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Schweineschnitzel chinesisch

HeYo!

Heute hat mein Mann gekocht – da hatte ich mehr Zeit zum Fotografieren 😀

Fürs Fleisch: 4 Schweineschnitzel (Kaiserfleisch), 3 Knoblauchzehen, 3 EL Maisstärke, einen Spritzer Weisswein, 2 EL dunkle Sojasauce, 1 EL helle Sojasauce, 1 Tl Zucker, eine Prise Salz.

Fürs Gemüse: 1 Jungzwiebel und eine halbe Gurke (kann man auch mehr nehmen)

Als Beilage Reis.

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Schnitzel in Streifen schneiden und den Knoblauch

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In Pflanzenöl anbraten

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Jungzwiebel julienne schneiden

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Gurke schneiden

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Maisstärke in Sojasauce, Weisswein und den Gewürzen verrühren

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Über das angebratene Fleisch giessen und weiter rühren

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bis die Stärke beginnt einzudicken

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Gemüse klein geschnitten

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In eine Schüssel zuerst Reis, dann das Fleisch und darüber das Gemüse anrichten.

Guten Appetit!

Honigraum öffnen

HeYo!

Die erfolgreiche Übersiedelung meiner drei Bienenkisten habt ihr sicher mitbekommen. Jetzt steht die erste „Arbeit“ an – Honigraum öffnen. Momentan scheint mir die Natur zu explodieren, endlich warm! Kirschen und viele andere Bäume und Sträucher beginnen zu blühen. Letztes Jahr war ich ein wenig spät beim Honigraum öffnen, das möchte ich heuer nicht mehr erleben.

Die Bienenkisten stehen jetzt ungefähr 5 km entfernt von meinem Zuhause und dort gibt es auch keine (noch) Möglichkeit verschiedene Utensilien aufzubewaren, so muss ich gut nachdenken, um alles nötige mitzunehmen. Trotzdem musste ich fast vorm Ziel nochmal umdrehen, weil ich einen Schraubenschlüssel vergessen hatte …tja. Bin gespannt, wie oft mir das passiert 😀

Aber jetzt zur Sache, bin schon gespannt, wie es den Bienen geht. Es ist das erste Öffnen überhaupt seit der Winterpause.

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Alles gut vorbereiten 🙂

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Braune Kiste mit Jungkönigin vom letzten Jahr – Die Bienchens sind wegen dem Rauch in die Gassen gewandert. Bin froh, noch kein Wildbau im Honigraum. Verdeckelte Brut gefunden und es gibt auch schon Drohnenbrut.

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Heute hab ich erstmals Rauch effektiv eingesetzt und ich hatte kaum Attacken auf mich. Die Honigleisten konnte ich gut anbringen und jetzt sind die Bienen auch schon aus den Gassen hervorgekommen.

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Bunte Kiste – Neubesiedelung mit alter Königin, die im letzten Jahr in der braunen Kiste war. Die Bienen hatten im letzten Jahr von Hinten begonnen zu bauen, ich hatte den Wildbau im Honigraum nicht entfernt, weil ich die Vorräte vorm Winter nicht wegnehmen wollte, jetzt muss er allerdings raus.

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Alles gut geschafft und das Volk ist wirklich stark.

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Gelbe Kiste – starkes Volk und alles in Ordnung 🙂

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Honigleisten angebracht – noch schnell ein Foto und dann kommt der Deckel wieder drauf.

Die Arbeiten habe ich am 12. April durchgeführt. Allen drei Völkern geht es gut, ich bin froh!

Einfachspargel :D

HeYo!

Frühlingszeit ist Spargelzeit! Und wer sagt, dass Spargel nur mit Sauce Hollandaise lecker schmeckt? Genau – ich nicht. Spargel ist einfach sehr lecker. Mein Blitzrezept von heute abend für 4 Personen:

2 Packungen frischen grünen Spargel, 1 Jungzwiebel -aber ohne Grün-, Koriander (Gewürz nicht frisch), Muskatnuss, Pfeffer, Salz, Hühnchenbrust, Kokosfett.

