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Ein Sonntagsmärchen …jammi

Es war einmal ein Sonntag, an dem ich mal wieder etwas ganz besonderes für meine Lieben zaubern wollte. Aber da ich eher der spontane Typ bin, habe ich wie so oft nicht im Voraus geplant … „Improvisieren“ heißt das Zauberwort, mein Spezialgebiet 😉 Gut, dann zaubere ich mal.

Was gibt mein Kühlschrank und meine Vorratsschränke her? Sehr bescheiden, aber immerhin zwei Putenbrüste, ein Glas Bambussprossen, getrocknete Ohrenpilze aus dem Chinaladen, Chinakohl, Jungzwiebel und frischen Ingwer. Jasminreis, Sojasauce und Maisstärke gehören zur Standardausrüstung in meiner Küche.

Abrakadabra …

Zuerst die Ohrenpilze mit heißem Wasser übergiessen und für mindestens 15 Minuten stehen lassen, zum quellen. Den Reis waschen, 1:2 mit Wasser bedecken, aufkochen und auf geringster Flamme ca. 20 Minuten fertig kochen lassen. Ganz wichtig, damit der Reis eine Konsistenz bekommt, wo auch meiner chinesischer Schwiegervater ins schwärmen kommt, ist den Deckel niemals zu öffnen! Auch kein Salz dazu. Einfach Reis und Wasser.

Weiter gehts mit dem Fleisch. Ich benutze ein eigenes Brett, dass ich nur für das Schneiden von Fleisch verwende. Ups, bevor wir das Fleisch schneiden müssen wir noch die Sauce zum Marinieren vorbereiten. Ingwer -circa eineinhalb Zentimenter- fein gehacken und in eine Schüssel geben -ich benutze gerne eine Servierschüssel- mit heller Soja1546252_980530588625888_7469696133836617995_nsauce, 1 EL Maisstärke, 1 Teelöffel Zucker und einem 1 Teelöffel Salz geben. Das Fleisch in feine Streifen schneiden und mit den gewaschenen Bambussprossen zur Sauce geben und vermengen. 15 Minuten ziehen wäre gut, gerne immer wieder mit Sauce bedecken und umrühren. Die Maisstärke macht das Fleisch weicher und saftiger.

Jetzt den Chinakohl in ein Zentimeter breite Streifen schneiden und den Jungzwiebel fein schneiden. Die gequellten Ohrenpilze schneiden. Die Vorbereitungen sind fertig.

Endspurt zum Sonntagsschmaus

Wok heiß werden lassen, dann das Öl hinein. Ich verwende meistens Rapsöl, weil man es hoch erhitzen kann und es kaum Eigengeschmack hat. Was auch extrem gut passen würde, mir aber gerade ausgegangen ist, ist Sesamöl. Es duftet dann das ganze Haus nach Sesam …ich liebe es!

Also das Öl hinein und dann gleich das Fleisch hinterherschicken. Hitze einwenig reduzieren und gleichmässig anbraten. Bei Bedarf Flüssigkeit zugießen. Durch die Maisstärke kann es sonst leicht anbrennen. Ohrenpilze darüberlegen, als wollte man das Fleisch zudecken und zum Schluß den Chinakohl mit dem Jungzwiebel als zweite Schicht oben auf. Deckel drauf. Ein paar Minuten kochen lassen, dann den Deckel runter und alles vermengen. Deckel wieder drauf und nochmals ein paar Minuten bei mittlerer Hitze ziehen lassen. Da die Sojasauce genug Salz hat, und ich die Sauce zuvor auch gesalzen habe, braucht das Gericht kein Salz mehr zum abschmecken.

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Die Zauberei ist fertig und wir genießen alle unser Sonntagsmärchen …jammi!

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