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Mein Fazit: Bienenkiste versus Einraumbeute

HeYo! Im Jahr 2015 bin ich mit der wesensgemäßen Bienenhaltung in einer Bienenkiste gestartet. Leider bin ich garnicht bis zum Winter gekommen, da es drohnenbrütig war und ich es als blutiger Anfänger nicht erkannt habe. Bereits am Anfang bin ich Mitglied beim lokalen Imkerverein geworden und war dort die einzige mit einer Bienenkiste. Ich konnte mich kaum austauschen, da die Betriebsweise zur intensiven Bewirtschaftung in Magazinbeuten zu unterschiedlich ist und ich auch noch keine Erfahrungen und Verständnisse für das Wesen Bien hatte, sodass ich unabhäng der Betriebsweise Gespräche führen oder daran teilnehmen hätte können. Ich fühlte mich schon einwenig allein und auch die Austauschmöglichkeiten im Internet fand ich nicht optimal, der Ton oft rauh und vorwurfsvoll. Als Anfänger hat mich das oft noch mehr verwirrt. 2019 habe ich dann ein Volk bei einer Brutwabenerneuerung verloren und 2020 auch eines, ohne dass ich es mir erklären hätte können. Immer wieder kamen diese „wenn du Rähmchen ziehen kannst, dann kannst du schneller eingreifen und weißt besser was los ist“ in meinen Kopf und so entschied ich mich …

Willkommen Herbst!

Als Menschen sind wir Teil unserer Familie, … Ortes, … Landes, … Erde, … Sonnensystems, nichts ist voneinander losgelöst – wir sind Individuen und doch sind wir alle mit allem verbunden – immer. Ein Leben in Verbundenheit mit dem Rhythmus der Natur ist daher für die ganzheitliche Gesundheit von einem selbst und wiederum auch für die weiteren Schichten – unsere Familie, unseren Ort, unsere Gesellschaft …äusserst wichtig. Herbst ist die Jahreszeit, in der sich die Essenzen des Jahres verdichten, zu den Wurzeln gelangen, unnötiges und belastendes abgestossen wird. Dafür braucht es in der Natur viel Feuchtigkeit und Ruhe vom Wachstum. Es der Natur jetzt gleich zu tun, sich zurückzuziehen -Innenschau zu halten, Essenzen zu verdichten und sich zu Herzen zu nehmen, ist sehr wichtig. Altes, unnötiges und belastendes in Liebe und Dankbarkeit gehen zu lassen, sich vorzubereiten auf den Winter in der sich dann die daraus gewonnene Klarheit und Reinheit in der Stille und Ruhe verdichten kann.  Ohne diesen Prozess, ohne die Essenzen aus diesem Jahr zu veredeln und rauszukristallieren, gibt es kein kräftiges Wachstum …

Honigernte in der „Vogel-Einraumbeute“

HeYo! Die erste Honigernte in einer Einraumbeute …es lief total entspannt ab und ich habe keine einzige Biene mit nach Hause genommen! Heute war es angenehm kühl. Wenn du meinem Blog folgst, weißt du, dass ich die 12-reihigen Einraumbeuten von Bienen Janisch habe und darauf habe ich eine Honigzarge mit kleinen Rähmchen und natürlich Schiffsrumpfleisten :-). 11 der 12 Rähmchen habe ich geerntet, die letzte war noch nicht überwiegend verdeckelt. Aber sonst sahen sie alle so aus: Mit dem Rauchbläser habe ich auch Freude. Er ist einfach zum Anzünden und ich habe die Hände frei – kann gezielter und abgestimmter Rauch geben . Da die Einraumbeuten bei mir ja Exoten sind, und ich hauptsächlich in den Bienenkiste Bienen habe, besitze ich keine Honigschleuder …aber ich habe mir gedacht ich verfahre bei der Honigernte genauso, wie in der Bienenkiste. Also schneide ich dafür die Waben aus den Rähmchen, was auch super geklappt hat. Nach der zweiten Wabe habe ich schon eine Taktik. Zuerst unten – dann die beiden Seiten und zum Schluß die Wabe von der …