  1. Reis waschen und kochen
  2. Hühnchenbrust schneiden, braten und zur Seite stellen
  3. Spargel waschen, putzen und schneiden
  4. Jungzwiebel putzen, schneiden und los gehts!
  5. Jungzwiebel in 1 TL Kokosfett anbraten, Spargel mit einwenig Wasser hinzugeben – Deckel drauf und circa 7 min bei mittlerer Hitze dünsten lassen. Dann umrühren und mit Koriander, frisch geriebener Muskatnuss und Pfeffer würzen, wieder umrühren und geschnetzeltes Fleisch hinzugeben und nochmals mit Deckel 3 bis 5 min dünsten lassen. Zum Schluss eine Prise Salz und mit Reis anrichten. Mmmmh der Frühling schmeckt einfach spargelig.

Meine Bienchens ziehen um

HeYo!

Letztes Jahr habe ich mich dazu entschieden meine drei bevölkerten Bienenkisten von meinem Garten, der mitten im Wohngebiet einer kleineren Stadt liegt, zu einem circa 5 km entfernten Wiesengrundstück mit Obstbäumen am Waldrand umzuziehen.

Da meine Bienchens ihrem Schwarmtrieb nachgehen dürfen, war die Zeit von Anfang Mai bis Mitte Juni, nach einer ersten heftig negativen Reaktion eines Nachbars bzgl. eines abgegangen Schwarms, für mich sehr belastend und ich stand sehr unter Druck.

Ich möchte, dass es den Bienen, meinen Nachbarn und mir gut geht, wenn ich jedes Jahr zur Schwarmzeit so eine ungute Zeit verbringen muss, vergeht mir ehrlich gesagt die Freude, mein Entschluss stand fest und damit warfen sich viele Fragen auf …wann ist die beste Zeit für den Umzug? …und wie soll ich das machen? …und hoffentlich klappt der Umzug gut.

Wann umziehen?

Schnell habe ich herausgefunden, dass ich die Bienchens nicht während der Winterruhe umziehen werde. Sie könnten durch die Erschütterungen aus der Winterruhe kommen, mehr Futter verbrauchen, als notwendig, Durchfall bekommen …und wer weiß, wie das Wetter noch werde würde …etc.

Da ich im örtlichen Imkerverein Mitglied bin, hab ich auch da mal gefragt. Ein Imker gab mir den Rat den Umzug zu machen, wenn die Bienen bereits aus der Winterruhe gekommen waren und die Obstblüte kurz bevor bestand. Für mich klang das sehr nachvollziehbar und auch sind die Kisten dann noch nicht so schwer.

Wie die Bienenkisten transportieren?

Nun gut – Zeitpunkt fixiert, jetzt kommt das wie dran. Ich fahre einen Kombi und der kann gut 2 Bienenkisten nebeneinander fassen. Auch ist die Liegefläche ganz gerade, aber im Auto? Da müssten wir (mein Mann und ich) während der Fahrt Schutzanzüge tragen, falls doch Bienen während der Fahrt ihren Weg nach draussen finden …und wir nicht im nächsten Graben landen wollten. Anhänger – nein, zuviel Erschütterung. Pritschenwagen wäre noch angedacht, aber das ergab sich dann anders und uns blieb nur unser Auto.

Jetzt zur Praxis

Freitag, 30. März 2018 – abends so gegen 19:15 sind wir dann in den Garten marschiert. Die Dämmerung hatte schon eingesetzt, aber es war noch genug zu sehen, sodass wir nicht gegen den nächsten Baum liefen. Ein halbes Jahr fieberte ich schon auf diese Arbeit und spielte den Ablauf immer wieder vor meinem geistigen Auge durch. An dieser Stelle sei ergänzt: Den Platz für die Bienen beim Wiesengrundstück hatte ich natürlich schon vorbereitet 😉 Also zurück zum Garten … -> die Fluglochschieber umdrehen – uff, festgekittet -tja, daran hätte ich denken müssen. Durch die Ruckelei kamen sie gleich zu Hauf heraus um dem Störenfried die Leviten zu lesen – bei einer Kiste schafften wir es aber, den Fluglochschieber bienendicht umzudrehen! Also los.

