Alle Beiträge, die unter Wildpflanzen und Greenies gespeichert wurden

Auf den Frühling und die Vogelmiere!

HeYo! Ich finde den Frühling fühlt man schon, auch wenn er bei uns offiziell erst am 20. März beginnt. Nachdem chinesischen Mondkalender hat er schon am 13. Februar begonnen. Egal was die Kalender sagen, in meinem Mini-Versum hat er schon begonnen. Und gebührend feiern tu ich das mit einem ersten grünen Smoothie mit Vogelmiere. In der 5-Elemente Lehre treten wir mit Frühlingsbeginn in die Wandlungsphase Holz ein. Das bringt in uns ungestüme, aufbrausenden Qualitäten hervor. Genau die richtige Stimmung für einen Neustart ins Jahr! Um diesen Neustart auch gut zu schaffen, gibt es in den meisten Kulturen im Frühjahr Reinigungskuren. Schlacken und Energiemangel durch fehlende Sonne müssen ausgeschieden bzw. aufgetankt werden. Noch hat Mutter Natur nicht so viel Angebot, aber auf die Vogelmiere ist Verlass. Die Vogelmiere enthält wie alle anderen Wildkräuter ein Vielfaches an pflanzlichem Eiweiß (ca. 80%), 150% mehr Kalium, 80% mehr Vitamin C und 186% mehr Vitamin A. Sie enthält außerdem noch seltene Elemente in organischer Form wie Phosphor, Magnesium, Kupfer und Silizium als Kieselsäure. Als Heilpflanze wirkt die Vogelmiere u. a. …

Holunder im Mantel

HeYo! Bei so einem Regenwetter lassen wir uns den Sommer durch den Magen gehen …mmmh! Gebackene Holunderblüten sind da genau das Richtige. Eine Kindheitserinnerung, ein unvergessliches Geschmackserlebniss und etwas geheimnisvolles steckt dahinter …diese duftenden Holunderblüten. Früher sagte man, ein Holunder gehört in den Garten und wenn man an ihm vorbei geht, dann muss man sich verneigen. Das tu ich auch ab und zu 😉 Das Rezept ist ganz einfach. Ich kann aber keine Mengenangaben beim Mehl und der Milch machen. Also 2 Eier, Mehl, Milch, eine Prise Salz, 2 EL Zucker …die frischen Holunderblüten eintucken und in Rama ausbacken. Mit Staubzucker und Zimt bestreuen – Mahlzeit!

Erster Greenie im 2016er

HeYo, der Frühling kommt! Ja …und damit das Grün.Yippie! Heute wars dann so weit …bei dem Karottengrün im Laden, da konnte ich nicht widerstehen. Mein Hercules zu Hause ist eh schon ziemlich traurig, trägt schon Staub. An den Geschmack muss ich mich aber wieder gewöhnen … 😀 Eine Banane, eine reife Avocado und ein Bund Karottengrün mit 750 ml Wasser und zwei EL Chiasamen mixen -und trinken.      

Let’s make Vogelbeer Marmelade

HeYo! …als Kinder hörten wir immer, dass wir nicht von den Vogelbeeren essen dürfen, die seien sehr giftig. Ja, die Vogelbeere enthält Spuren von Parasorbinsäure, die leicht giftig ist. Aber man müsste sehr viele in rohem Zustand essen, um davon beeinträchtig zu werden. Das ist sicher von Mensch zu Mensch auch verschieden. Also ich würds nicht riskieren, aber roh sind die Früchte auch ein bisschen bitter. Drum sollte man sie auch erst pflücken, nachdem sie der Frost geküsst hat. Dann werden sie süsser. Ich find die Beeren klasse, sie enthalten sehr viel Vitamen C, Zink und Selen. Sie unterstützen die Verdauung, da sie die Gallensaftproduktion anregen. Sie helfen bei Bronchitis und Lungenentzündung. Abgesehen davon, schmecken sie prima!! Am Krauti hat mein Vater zwei Vogelbeerbäume (Eberesche) gepflanzt. Ursprünglich zum Schnaps brennen, aber mittlerweile macht er das nicht mehr, sodass die Beeren uns Frauen bleiben 😀 Ein Teil hat meine Schwester genommen und den anderen Teil ich. Dem heutigen Regenwetter sei dank, bin ich heute dazu gekommen, endlich die gepflückten Beeren weiter zu verarbeiten. Über eine Stunde …