Honigzargen aufsetzen & Bienenkisten Kontrolle

HeYo! Gestern war ich bei den Bienchens. Hab 2 Honigzargen bei den Einraumbeuten aufgesetzt und Kontrolle bei der Bienenkiste. Honigzargen für meine Einraumbeuten Ja, ich weiß – mit der Honigzarge ist die Einraumbeute keine Einraumbeute mehr :-D. Aber ich habe auch die kleine Einraumbeute mit 12 Rähmchen, da darfs gern eine Honigzarge sein. Und außerdem habe ich vergessen ein Foto mit den Honigzargen zu schießen -beim nächsten Mal! Sorry … Das Volk in der „Vogel-Einraumbeute“ ist echt explodiert, die sind spitzenmäßig drauf. Die 4 Rähmchen, die ich noch Ende April eingehängt habe, sind schon ausgebaut! Also wars Zeit für die Honigzarge, ein Rapsfeld nahe dem Bienenstand gibts auch … Das Volk in der „Blumen-Einraumbeute“ hat auch aufgeholt, aber es kommt mir nicht so stark vor – zumindest habe ich heute keine Wachsmotten gefunden. Und das letzte Mal habe ich bei beiden Einraumbeuten den Gitterboden geöffnet. Ein Resümee ? Heuer gehen die Einraumbeuten in das zweite Jahr und ich habe immer noch kein Resümee -aber ich merke schon, dass mir das Anschauen des ganzen Volkes, wie …

Notfütterung in der Bienenkiste

HeYo! Heute gehts um die Notfüttterung in der Bienenkiste. Wie das geht? Und wie weiß ich ob ich notfüttern muss? Was nehme ich dazu? Was muss ich beachten? Viele Fragen, aber fangen wir mal von vorne an. Gut – also dann gehts mal zurück zum Zeitpunkt nach der Sommerbehandlung gegen die Varroa Milbe. Hier hast du im optimalen Fall deine Bienenkiste gewogen und dir errechnet, ob du einfüttern musst und wenn ja, wieviel. Ich musste nicht einfüttern, bin von einem Vorrat von 15 kg mit OKAY in den Winter gegangen. Durch wechselhaftes Wetter oder zu warmes Wetter kann es aber sein, dass die Bienen mehr Vorrat benötigen, als „gedacht“ …dann kann das Futter knapp werden. Darum werde ich ab heuer mit 20 kg Vorrat pro Volk kalkulieren. Mein Volk war über das Jahr hinweg immer sehr stark und ist nicht geschwärmt, und bei der Winterbehandlung habe ich mich sehr gewundert, dass das Volk relativ klein war. Vielleicht zu wenig Pollenangebot im Herbst? Meine Tipps zur Notfütterung und wie du es machst: Wie kannst du eruieren …

Winterbehandlung Bienchens

HeYo! Ich weiß, ich bin euch noch die Honigernte schuldig -aber erstmal zum Aktuellen. Heute war ich bei den Bienchens um die Winterbehandlung mit Oxalsäure durchzuführen. Es wäre gut, die Behandlung vor der Wintersonnwende zu machen, da die Tage danach wieder länger werden und die Wahrscheinlichkeit, dass die Königin wieder ein kleines Brutnest anlegt -sollten die Temperaturen passen- steigt. So früh wie heuer, war ich in jedem Fall noch nie. Weiter gehts mit neuen Erfahrungen. Die Oxalsäure hab ich erstmals auch selbst gemischt und ich muß sagen, das war garnicht so schwer. Zwei Einraumbeuten und eine Bienenkiste – also maximal würde ich 150 ml benötigen. Habe 200 ml gemischt und zwar: 7g Oxalsäure mit 40g Staubzucker in 200 ml warmen Wasser. Ich bin ausgegangen von (35g Oxalsäure mit 200g Staubzucker auf 1000ml Wasser). Okay, meine Männer haben mir beim rechnen geholfen 😀 gottseidank. Gebraucht habe ich dann per Volk jeweils nur 35 ml. Facts Oxalsäure Oxalsäure kann man träufeln oder sprühen -bei der Bienenkiste allerdings nur träufeln. Der Wirkungsgrad der Oxalsäure liegt bei gut 90 …

Tipp: Du überlegst Bienen zu halten?

