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Kostenlose Infostunde: „Wesensgemäße Bienenhaltung in der Bienenkiste“

HeYo!

Du möchtest dich genauer über die wesensgemäße Bienenhaltung in der Bienenkiste informieren und erfahren,

  • welche Arbeiten im Jahresverlauf auf dich warten?
  • was wesensgemäße Bienenhaltung überhaupt bedeutet?
  • und warum die Bienenkiste dafür meines Erachtens nach 7 Jahren Erfahrung bestens dafür geeignet ist?
  • warum du mit wenig Zeit- und Kostenaufwand zu rechnen hast?

Dann komm zu einer meiner regelmäßig stattfindenden kostenlosen Infostunden! Dabei möchte ich dir eine Hilfestellung bei deinem Weg zu Bienen geben und ich bin nachdem Vortrag, der ungefähr 30 Minuten dauert für deine Fragen da.

Termine:

Februar:  Sa, 26. Feb 2022, 20:00 Uhr

März: Do, 3. Mär 2022, 10:00 Uhr; Mi, 9. Mär 2022, 20:00 Uhr; Mi, 16. Mär 2022, 20:00 Uhr; Di, 22. Mär 2022, 10:00 Uhr

April: Mi, 6. Apr 2022, 20:00 Uhr; Mi, 13. Apr. 2022, 20:00 Uhr; Di, 19. Apr 2022, 10:00 Uhr

Mai: Mi, 4. Mai 2022, 20:00 Uhr; Do, 12. Mai 2022, 10:00 Uhr; Mi, 19. Mai 2022, 10:00 Uhr

Juni: Mi, 8. Jun 2022, 20:00 Uhr; Mi, 15. Jun 2022, 20:00 Uhr


Anmeldung:

Bitte trage dich über das Anmeldeformular, welches ich dir hier verlinkt habe ein und erhalten die Zugangsdaten jeweils zum nächsten Termin. Falls du dich für einen späteren Termin interessierst, trage dich auch ein, damit du deinen Termin sicher nicht verpasst.


Teilnehmer Feedback:

Bis Bald,

Deine Rosi

Schwarmkontrolle Bienenkiste & Einraumbeute -Honigraum, -zargen

HeYo, meine Lieben!

Das war eine Woche …und am Montag, 2. Mai bin ich endlich wieder zu meinen Bienchens gekommen. Ich hatte ja schon genau vor 12 Tagen, am 21. April beim Honigraum öffnen meiner Bienenkiste 1, Weisezellen gefunden und wußte, dass das Volk in Schwarmstimmung ist, wenngleich ich erst den Honigraum geöffnet hatte. Die alte Königing schwärmt wenn die Weiszelzellen nach 10 Tagen verdeckelt werden -an einem der nächsten Tage, aber bevor die neuen Königinnen (16 Tage Entwicklung) schlüpfen. Allerdings ist das Volk an diesem Tag bereits geschwärmt, aber da wußte ich noch nichts davon. Erst als ich am Ende nach 2 Stunden Arbeiten bei den Bienchens …meine Wildkamera wieder montieren wollte und meinen Blick weiterflächiger ausrichtete, sind mir direkt im Kirschenbaum daneben 2 Schwärme aufgefallen. Wohl ein Schwarm aus der Bienenkiste 1 und ein Schwarm von der Vogeleinraumbeute.

Tja, …ich dachte ich spinne und die Freude war natürlich riesig. Dann gings gleich nach Hause Leiter und Schwarmkisterln holen …aber jetzt mal zu den Arbeiten.

Bienenkiste 1

Ihr seht schon, dass der Honigraum aufgrund der Schwarmstimmung ignoriert wurde …und man sieht eigentlich auch, dass nur mehr die Hälfte der Bienen im Volk sind.

Die Schwarmkontrolle ist eine der Arbeiten, bei denen ich auch den Smoker benutze -sonst bin ich da eher verhalten.