Dreamteam – Gundermann & Schafgarbe

Schon Sebastian Kneipp rief: „Gundermann, Heil aller Welt.“ Wenn man da so genau nachliest, was dieser Mann alles kann -wow- …leitet sogar Schwermetalle wie Blei aus. Das wussten die Maler im frühen Mittelalter auch schon und tranken fleissig Gundermann Tee. Die nette adrette Schafgarbe braucht sich aber nicht hinter dem Gundermann verstecken -tut sie auch nicht. Das Wort „Garbe“ leitet sich von einem altdeutschen Wort ab und bedeutet „die Heilende“. Eine richtige Powerfrau also 🙂 Gleich und gleich gesellt sich gern und so schlummern die beiden jetzt in meiner Dose, verzaubern mich geschmacklich und bringen meinen Körper sanft auf Hochtouren. mmmmh!

Scharfer Rucola – lecker und gesund

Heyo …also, dass Rucola mit den Kohlgewächsen verwandt ist, hätt ich mir echt nicht gedacht. Momentan blüht er in meinem Garten, so schön. Mein Rucola dürft von der Züchtung her noch ziemlich nah am wilden Rucola sein, denn er ist ziemlich scharf! Der scharfe Geschmack kommt von den enthaltenen Senfölen, die helfen bei der Verdauung _drum isst man wohl Senf auch zu eher deftigen Speisen. Rucola ist eine richtig tolle Pflanze, liefert viel Eisen, Kalzium, Kalium, Vitamin C und A. Die Senföle zählen ausserdem zu den sekundären Pflanzenstoffen, die ja bekanntlich sehr gesund sind. Warum? Naja …die fangen die freien Radikale im Körper ein. Brav sind die… diese Senföle (Glukosinolate), die senken das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen, beeinflussen das Immunsystem. Wirken antibiotisch und antioxidativ. Richtig gsund eben.

Ganz süss und doch erdig nach Natur

HeYo! Hab Wildies gesammelt zum Trocknen für Tee. Zuhaus hatte ich dann plötzlich Lust auf einen Grünen Smoothie. Heuer hab ich eigentlich relativ wenige davon getrunken. Warum verstehe ich eigentlich selbst nicht … Die Brennnessel wohl auch nicht, und hat sich schon in meiner Blumenampel angesiedelt! Voll krass und einwenig unheimlich find ich das! 😀 In den Smoothie hab ich: Brennnessel, Frauenmantel, Giersch, Sedum, Spitzwegerich und meine heissgeliebte Schafgarbe. Dazu eine Banane und eine halbe Birne aus dem Garten. Relativ wenig Wasser dazu – 300ml. Ich sag euch, der Greenie schmeckt so lecker!!! Ganz süss und doch erdig nach Natur, ein Traum!!

Ab heute wird alles anders …ein Greenie!

HeYo! Ja, ich hab schon echt ein schlechtes Gewissen -der Hercules, der starke Typ, der steht da rum und macht hauptsächlich Zuckerwasser für die Bienchens …äh, ja genau. Wohl eher nicht so sein Fachgebiet. Aber heute, ab heute wird alles anders … Bei meiner morgendlichen Giessaktion am Krauti, nehm ich mir Gänsefuss und Brennnesseln mit heim. Zu Hause zupfe ich die Brennnesselblätter ab…ja, ich hab keine Lust auf die Fasern in den Stängeln, die kriegt nicht mal der Hercules smoothie. Und jetzt tragen die Brennnessel schon Samen und die Fasern sind noch mehr ausgeprägt. Im Frühling ist mir das egal, da verwend ich auch die Stängel. Da ich eher wenige Blätter vom Gänsefuss ergattert habe, nehm ich noch bisschen Mangold dazu. Alles in den Hercules und noch ein Apfel -los gehts! Es wird mal kurz laut -so an die 60 Sekunden und da is er schon mein Greenie. Und schmecken tut der -weiß garnicht, warum ich mir schon so lange keinen mehr gemixt hab. Naja, ab heut wird ja alles anders! Darauf trinke ich 😀