Auto stand in der Garage bereit – Dach herunter – anfassen und zum Auto tragen. Das ging ganz schön rein und runter zur Garage führt eine eher steile Treppe über geschätzte 20 Stufen. Ich atmete immer wieder bewusst, um meine innerliche Anspannung zu lösen – alles ganz ruhig und was sollte schon passieren? Die Bienen verbrausen, das Wachs schmilzt, Bienen verkleben, werden gequetscht …ahhhh, alles ganz ruhig -atmen auf die Arbeit konzentrien und wir konnten die Bienenkiste in den Kofferraum absetzen. Ich hatte zur Sicherheit eine Decke zwischen Fahrerraum und offenen Kofferraum geklebt, falls doch Bienen rauskommen, dass sie nicht nach vorne zum Fahrer kommen können. Diese war zwar nicht 100% dicht aber sicher ein erster Schutz. Kofferraum zu und los ging die Fahrt. Das Rückenbrett hatte ich drauf gelassen, da die Fahrt nur 10 bis 15 Minuten dauern sollte und es auch temperaturmässig nicht warm war -so um die 8 Grad. Sollte die Fahrt aber länger sein, sollte man das Rückbrett runter nehmen, dann muss man die Öffnung aber natürlich mit z.B. einem Fliegengitter ordentlich bienendicht aber luftdurchlässig machen. Anleitung dafür findet man auf der Bienenkisten Website.

Ich fuhr wie auf rohen Eiern, mein Mann und ich im Schutzanzug – ich würd gern wissen, wie das aussah 😀 Gut, dass es schon fast finster war 😀

Nach 15 Minuten Fahrt waren wir angekommen, keine Biene war herausgekommen. Wir stellten die Bienenkiste auf ihren neuen Platz – Fluglochschieber wieder umdrehen, Dach drauf und DURCHATMEN, gefühlt, das erste Mal seit wir in den Garten gegangen waren. hihi ….okay, für heute waren wir fertig. Keine Kraft mehr und ausserdem waren zu Hause die Bienen noch zum Teil vor der Hütte.

Am Ostersonntag, 1. April 2018 nutzten wir die Zeit und brachten auch die beiden anderen Kisten in die neue Heimat. Ich hatte am Nachmittag schon mal die Fluglochschieber umgedreht und jeweils eine Seite soweit offen gelassen, sodass die Bienen noch hinein und heraus konnten. So musste ich abends nur noch einen kleine Bewegung machen und der Fluglochschieber war herunten -bienendicht. Die beiden Kisten waren viel schwerer! Der Transport verlief gut und wir sahen sicherlich wieder extrem ulkig aus 😀

Am kommenden Morgen bin ich natürlich gleich rausgefahren und ja -schaut selbst 😀

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Ich bin glücklich und erleichtert und den Bienen scheint es toll zu gehen. Fliegen sich brav ein und erkunden die neue Heimat. Geschafft!

 

 

Reger Flugbetrieb

HeYo!

Beim fast täglichen Gartenrundgang überrascht mich ein Summen und Brausen …ja, heute ist es auch wirklich warm. Wir haben den 31. Dezember 2017 und fast 15 Grad Celsius. Die Sonne scheint direkt auf die Bienenkisten und Bienen können nicht anders als bei so schönem Wetter zu fliegen. Ob das gut ist? Die kommende Woche soll auch relativ warm werden …hmmm.

Falls die Königinnen jetzt schon in die Brut gehen …hoffe, sie werden dann nicht von noch kommenden schweren Frösten geschwächt. Kostet ja alles Energie, was sie auch lagernd haben müssen.

In jedem Fall ist es ein wunderschöner Anblick.

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Angekommen und jetzt geht die Reise los!

HeYo!

Innehaltend inmitten des Getümmels …ein haschen nach diesem und jenem … das Ziel? Empfindungen. Gute Empfindungen. Glücksmomente. Nichts falsch daran – grundsätzlich, aber was ist dann das Falsche, was ich spüre? Das Streben es im Außen zu suchen, sich zu verbiegen um Erwartungen Anderer zu entsprechen, damit man sich angenommen, anerkannt fühlt, damit man dazu gehört… Dieses muss man schaffen, jenes muss man haben um dieses zu bekommen …ständig ist man auf der Jagd nach etwas im Außen, um das Innen zu beglücken. Aber man macht sich so nur wieder abhängig -von Anderen … Am Ende ist man allein, wie am Anfang – so bekommen die Worte – man ist sich selbst am Nächsten – eine tiefere Bedeutung. Denn wenn man es nicht schafft, sich selbst zuerst zu lieben und zu schätzen, dann wird man nicht nur nie andere wahrhaft lieben und schätzen, sondern man wird auch nie frei sein.