Es gab 7 verdeckelte Weiselzellen. Weisel = Königin


Bienenkiste 2

Bei der zweiten Bienenkiste stand „Honigraum öffnen“ und auch Schwarmkontrolle an. Beim Kippen habe ich dieses Foto aufgenommen und da sieht man schon einen Schwarm im Hintergrund. Währenddessen habe ich das nicht bemerkt, da ich halt sehr fokussiert war :D.

Ich hatte die Befürchtung, dass ich schon ein bisschen spät mit dem Honigraum öffnen war, aber der Zeitpunkt war perfekt. Volk ist stark genug für das Honigraum öffnen, noch keine Schwarmstimmung und noch nicht in den Honigraum gebaut.

Erstmal mit dem Rauch die Bienen in die Wabengasse drängen, damit ich die Schwarmkontrolle machen kann. Ich habe Spielnäpfchen gefunden, aber noch keine belegten.

Dann gehts ans Honigraumöffnen. Zuerst nehme ich das Rückbrett ab.

Dann löse ich die Waben vom Trennschied und nehm das Trennschied raus.

Gefolgt vom Einsetzen der Honigleisten.

Wenn alle 12 Leisten drinnen sind, kommt noch die Querleiste, welche die Honigleisten hält, das Rückbrett und die Bodenplatte und die Bienenkiste kommt wieder an Ort und Stelle.

Bevor ich zum Auto ging, schaute ich dann nochmal von hinten in die Bienenkiste um auch zu kontrollieren, ob die Leisten fest sind und meine Bienen haben schon mit der Eroberung des Honigraums begonnen :D.


Meine Einraumbeuten

Bei meinen Einraumbeuten möchte ich primär die Honigzargen aufsetzen und dabei ziehe ich auch 2 – 3 Rähmchen Nähe Flugloch um eine Schwarmkontrolle durchzuführen. Machen tue ich das nicht gerne, da dabei das Kleinklima zwischen den Wabengasse zerstört wird.

Bei der Vogeleinraumbeute habe ich auch 4 verdeckelte Weiselzellen gefunden, sodass ich denke, dass der zweite Schwarm, welcher zu diesem Zeitpunkt noch unwissentlich neben mir im Kirschbaum hängt, von da ist.

Honigzarge aufsetzen und ab zur zweiten Einraumbeute mit den Blumen.

Blumeneinraumbeute

In der Blumeneinraumbeute habe ich keine Weiselzellen gefunden. Spielnäpfchen ja.

Honigzarge aufsetzen ….

In der Honigzarge, habe ich 12 Rähmchen, auch mit Schiffsrumpfleisten :D.

So, jetzt ist es raus -eigentlich wollte ich ja ein Video machen, aber irgendwie hab ich in letzter Zeit Pech mit der Technik und mein Mikro hat nicht so toll aufgenommen …aber im Hintergrund könnt ihr jetzt schön die 2 Schwärme sehen, die da die ganze Zeit neben mir gehangen waren.

Bis bald!


Kostenlose Infostunde „Bienenkiste“

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Onlinekurs mit Betreuung „BEEhappyCoaching“

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Honigraum öffnen – Bienenkiste 1

HeYo!

Ich bin mal wieder hinten dran …aber am 21. April habe ich nun endlich den Honigraum in der Bienenkiste 1 geöffnet :-), da es wie folgt ausgesehen hat. Gottseidank hatten die Bienen noch in den Honigraum gebaut. Allerdings habe ich in weiterer Folge gesehen, dass das Volk schon belegte Weisezellen hatte.

Jetzt die Waben vom Brutraum mit einer Küchenpalette (vom Torten backen) schön vom Trennschied lösen. Gerne vorher einwenig Rauch um die Bienen zu vertreiben und sie so vorm Quetschtot zu bewahren.

Operation Trennschied raus geglückt :D.

