr habe ich gelernt, und mähe entlang den Weinstöcken frei. Den mittleren Streifen habe freigelassen, damit die Pflanzen dort wachsen und blühen können. Beim Mähen bin ich auf zwei kleine Rehkitze in der Wiese gestossen. Ich habe mich sehr geschreckt und die Kitze laufen ja nicht weg. Gut dass der Rasenmäher ganz geschlossen ist, so ist nichts passiert. 7. Mai 2019 Alles wächst du gedeiht, ich bin froh. Es ist einfach so schön da oben, Entspannung pur! 2. April 2019 Endlich alles fertig geschnitten, heuer war ich ein wenig spät dran und dann hat es oft viel geregnet …

Gemüsesaison

HeYo! Heuer habe ich am Krautacker nur Erdäpfel angebaut, für mehr Gemüse fehlt mir einfach die Zeit. Zu Hause im Garten habe ich heuer im Hochbeet nur Buschbohnen. Ich finde die sind echt pflegeleicht und dankbar. Ausserdem essen bei uns alle gerne die Bohnenschoten – also Bohnen selbst ernte ich garnicht. Es gab auch schon erste Kartoffelkäfer und Eiablage. Früher konnte ich damit nicht umgehen, mittlerweile trage ich Handschuhe und töte die Käfer und die Eier. Am Anfang ist es sehr ekelig, -aber irgendwann hat man sich überwunden. Obwohl ich die Käfer nicht mit den Händen zerdrücken kann, das mache ich mit dem Werkzeug, dass ich mit habe. Ich möchte halt kein Gift spritzen und man kann sie auch  nicht lassen – die fressen in Null komma Nix die ganze Pflanze weg …man muss jetzt regelmässig die Pflanzen kontrollieren. 5 kg Erdäpfel habe ich gepflanzt, bis jetzt wachsen sie prima, ich hab einfach riesen Freude damit.

Ein Volk siedelt um

Meine treuen Leser wissen bereits, dass ich mir eine kleine Einraumbeute zugelegt habe, die bereits auf ein Volk für die Besiedelung wartet. Die Brutwaben in der braunen Kiste sind heuer bereits 3 Jahre alt und sollten demnach schon gewechselt werden. Zudem ist dieses Volk heuer schwach in den Frühjahr gegangen und hat bis Ende Mai den Honigraum in der Bienenkiste nicht angefangen auszubauen. Also habe ich mich entschlossen, dieses Volk von den alten Waben direkt in die neue Einraumbeute abzukehren. Ich hab mir extra einen Königinnen Klip gekauft, damit ich sie -falls sie mir über den Weg läuft- in Sicherheit bringen kann. Zum direkt Vorgang habe ich keine Fotos – weil das wirklich alles schnell gehen musste und meine Handschuhe relativ klebrig waren, bitte entschuldigt! Aber folgendes war frühmorgens der Arbeitsablauf: eine große Eurokiste oder eine andere Kiste als Ablage für die Brutraumwaben der Bienenkiste vorbereiten Königinnen Klip vorbereiten Einraumbeute halb offen auf den Platz stellen Smoker vorbereiten Bienenkiste auf den Boden legen und Bodenplatte und Honigraumdeckel entfernen mittlere Querleiste, welche die Brutwaben hält, entfernen …

Meine erste Einraumbeute

Seit 2 Jahren überlege ich eine Einraumbeute anzuschaffen. In ihr kann man Bienen auch extensiv halten und ausserdem finde ich, dass große Wabenflächen für Bienen wichtig sind. Die Original Mellifera Einraumbeute hat 22 Rähmchen. Bei meiner Suche nach Anbietern in meiner Gegend -Mellifera ist ja in Deutschland- bin ich auf den Bienen Janisch im steirischen Sebersdorf gestoßen. Das ist von mir eine gute Autostunde entfernt. Erstaunt hat mich, dass der Bienen Janisch auch eine Einraumbeute mit 12 Rähmchen und eine mit 10 Rähmchen (als Ableger) anbietet auf die man bei Bedarf einen Flachzarge als Honigraum aufsetzen kann. Ja, sie ist dann streng genommen keine Einraumbeute mehr -aber selbst bei Mellifera gibt es für die großen Einraumbeute Flachzargen als Aufsätze. Und man kann ja bisschen flexibel bleiben. Nun stellte sich aber die Frage, für welche entscheide ich mich -der finanzielle Rahmen ist natürlich auch zu beachten – aber am wichtigsten ist, dass die Bienen genug Platz haben. Also habe ich angefangen die Wabenflächen auszurechnen und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen. Die Maße sind nur ungefähre Maße …

Bienentränke installieren

Damit die Bienen heuer nicht so weit zu einer Wasserstelle fliegen müssen (ungefähr 500 Meter entfernt ist ein Bach), habe ich eine Tränke installiert. Dazu habe ich einen Maurertrog besorgt und in ungefähr 15 Metern von den Bienenkisten entfernt, eingegraben. Eine Seite habe ich mit Ziegeln erhöht und mit großen Steinen ausgelegt – bei der anderen tiefen Seite kommt eine Seerose rein. Beim Errichten war noch keine erhältlich, darum gabs mal Stroh. Das Stroh habe ich aber nach einer Woche wieder rausgenommen, da es schnell weich wurde. Ich bin zufrieden, ich hoffe die Bienen werden es auch sein.