HeYo! Bienen sind immer wieder Thema in unseren Medien und du hast vielleicht auch schon den einen oder anderen Gedanken gehabt, selbst Bienen zu halten. Wenn dieser Wunsch für dich immer klarer wird, tauchen viele Fragen auf. Mir ging es vor 7 Jahren auch so …ich hab mich auf allen möglichen Seiten im Internet informiert und irgendwie war ich oft vom nötigen Zeit- und Kostenaufwand abgeschreckt und an der Vielzahl der „Beutensysteme“ (Bienenwohung) verwirrt … Wie sollte ich als Anfänger wissen, welche Beute ich wählen sollte? Dann habe ich gemerkt, ich muss mir zuerst andere Fragen stellen, nämlich: Warum will ich Bienen halten? Wie ist meine Einstellung zu diesen Geschöpfen? Wieviel Zeit kann ich dafür aufbringen? Die Antworten war für mich naheliegend und einfach: Mir war das Interesse an den Bienen und das Wohl der Natur wichtig und Zeit war für mich auch ein Faktor. So führte mein Weg zur wesensgemäßen Bienenhaltung und ich bin auf das Buch: „Die Bienenkiste: Selbst Honigbienen halten – einfach und natürlich“ von Erhard Maria Klein gestoßen. Während ich es …

Ein Schwarm zieht ein

HeYo! Im letzten Jahr habe ich mir ja eine Einraumbeute mit 12 Rähmchen zugelegt, das Volk ist leider nicht durch den Winter gekommen. Aber es war für mich klar, dass ich eine weitere Einraumbeute haben möchte und so hab ich noch im November letzten Jahres eine zweite Einraum beim Bienen Janisch bestellt. Abgeholt hab ich sie dann heuer 2 Tage vor dem Lock-Down …Glück gehabt! Als dann heuer die Schwarmsaison begonnen hat, konnte ich bald meine erste Einraumbeute wieder besiedeln und am 28.05. hab ich dann über meinen Suchagenten auf Willhaben meinen zweiten Naturschwarm entdeckt und abgeholt. Er wurde am 27.05. gefangen und am 29.05. morgens ist er dann eingelaufen – mit aller Würde und streng nach Etikette. Ich habe das ganze Event auch gefilmt und bereits auf meinem Youtube Kanal veröffentlicht. Im Video stell ich auch die Einraumbeute kurz vor. Ich freu mich natürlich riesig, wenn ihr euch das anschaut. Los geht’s – Bienchens auf die Bühne! Jeder der schon mal einen Schwarm einlaufen hat lassen -egal in welche Beute- der weiß, welch aufregendes …

Einraumbeute neu besiedelt

HeYo! Am 12. Mai ist meine Einraumbeute wieder besiedelt worden. Leider hat es das Volk vom letzten Jahr nicht über den Winter geschafft. Ich konnte einen Naturschwarm einen Tag vorher bekommen. Der Schwarm war eine Nacht in „kellerhaft“. Es war sehr stürmisch und kühl und so hab ich entschieden das Volk lieber einzuschlagen und nicht einlaufen zu lassen. In der Literatur findet man den Hinweis dem Schwarm 5 Rähmchen zu geben. So hab ich das auch vorbereitet. Meine Rähmchen sind mit Schiffsrumpfleisten und ohne Draht. 5 Rähmchen und ein Trennschied (das sieht man hier noch nicht). Wachstuch hab ich erst am Tag darauf gemacht und aufgelegt. Rest des Schwarms ist dann doch noch eingelaufen … Da noch relativ viele Bienen in der Schwarmkiste waren, hab ich doch eine Rampe (mit dem Dach der Bienenkiste) gebaut und den Rest der Bienen durfte noch einlaufen – der Wind hatte sich auch mittlerweile einigermaßen gelegt. Füttern Den Naturschwarm füttere ich mindestens 2 Wochen durchgehend mit kleinen Mengen immer abends. 1:1 Zucker:Wasser und Kamillentee -Prise Salz. Am nächsten Tag …