Nun setze ich die 12 Leisten für den Honigraum ein. Ich verwende dazu Schiffsrumpfleisten. Wenn man möchte, dass die Bienen den Honigraum schneller ausbauen, dann wäre es gut die klassischen Leisten mit eingespannten Mittelwänden zu verwenden. Für mich passt es aber auch so gut, und auch hier könnte ich Mittelwände an den Schiffsrumpfleisten „ankleben“, wenn ich wollen würde.

So meine Lieben, jetzt dürfen die Bienchens mal bauen …


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Frühjahrsdurchsicht 2022

HeYo!

Letzte Woche, am 23. März habe ich – so früh wie noch nie – die Frühjahrsdurchsicht bei meinen 2 Bienenkisten und 2 Einraumbeuten gemacht.

Erstmal die gute Nachricht – es geht allen super und der Vorrat in den Einraumbeuten ist noch sehr groß – die könnt ich gleich nochmal in den Winter schicken. 😀 Die haben wohl Asketenblut in sich …nein, Scherz beiseite, keine Ahnung was die den ganzen Winter gemacht haben, aber besser so, als anders.

Bienenkiste 1

Dieses Volk ist nach der Bauerneuerung im letzten Jahr in diese Bienenkiste neu eingezogen. Es hat sich im ganzen Jahresverlauf gut entwickelt und ist auch gut über den Winter gekommen. Knapp 2/3 der Bienenkiste sind ausgebaut.

Besonders mag ich an der Bienenkiste, dass ich das Volk gleich als Ganzes sehen kann.

Bienenkiste 2

Dieses Volk ist am 2. Juni eingelaufen und hat vom Trennschied ausgehend nach vorne gebaut. Das Volk hat sich prächtig entwickelt und die Bienenkiste ist fast ganz ausgebaut. Hier muss ich definitiv schauen, dass ich das Öffnen des Honigraums im Auge behalte, bevor sie unten durch bauen ;-).

Nach dem Kippen stürmen alle gleich wieder hinein :D.

Blumen Einraumbeute

Das Volk ist auch gut aus dem Winter gekommen und hat noch irre viel Vorrat, die könnten gleich nochmal in den Winter gehen. Nein, bin froh, dass es endlich warm wird und die Bienen sicher auch. In so einer Wabe sind an die 3 kg Honig bzw. Vorrat, also ganz schön schwer.

Bei der Frühjahrsdurchsicht in der Einraumbeute möchte ich eigentlich nur schauen, ob genug Futter da ist – da ich nicht die Rähmchen ziehen mag und sie stören. Es gibt keinen Verdacht, dass irgendwas mit der Königin nicht stimmen sollte, darum muss ich sie jetzt auch nicht suchen, oder vielleicht weiter vorne Brutwaben ziehen, die vielleicht sogar noch offen ist.

Die ersten Sommerbienen sind definitiv schon geschlüpft und die Völker werden jetzt bald explodieren, was gut so ist.

Bevor der Honigraum bzw. die Honigzarge aufgesetzt werden kann, sind noch 2 Rähmchen auszubauen und heuer gebe ich immer nur ein Rähmchen nachdem anderen -sonst bauen sie eventuell wieder quer …und das brauch ich und die Bienen sicher auch nicht mehr. Futtertaschen hatte ich vergessen über den Winter rauszunehmen, und heute dass sie noch drin sind. Das nächste Mal muss ich das Trennschied mitnehmen, damit ich die Futtertaschen heim nehmen kann.

Vogel Einraumbeute

Dieses Volk ist bisschen kleiner, sitzt auf 8 Rähmchen und vor dem Aufsetzen der Honigzarge noch 4 Rähmchen auszubauen. Werde ich nächste Woche mal schauen, ob ich schon erweitere. Auch hier hatte ich die Futtertasche vergessen. Es ist auch hier noch genug Vorrat da.

Die gleiche Wabe wie oben von der anderen Seite.

Ich bin froh – den Bienen gehts gut. Ein neues Bienenjahr kann starten! Yipp Yipp


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Wie geht’s den Bienen?

Heyo!

