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Honigraum- und Schwarmkontrolle, Auflösung einer Bienenkiste

HeYo! Das heurige Bienenjahr wartet erstmals mit Verlusten auf. Das Volk der Einraumbeute vom letzten Jahr hat es nicht durch den Winter 2019 geschafft. Und das Volk in der gelben Kiste musste ich vor ein paar Tagen auch auflösen …Aber mal der Reihe nach. Honigraumkontrolle 1 – 23.04.20 14 Tage nach dem Öffnen des Honigraums und dem Einsetzen der Honigleisten bin ich neugierig und schaue von hinten in die Bienenkisten. Überrascht, dass sich in der gelben Kiste noch nichts getan hat, bin ich schon -mach mir aber keine Sorgen, da das Volk beim Öffnen vor 2 Wochen ja gut ausgehsehen hat. In der bunten Kiste sieht die Sache gleich anders aus. Hier haben die Bienen fast schon den ganzen Honigraum erobert und hängen in Bauketten rum. Möcht sie nicht lange stören und schliesse wieder. Zuhause mach ich mir dann schon Gedanken und Sorgen wegen der gelben Kiste. Aber ich denke, falls mit der Königin was ist, könnten sich die Bienen ja eine Königin nachschaffen und das dauert auch… wesensgemäß imkern …ich lasse der Natur mal …

Meine erste Einraumbeute

Seit 2 Jahren überlege ich eine Einraumbeute anzuschaffen. In ihr kann man Bienen auch extensiv halten und ausserdem finde ich, dass große Wabenflächen für Bienen wichtig sind. Die Original Mellifera Einraumbeute hat 22 Rähmchen. Bei meiner Suche nach Anbietern in meiner Gegend -Mellifera ist ja in Deutschland- bin ich auf den Bienen Janisch im steirischen Sebersdorf gestoßen. Das ist von mir eine gute Autostunde entfernt. Erstaunt hat mich, dass der Bienen Janisch auch eine Einraumbeute mit 12 Rähmchen und eine mit 10 Rähmchen (als Ableger) anbietet auf die man bei Bedarf einen Flachzarge als Honigraum aufsetzen kann. Ja, sie ist dann streng genommen keine Einraumbeute mehr -aber selbst bei Mellifera gibt es für die großen Einraumbeute Flachzargen als Aufsätze. Und man kann ja bisschen flexibel bleiben. Nun stellte sich aber die Frage, für welche entscheide ich mich -der finanzielle Rahmen ist natürlich auch zu beachten – aber am wichtigsten ist, dass die Bienen genug Platz haben. Also habe ich angefangen die Wabenflächen auszurechnen und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen. Die Maße sind nur ungefähre Maße …

Verspätete Restentmilbung 2018

HeYo! Der errechnete Zeitpunkt -21 Tage nach 2 bis 3 Tage unter 0 Grad Celcius- für die Winterbehandlung der Bienen mit Oxalsäure gegen die Varroamilbe war der 21.12.2018. Nun – da war es viel zu warm …dann kam Weihnachten und der Sturm. Aber letzten Donnerstag war es dann soweit, endlich Zeit und das Wetter passend – unter 5 Grad Celcius. Ich war schon ziemlich gespannt, wie es den Bienen geht … Heuer sieht es nicht so gut aus mit den Völkern, wie im letzten Jahr. Ich hoffe dennoch, dass alle drei Völker über den Winter kommen. Hier im Vergleich meine Völker bei der Restentmilbung 2017 Und hier im Jahr 2016, wie groß da die Wintertraube in der gelben Kiste war!!!      

Reger Flugbetrieb

HeYo! Beim fast täglichen Gartenrundgang überrascht mich ein Summen und Brausen …ja, heute ist es auch wirklich warm. Wir haben den 31. Dezember 2017 und fast 15 Grad Celsius. Die Sonne scheint direkt auf die Bienenkisten und Bienen können nicht anders als bei so schönem Wetter zu fliegen. Ob das gut ist? Die kommende Woche soll auch relativ warm werden …hmmm. Falls die Königinnen jetzt schon in die Brut gehen …hoffe, sie werden dann nicht von noch kommenden schweren Frösten geschwächt. Kostet ja alles Energie, was sie auch lagernd haben müssen. In jedem Fall ist es ein wunderschöner Anblick.

Restentmilbung 2017

HeYo! Wie habe ich auf diesen Termin hingefiebert …wie geht es den Bienen? Heuer ist es relativ spät kalt geworden, so ist die Restentmilbung auch heuer sehr spät. Im Vergleich, im letzten Jahr habe ich am 7. Dezember bereits mit Oxalsäure behandelt. Da hatte ich noch zwei Völker, heuer sind es drei. Ich hab mich gefreut, dass es ihnen anscheinend allen sehr gut geht. Allerdings ist der Winter noch nicht vorbei …das Bangen bis in den Frühjahr bleibt noch.