Honigraum- und Schwarmkontrolle, Auflösung einer Bienenkiste

HeYo! Das heurige Bienenjahr wartet erstmals mit Verlusten auf. Das Volk der Einraumbeute vom letzten Jahr hat es nicht durch den Winter 2019 geschafft. Und das Volk in der gelben Kiste musste ich vor ein paar Tagen auch auflösen …Aber mal der Reihe nach. Honigraumkontrolle 1 – 23.04.20 14 Tage nach dem Öffnen des Honigraums und dem Einsetzen der Honigleisten bin ich neugierig und schaue von hinten in die Bienenkisten. Überrascht, dass sich in der gelben Kiste noch nichts getan hat, bin ich schon -mach mir aber keine Sorgen, da das Volk beim Öffnen vor 2 Wochen ja gut ausgehsehen hat. In der bunten Kiste sieht die Sache gleich anders aus. Hier haben die Bienen fast schon den ganzen Honigraum erobert und hängen in Bauketten rum. Möcht sie nicht lange stören und schliesse wieder. Zuhause mach ich mir dann schon Gedanken und Sorgen wegen der gelben Kiste. Aber ich denke, falls mit der Königin was ist, könnten sich die Bienen ja eine Königin nachschaffen und das dauert auch… wesensgemäß imkern …ich lasse der Natur mal …

Vögel füttern -nicht vergessen!

HeYo! Mit Ende Oktober kündigt sich die Zeit für das Füttern der Vögeln im Garten an. Seitdem ich meinen kleinen Teich habe beobachte ich übers Jahr viel mehr Vögel. Leider bin ich nicht sooo der Vogelexperte, aber Amseln, Drosseln, Elster, verschiedene Meisen, Kleiber, Zilpzalp, Bachstelze, Sperling (Spatz), Fitis, Gartenrotschwanz und Hausrotschwanz, Girlitz, Rotkehlchen, Türkentaube, Buntspecht, Zaunkönig, Star, Stiglitz und Krähen gehören zu den ständigen Besuchern meines Gartenreiches. Ja, einige davon überwintern nicht hier, aber andere schon. Wenn ihr mehr über das Vögelfüttern im Winter und Vögel allgemein wissen möchtet empfehle ich euch diesen Link von Birdlife: hier klicken – da hab ich mir auch die Infos geholt. Man kann bei birdlife auch eine kostenlose Broschüre „Gefiederte Gäste am Futterhaus“ bestellen, das mache ich jetzt gleich. Bis bald ihr Lieben! Da ich für den Naturschutzbund Burgenland ehrenamtlich arbeite möchte ich euch auch folgenden Link zum Thema nicht vorenthalten: hier klicken

Erdäpfelernte 2019

HeYo! Ich bin wieder zurück 🙂 Allerdings ist das meine letzte Erdäpfelernte am Krauti, die möchte ich euch aber nicht vorenthalten – auch wenn sie schon vor einem Monat (16.09.2019) erfolgt ist. Das Wetter war traumhaft und diese Arbeit lieb ich einfach. Am Boden knien und die Schätze aus der Erde buddeln …hihi! Ich hatte 2 Sorten – eine rote und eine gelbe die beide toll schmecken. Ja, Namen hab ich mir leider nicht gemerkt, dass muss im kommenden Jahr eindeutig verbessert werden, wie soll man sonst Erfahrungen mit den Sorten sammeln. Wie gesagt war 2019 meine letzte Saison im Krauti – schauen wir mal ob ich kommendes Jahr im eigenen Garten ein paar Erdäpfel lege …Mit der Ernte bin ich in jedem Fall zufrieden, das reicht für unseren Bedarf übers Jahr vollkommen!