Also heute war ja ein extrem warmer und sonniger Tag und natürlich muss ich da zu meinen Bienchen schauen. Unsere Bienchen sind ja Sonnenkinder und an Tagen wie diesen …

Am Bienenstand angekommen begrüßte mich bereits der laute Gesang des Flügelschlages von hunderten Bienen, mein Traum. Das Imkerherz schlägt höher und ich könnt dem Treiben stundenlang zuschauen. Ja, ich weiß – bis Mitte April kanns noch „haglich“ werden, aber dennoch konnte ich heute schon einige Notizen in meinem „Bienentagebuch“ vermerken.

mmmmh, was will man mehr als Imker?

Polleneintrag

Wirklich bei allen vier Völkern konnte ich Polleneintrag beobachten, was natürlich ein sicheres Zeichen dafür ist, dass die Frau Königinmutter schon ein kleines Brutnest pflegt. Also spätestens in 21 Tagen -> 1. März darf ich schon heurige „Sommerbienen“ begrüßen. Wenn das keine guten Neuigkeiten sind – yipp yipp !!

Wasser – Tränke kontrollieren

Wenn es schon ein kleines Brutnest gibt beginnen die Bienen auch vermehrt Wasser zu holen, darum habe ich gleich die Tränke kontrolliert – Blätter, Fallobst raus und ja, ich muß frisches Wasser bringen und auffüllen.

Meine neue Kiste. Da ist das Volk von der Bauerneuerung eingezogen.
Mein Bienenstand. Eine Bienekiste wartet leer zu Hause. Und soll ich noch eine kaufen? …hach
Haselbäume – wichtige Pollenlieferanten im zeitigen Frühjahr.

Heute werde ich sicher gut schlafen. Ich habe glaube ich auch einen kleinen Sonnenstich mit heim genommen, da ich nachmittags noch Reben schneiden im Weingarten war.


Notfüttern?

Fragen, „wie gut geht es den Bienen wirklich“ und „haben sie bis Mitte April genug Vorrat“, geistern in meinem Kopf. Natürlich bin ich mit ausreichend Wintervorrat in die kalte Jahreszeit gegangen. Dennoch werde ich vielleicht demnächst nach einer kalten Nacht mal gucken. Vielleicht …

Falls notfüttern für dich ein Thema ist, dann empfehle ich dir folgendes Video:

Notfütterung am 05.02.2021

Wenn du dich für die wesensgemäße Bienenhaltung in der Bienenkiste interessierst, lade ich dich zur nächsten kostenfreie Infostunde ein. Für die Anmeldung hier klicken

Informiere dich auch gerne über „BEEhappyCoaching“ meinen Onlinevideokurs inkl. Begleitung: www.beehappycoaching.at

Bis Bald deine Rosi

Winterbehandlung 2021

HeYo!

Gestern und heute morgen habe ich hin und her überlegt, ob ich noch eine Woche warten soll mit der Winterbehandlung mit Oxalsäure, da es doch relativ warm mit 5 Grad plus ist. Wenn es kälter ist, sitzen die Bienen enger beieinander – ich treffe mehr Bienen mit Oxalsäure beim Beträufeln, und es fliegen auch nur ganz wenige auf – die dann später eher verenden, weil sie nicht mehr zurück in die Bienenkiste finden. hmmm…..

Ich habe mich dann in der Früh aber doch entschlossen sie zu machen, immerhin sind es nun 21 Tage nach den ersten Frösten, ich bin neugierig wie es ihnen geht und ich möchte auch meinen Kursteilnehmern von BEEhappyCoaching heute abend bei unserem letzten Live-Call im Jahr schon davon erzählen.