Eine wunderbare Schwarmzeit 2017

HeYo! Endlich finde ich Zeit um Euch über das Schwarmgeschehen meiner zwei Völker, die ihren ersten Winter, nach erfolgreichem Einzug am 1. Mai 2016 erlebt haben, zu berichten. Wie ihr wisst leben meine Bienen in der Bienenkiste, die eine möglichst wesensgemäße Behausung für die Bienen bietet. Bei dieser Art zu „imkern“ wird das Schwarmgeschehen begrüsst, allerdings versucht man auch die Nachschwärme zu unterbinden, da sonst das bleibende Volk zu sehr geschwächt würde. Für mich war es heuer überhaupt das erste Mal, dass ich das Schwärmen eines Bienenvolkes erleben durfte und ich kann euch sagen, das ist ein Naturschauspiel sondergleichen! Einfach wunderbar!! Eine Königin baut ein Volk auf, bis es reif bzw. gross genug ist, sich eine neue Königin zu ziehen und verlässt dann mit genug Bienen den Stock um wieder ein neues Volk zu gründen, dass sie wieder aufbaut, bis … Der erste Schwarm ging am 11. Mai gegen 11:30 aus der braunen Kiste ab. Ich hatte das Glück grad bei der Gartenarbeit rund 4 Meter neben der Bienenkiste zu sein und das laute Getöse …

Honigraum öffnen – First time

HeYo! Ehrlich gesagt, war ich ziemlich erstaunt, als ich letzten Sonntag meine zwei Bienenkisten geöffnet habe. Gottseidank gibt es die Bienenkisten-Gruppe auf Facebook, so habe ich mitbekommen, dass schon einige über die Öffnung des Honigraums posten. Die Natur macht zwar auch große Veränderungen in den letzten Wochen durch, aber so rasant wie die Bienen ist sie nicht. Es scheint nach der Winterruhe wirklich eine Explosion zu geben und das Volk wächst sehr rasch, sehr viel. Bei beiden Kisten waren die Bienen bereits so fleissig, dass sie schon über das Trennschied in den Honigraum gebaut hatten. Das hätte ich mir echt nicht gedacht! Den Honigraum in der gelben Kiste konnte ich nicht öffnen, da das Trennschied dort mit Schrauben festgemacht war und ich nicht den entsprechenden Schrauber hatte. Montags hab ich mir den dann besorgt und die Kiste nochmals geöffnet. Persönlich sehe ich das als Fehlbau an, wenn das Trennschied nur drauf liegt, ist es viel einfacher zu entnehmen. Beim Wiedereinsetzen nach der Honigernte werd ich das dann anders lösen.

Bienen Fotoshooting

HeYo mein Lieben! Heute musste ich mal meine Kamera auspacken um gscheite Fotos zu machen. Hatte ein super Idee – mich unter dem Eingang der Bienenkiste zu legen um die Bienen von oben kommend zu fotografieren. War ne tolle Erfahrung, aber die Fotos sind leider nix geworden … Nur Himmelfotos mit verschwommenen Punkten …naja, an der Idee plus Umsetzung muss ich noch feilen. Aber der Rest der Bilder ist ganz nett geworden 😉 Es ist so erfrischend, langsam erwacht die Natur aber bei den Bienen da geht schon voll die Post ab! summ summ …welches gefällt euch am besten?

Wie gehts den Bienen?

HeYo! Seit mehr als einem Monat schiebe ich es auf den Honigraum in der gelben Kiste zu schliessen. Heute Nacht hat es mir von den Bienen geträumt, so hab ich heute morgen beschlossen, nun endlich die aufgeschobene Arbeit zu erledigen. Als ich dann im Garten war und gesehen hab, dass schon reger Flugverkehr herrscht, war ich leicht verunsichert, ob ich sie jetzt stören sollte. Dann hab ich mir gedacht, ich kann es ja nicht ewig aufschieben, also los!

