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Reger Flugbetrieb

HeYo!

Beim fast täglichen Gartenrundgang überrascht mich ein Summen und Brausen …ja, heute ist es auch wirklich warm. Wir haben den 31. Dezember 2017 und fast 15 Grad Celsius. Die Sonne scheint direkt auf die Bienenkisten und Bienen können nicht anders als bei so schönem Wetter zu fliegen. Ob das gut ist? Die kommende Woche soll auch relativ warm werden …hmmm.

Falls die Königinnen jetzt schon in die Brut gehen …hoffe, sie werden dann nicht von noch kommenden schweren Frösten geschwächt. Kostet ja alles Energie, was sie auch lagernd haben müssen.

In jedem Fall ist es ein wunderschöner Anblick.

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Angekommen und jetzt geht die Reise los!

HeYo!

Innehaltend inmitten des Getümmels …ein haschen nach diesem und jenem … das Ziel? Empfindungen. Gute Empfindungen. Glücksmomente. Nichts falsch daran – grundsätzlich, aber was ist dann das Falsche, was ich spüre? Das Streben es im Außen zu suchen, sich zu verbiegen um Erwartungen Anderer zu entsprechen, damit man sich angenommen, anerkannt fühlt, damit man dazu gehört… Dieses muss man schaffen, jenes muss man haben um dieses zu bekommen …ständig ist man auf der Jagd nach etwas im Außen, um das Innen zu beglücken. Aber man macht sich so nur wieder abhängig -von Anderen … Am Ende ist man allein, wie am Anfang – so bekommen die Worte – man ist sich selbst am Nächsten – eine tiefere Bedeutung. Denn wenn man es nicht schafft, sich selbst zuerst zu lieben und zu schätzen, dann wird man nicht nur nie andere wahrhaft lieben und schätzen, sondern man wird auch nie frei sein.

Das wahre Glück, wohnt in einem. Wenn man es findet – in seinem Herzen – merkt man, dass es ein unversiegbarer Brunnen des Glücks, der Zufriedenheit und des Wohlwollens ist. Wenn man dann aufblickt und andere sieht, sieht man sie mit völlig anderen Augen, als zuvor.

Wie man dorthin kommt, und was es für einen selbst ist, da gibt es sicher viele Wege, für jeden andere. Ich bin angekommen, bei mir und meinem Brunnen und dennoch fühlt es sich jetzt erst so an, als ob meine Reise gerade begonnen hat!

2018 – ich heisse dich willkommen, ich bin bereit!

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Kiwi liebt Banane

HeYo!

Wer sagt, Marmelade kann man nur im Sommer kochen? Gut, es ist auch mein erstes Mal …um diese Jahreszeit!

Mein Vater machts möglich! Er hat in seinem Garten Kiwi’s …und letzte Woche bekam ich eine Steige voll. Sie sind ungefähr nur 1/3 so gross, wie die, die man aus dem Supermarkt kennt, aber dafür völlig Bio und Sonnengereift! Und meiner Schwester dank der Inspiration zu Kiwi&Bananen Marmelade ❤️👌🏻

Ihr seht schon …viel zu viel um sie alle so zu essen…

Also los, halbieren und das Fruchtfleisch mit dem Löffel herausholen. Insgesamt 1,20 kg, dazu vier sehr reife Bananen!

Mit dem Stabmixer zerkleinern, Gelierzucker 1:3 hinzu und circa 10 min köcheln. Also einmal aufkochen und dann langsam vor sich hin …inzwischen immer wieder umrühren.

Jetzt nur noch abfüllen und fertig ist der Hochgenuss!!

Krauti Rückblick 2017

HeYo!

Zugegeben, so schleissig wie heuer war ich mit dem Bloggen noch nie. Vor allem übers Gärntern -oh schande! Drum möchte ich zumindest einen kleinen Rückblick auf das Gartenjahr 2017 geben.