Das wahre Glück, wohnt in einem. Wenn man es findet – in seinem Herzen – merkt man, dass es ein unversiegbarer Brunnen des Glücks, der Zufriedenheit und des Wohlwollens ist. Wenn man dann aufblickt und andere sieht, sieht man sie mit völlig anderen Augen, als zuvor.

Wie man dorthin kommt, und was es für einen selbst ist, da gibt es sicher viele Wege, für jeden andere. Ich bin angekommen, bei mir und meinem Brunnen und dennoch fühlt es sich jetzt erst so an, als ob meine Reise gerade begonnen hat!

2018 – ich heisse dich willkommen, ich bin bereit!

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Kiwi liebt Banane

HeYo!

Wer sagt, Marmelade kann man nur im Sommer kochen? Gut, es ist auch mein erstes Mal …um diese Jahreszeit!

Mein Vater machts möglich! Er hat in seinem Garten Kiwi’s …und letzte Woche bekam ich eine Steige voll. Sie sind ungefähr nur 1/3 so gross, wie die, die man aus dem Supermarkt kennt, aber dafür völlig Bio und Sonnengereift! Und meiner Schwester dank der Inspiration zu Kiwi&Bananen Marmelade ❤️👌🏻

Ihr seht schon …viel zu viel um sie alle so zu essen…

Also los, halbieren und das Fruchtfleisch mit dem Löffel herausholen. Insgesamt 1,20 kg, dazu vier sehr reife Bananen!

Mit dem Stabmixer zerkleinern, Gelierzucker 1:3 hinzu und circa 10 min köcheln. Also einmal aufkochen und dann langsam vor sich hin …inzwischen immer wieder umrühren.

Jetzt nur noch abfüllen und fertig ist der Hochgenuss!!

Krauti Rückblick 2017

HeYo!

Zugegeben, so schleissig wie heuer war ich mit dem Bloggen noch nie. Vor allem übers Gärntern -oh schande! Drum möchte ich zumindest einen kleinen Rückblick auf das Gartenjahr 2017 geben.

Nachdem ich 2016 völlig ausgesetzt habe -Gemüseanbau am Krauti- habe ich heuer beschlossen, bzw. wurde beschlossen, dass ich wieder was tue. Gut, es sollte Gemüse sein, dass nicht so viel Pflege braucht. Darum habe ich Erdäpfel, Rote Rüben, Buschbohnen, Zwiebel, Mais und Zucchini gepflanzt. Ich hatte wirklich kaum Zeit mich um die Pflege zu kümmern, da heuer das erste richtige Jahr war, in dem ich mich selbstständig gemacht habe. Einwenig hab ich doch geschafft, und so konnte ich eine sehr gute Ernte der Roten Rüben einfahren. Die Buschbohnen habe ich leider verpasst und so waren sie schon gelb geworden, bevor ich sie ernten konnte. Der Mais ist dem Sturm zum Opfer gefallen. Toll waren auch die Zucchini -die ich reichlich erntete und damit auch meine Schwestern und Freunde beglückte 😀

Zwiebelernte war nicht schlecht, Erdäpfel auch nicht schlecht, obwohl heuer der Kartoffelkäfer extrem war. Ich habe sie 2x abegklaubt -so grauslich!!!! Plerch.

Abgesehen vom Krauti habe ich im Garten im Hochbeet und auch unterm Folienhaus Gemüse angebaut. Leider leider habe ich es verabsäumt die Erde gut zu düngen und so ist aus meinen Tomaten- und Gurkenpflanzen leider nicht so viel geworden :-/ Im Hochbeet hatte ich Mangold und eine Wassermelone. Wassermelone vom Sohnemann, eine mini – aber sie hat toll geschmeckt!!

Zudem eine tolle Kirschenernte, Stachelbeeren, Ribiseln, Himbeeren und Äpfeln. Fleissig war ich über dem Sommer beim Marmeladekochen und auch beim Einmachen der Roten Rüben! Es war eine schöne Erfahrungen -die mich erinnerte, wie es früher wohl gewesen ist, als die Natur den Lebensrythmus bestimmte, …wenn man gerade am Verarbeiten ist, was reif ist. Wirklich schön!

Ich freue mich schon sehr auf das kommende Gartenjahr! Da gibts übrigens Zuwachs -> ein Weingarten -zum Traubensaft machen! Yippieh!