Fleissige Bienen und ein Hoch auf die Bienenkiste

HeYo! Am vierten Tag nachdem Einzug bauen die Bienen bereits fleissig ihre Waben. Ja, in der Bienenkiste, welche dem Konzept des alten Krainer Bauernstockes nachempfunden ist und von Erhard Maria Klein und Thomas Radetzki für den einfacheren und optimierten Gebrauch verbessert wurde, dürfen die Bienen sein, was Bienen sind. Ein mysteriöses Lebewesen in sich geschlossen und perfekt. Das Imkern in der Bienenkiste gibt dem Bienen liebenden Menschen die Möglichkeit dieses wunderbare Geschöpf „den Bien“ mit vollem Respekt durchs Jahr zu begleiten, es zu unterstützen und nebenbei einwenig Honig für den Eigengebrauch und für die Familie zu ernten. Mich hat das Konzept der Bienenkiste und den Ansatz dahinter von Erhard Maria Klein auf Anhieb angesprochen und es macht mich nichts glücklicher und erdet mich mehr als vor den Kisten zu sitzen und die Bienen zu erleben … Wer sich näher darüber informieren möchte: http://www.bienenkiste.de/ „Wesensgemäße Bienenhaltung geht von der Erkenntnis aus, dass das Bienenvolk einschließlich seiner Waben ein Organismus ist, und respektiert >den Bien< in der Tradition Rudolf Steiners und Ferdinand Gerstungs als ein Ganzes. Das …

Die Räuber Bienen …

HeYo … Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Ja, mein Volk, dass heuer Anfang Juni in die Bienenkiste eingezogen war, war schwach. Sie hatten keine Königin und da ich es zu spät bemerkt habe, ist das Volk drohnenbrütig geworden. Nach einem Rettungsversuch mit einer neuen Königin, der aber nicht klappte, hat dann gestern die Natur ihren Lauf genommen. Sehr naiv dachten mein Sohn und ich anfangs noch, ob sich die „Räuberbienen“ wohl mit unseren verschwestern würden. So nach dem Motto -wow, wie toll wohnt ihr denn? Dürfen wir zu euch? …Aber naja -nach dem ernüchternden öffnen der Kiste wars dann war wohl auch uns klar. NEIN, wie lächerlich! Unser Volk, was in Fachkreisen ohnehin bereits war tot war, wars jetzt entgültig. Werd die Kiste heute säubern und fürs überwintern in den Schuppen stellen. Für nächstes Jahr heisst es mindestens eine weitere Bienenkiste anschaffen und mit 2 oder 3 Völkern im kommenden Jahr erneut starten.

„Rush Hour“ an der Bienentränke

HeYo! Gestern war es wirklich sehr heiß – bis zu 40 Grad Celsius. Die Bienen haben es eigentlich gelassen genommen -keine Cappucchino Gruppe- an der Kiste (Bienenbart). Aber dafür waren die Wasserträgerinnen fleißig! Jou, Bienen brauchen Wasser -das ist ganz wichtig. Das Wasser ist nicht nur wichtig zum Trinken sondern auch für das gesamte Volk. Zum einen wird die Wärme und die Luftfeuchtigkeit im Brutnest damit reguliert. Durschnittlich hat es täglich im Brutnest  34,5 °C. Um diese Temperatur ungefähr zu halten muss die Luft entweder erwärmt oder gekühlt werden. Die relative Feuchte im Brutnest schwankt zwischen 40-60 %. Wenn die Luftfeuchte zu hoch ist, beginnen die Waben zu schimmeln und die Brut wird geschädigt.  Ist ja nicht unbedingt was wir wollen … Damit es in der Kiste kühler wird beginnen die Bienen mit den Flügeln zu ventilieren. Reicht das nicht, wird im Brutnestbereich Wasser verteilt. Das Wasser wird auf die verdeckelten Puppenzellen gelegt, als dünne Schicht oder hängende Tröpfchen. Durch die Verdunstung des Wassers entsteht eine Abkühlung. Wie genial ist das denn? Ich bin immer …

Das Bienenjubiläum – 3 Wochen seitdem Einzug unserer Bienen in die Bienenkiste

Heyo! Ich kann es garnicht glauben -heute sind es genau 3 Wochen her seitdem ein Kunstschwarm des „Wiener Bien“ von Imker Stefan Mandl in Schwechat bei uns im Burgenland eingezogen ist. Wie das wohl werden wird, wenn Bienen bei uns im Garten leben? Nun, leben tun sie in der Bienenkiste, wo die Bienen ihre Waben selbst bauen und stören tun sie uns überhaupt nicht. Bei dem Konzept der Bienenkiste von Erhard Maria Klein geht es um wesensgemäße Bienenhaltung, der Honig gehört den Bienen -außer ein Überschuß von 10 bis 15 kg pro Kiste wird auch uns das Leben versüssen. Soweit sind wir aber noch nicht … erst muss sich das Völkchen im neuen Zuhause wohlfühlen und gut bauen …und gesund über den Winter kommen. Für uns sind die Bienen schon ein Teil von unserem Sein geworden und das Wesen der Bienen fasziniert und inspiriert und ist einfach wunderschön …! Jetzt aber zu unseren Stars 😀 den Bienen.