Nachdem ich 2016 völlig ausgesetzt habe -Gemüseanbau am Krauti- habe ich heuer beschlossen, bzw. wurde beschlossen, dass ich wieder was tue. Gut, es sollte Gemüse sein, dass nicht so viel Pflege braucht. Darum habe ich Erdäpfel, Rote Rüben, Buschbohnen, Zwiebel, Mais und Zucchini gepflanzt. Ich hatte wirklich kaum Zeit mich um die Pflege zu kümmern, da heuer das erste richtige Jahr war, in dem ich mich selbstständig gemacht habe. Einwenig hab ich doch geschafft, und so konnte ich eine sehr gute Ernte der Roten Rüben einfahren. Die Buschbohnen habe ich leider verpasst und so waren sie schon gelb geworden, bevor ich sie ernten konnte. Der Mais ist dem Sturm zum Opfer gefallen. Toll waren auch die Zucchini -die ich reichlich erntete und damit auch meine Schwestern und Freunde beglückte 😀

Zwiebelernte war nicht schlecht, Erdäpfel auch nicht schlecht, obwohl heuer der Kartoffelkäfer extrem war. Ich habe sie 2x abegklaubt -so grauslich!!!! Plerch.

Abgesehen vom Krauti habe ich im Garten im Hochbeet und auch unterm Folienhaus Gemüse angebaut. Leider leider habe ich es verabsäumt die Erde gut zu düngen und so ist aus meinen Tomaten- und Gurkenpflanzen leider nicht so viel geworden :-/ Im Hochbeet hatte ich Mangold und eine Wassermelone. Wassermelone vom Sohnemann, eine mini – aber sie hat toll geschmeckt!!

Zudem eine tolle Kirschenernte, Stachelbeeren, Ribiseln, Himbeeren und Äpfeln. Fleissig war ich über dem Sommer beim Marmeladekochen und auch beim Einmachen der Roten Rüben! Es war eine schöne Erfahrungen -die mich erinnerte, wie es früher wohl gewesen ist, als die Natur den Lebensrythmus bestimmte, …wenn man gerade am Verarbeiten ist, was reif ist. Wirklich schön!

Ich freue mich schon sehr auf das kommende Gartenjahr! Da gibts übrigens Zuwachs -> ein Weingarten -zum Traubensaft machen! Yippieh!

 

Restentmilbung 2017

HeYo!

Wie habe ich auf diesen Termin hingefiebert …wie geht es den Bienen? Heuer ist es relativ spät kalt geworden, so ist die Restentmilbung auch heuer sehr spät. Im Vergleich, im letzten Jahr habe ich am 7. Dezember bereits mit Oxalsäure behandelt. Da hatte ich noch zwei Völker, heuer sind es drei.

Ich hab mich gefreut, dass es ihnen anscheinend allen sehr gut geht. Allerdings ist der Winter noch nicht vorbei …das Bangen bis in den Frühjahr bleibt noch.

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Bunte Kiste

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Braune Kiste

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Braune Kiste

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Gelbe Kiste

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Gelbe Kiste

Erbsenzuspeise mit Knödel :D

HeYo!

Bei dem Gericht, dass ich übrigens heute zum ersten Mal gekocht habe, muss ich an meine Oma denken. Zuspeise …wer kocht den noch eine Zuspeise? Früher gabs aus allen möglichen Gemüsearten Zuspeise …! Ausschauen tuts ja nicht so lecker, vorallem Erbsenzuspeise, aber schmecken tuts zum Eingraben gut. Erbsen muss man halt schon auch mögen ;-).

Zutaten für 4 Personen:

Zuspeise -> 1 Zwieberl, 3 Knoblauchzehen, 3 Dosen Erbsen circa 250 Gramm Abtropfgewicht, 2 Gemüsesuppenwürfel

Knödel -> 250 Gramm Knödelbrot, 5 Eier, 320 ml Milch, 1 – 2 EL Öl, bisschen Mehl, Salz und Pfeffer

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Semmelbrot, Eier, Öl, Salz und Pfeffer verrühren und beiseite stellen.

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Zwiebel (dieser ist aus Eigenanbau) …

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schneiden.

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3 Dosen Erbsen

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Zwiebel anrösten, Erbsen dazu, 3 Knoblauchzehen hinein pressen und bei geringer Hitze mit geschlossenem Deckel circa 20 Minute köcheln lassen.

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Milch erwärmen und dann übers Knödelbrot giessen. Gut vermengen und ein wenig Mehl (griffig) dazu.

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Eine Schüssel mit kalten Wasser bereit stellen, Knödel formen und ab ins kochende Wasser. (10 -15 Min.)

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Dann Erbsenzuspeise grob pürieren, bei Bedarf ein wenig Wasser hinzufügen. Ich musste kein Salz mehr hinzufügen.

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Guten Appetit!

Topfenkäse mit Rucola und Koriander

HeYo!

Mal was anderes – ich bin faul – soll vorkommen, hab ich gehört. Drum mach ich einen leckeren Aufstrich. Ich liebe Rucola und Koriander -drum fällt mir die Wahl nicht schwer …

Wenn Ihr den Topfenkäse abends macht, kann er sich über die Nacht im Kühlschrank gut setzen und morgends schmeckt er dann richtig lecker zum Frühstück.

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Eine Hand voll Rucola, 1 EL Koriander, 2 Knoblauchzehen, 250 g Topfen, Pfeffer.

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Alles zusammen in ein Gefäß.

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Gefühlvoll vermischen, …

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… und guten Appetit!

Verliebt in rote Rüben

HeYo!

Ich sags euch …wie kann Gott nur so was gutes wie rote Rüben erschaffen? Ich bin verliebt …rote Rüben. Dieser erdige Geschmack einfach phänomenal. Und die eigenen schmecken noch ein bisschen besser. Vor drei Jahren hatte ich das erstemal rote Rüben …leider hab ich die im Keller verrotten lassen. Hust. Das passiert mir heuer nicht, darum werden sie gleich eingelegt. Hier nun das Rezept:

Für den Sud: 2 Liter Wasser 4 Nelken, 4 Wacholderbeeren, 8 Lorbeerblätter, 2 Tl bunte Pfefferkörner, 2 Tl Korianderpulver, 200 g Zucker, 2 EL Salz, 5 EL Essig

Zuerst die roten Rüben circa 1 Stunde kochen. Gerne schon in Salzwasser. Inzwischen den Sud kochen. Zuerst die Gewürze hinein, wenn sich der Zucker verkocht hat (dauert nicht lange), dann kann man schon das Feuer ausmachen. Salzen und den Essig dazu, fertig.

Die fertig gekochten roten Rüben eine halbe Minute in kaltes Wasser. Danach löst sich die Schale wunderbar. Alle roten Rüben schälen. Ich trage Handschuhe bei der Arbeit mit den roten Rüben, sonst hab ich wahrscheinlich eine Woche lange rote Hände … 😀 Das Schneiden ist zwar mit den Handschuhen gewöhnungsbedürtig aber ich habs geschafft.

Die fertigen Scheiben in die gewaschen Gläser schichten, den Sud übergiessen, verdeckeln und für 30 Minuten bei 175 Grad im Wasserbad sterilisieren lassen. Ich lasse sie jetzt mindestens 2 Wochen stehen, bevor ich das erste Glas öffne. Ich bin schon extrem gespannt, wie sie schmecken!!

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Zuerst die roten Rüben circa 1 Stunde kochen. Gerne schon in bisschen Salzwasser.


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Inzwischen die Gewürze für den Sud vorbereiten.


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Und den Sud kochen.


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Die fertig gekochten roten Rüben in kaltes Wasser legen, dann löst sich die Schale wunderbar.


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Saubere Gläser mit heissem Wasser auswaschen und vorbereiten.


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Nach Lust und Laune die roten Rüben schneiden oder reiben.


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Ich schneide sie andächtig in Scheiben und verwende Handschuhe, sonst hat man tagelang rote Finger 😀


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Mein Marmeladeinfüll-Helferli hilft mir auch beim rote Rüben ins Glas …


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Mit dem Sud die Gläser aufgiessen und die Rüben so gut es geht, damit bedecken.


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Deckel noch drauf und für 30 Minuten in den Backofen.