Nun gut, bei der konkreten Arbeit ist alles gut gegangen und ich bin natürlich sehr froh, dass es allen gut geht. Bei den Einraumbeuten konnte ich keine Bienen sehen, aber hören. Ist eh gut, wenn die noch weit unten sitzen – die Rähmchen in den Einraumbeuten sind ja sehr hoch. Hoffe die Behandlung wirkt, da ich die Oxalsäure nur zwischen die Wabengassen geträufelt habe. Das finde ich halt bei der Bienenkiste schon toll, dass ich sie so schön sehen kann und die Oxalsäure direkt auf sie träufeln kann. Beide Völker in den Bienenkisten sind nicht stark und nicht schwach – mittel. Und das beruhigt mich sehr.

Das Volk, welches ihr nun auf dem Foto mit dem grünen Fluglochschieber in der Wiese seht, war im letzten Jahr MEGA klein – und hat überlebt. Ist dann heuer ja bei der Wabenerneuerung umgezogen und hat neu gestartet.

Volk in der bunten Bienenkiste. Das ist ein Naturschwarm der am 2. Juni eingezogen ist.
Volk in der neuen Bienenkiste. Die sind bei der Bauerneuerung heuer hier eingezogen und haben neu gestartet.
Einraumbeute Vögel – jo, sehen tut man da nix …hoff ich hab Bienen getroffen mit der Oxalsäure.
ERB Blumen – die Bienen waren gut zu hören. Nach oben verirrt hat sich aber keine.
ERB Blumen – näher.

Jetzt darf ich mich für heuer zurücklehnen. Ich hoffe durch die Oxalsäurebehandlung viele restliche Milben erreicht zu haben, und sie sterben. Ich werde die nächsten Tage den Milbenfall kontrollieren.

Der Totenfall der Milben soll in den ersten 7 Tagen nach der Behandlung am stärksten sein, aber hält bis zu 3 Wochen an. Ich bin gespannt.


Für die Bienen heißt es jetzt durchhalten bis Ende März / Anfang April, bis es wieder mehr und mehr Futterangebot in der Natur gibt. Habt ihr gewußt, dass Bienen ohne Brut ungefähr 1kg Futter im Monat verbrauchen, und mit Brut bis zu 4 kg? Da sieht man schon, dass der Vorrat für den Winter eigentlich erst ab Mitte Ferbruar, wenn die Königin in der Regel wieder ein Brutnest pflegt verbraucht wird.

Die Bienen wandern jetzt entlang des Futterkranzes in der Bienenkiste nach hinten und die Bienen in der Einraumbeute nach oben :D.


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Bis Bald deine Rosi

Die Bienenkiste im Winter – Wärmedämmung: Ja? Nein? Wann? Wie?

HeYo!

Immer wieder bekomme ich Fragen zur Wärmedämmung der Bienenkiste im Winter.

Um diese Frage zu beantworten, ist es wie immer wichtig zu versuchen sich vom Wesen des Biens her Gedanken zu machen. Darum hier zwei Aspekte an denen ich nicht vorbeikomme.

  • Bienen heizen im Winter nicht den ganzen Innenraum der Bienenkiste, sondern nur ihre Wohnung – die Wintertraube. Das kann man sich ähnlich wie ein ungeheiztes Schlafzimmer vorstellen, in dem man unter der Decke dennoch warm und wohlig schläft. Wenn die Temperaturen draußen kälter werden, ziehen sich die Bienen immer weiter zusammen, bis sie aus ihren Chitinpanzern eine „Decke“ bilden, die natürlich nicht starr ist. Die Bienen wechseln ja die Plätze um nicht zu erfrieren, aber dennoch kann man es sich ähnlich vorstellen.
  • Für die Bienen ist es zudem wichtig, dass sie die Temperaturen außen richtig einschätzen können, sodass sie zum einen aus der Brut gehen, wenns kalt wird – das ist wichtig für unsere Winterbehandlung gegen die Varroamilbe, und zum anderen um den richtigen Zeitpunkt zu finden um wieder in die Brut zu gehen.

Wer also seine Bienen gerne im Winter dämmen möchte, sollte dies erst ab Mitte Februar im Folgejahr machen, keinesfalls schon im Herbst oder Dezember/Jänner.

Ich empfehle dafür Wolle, z.B. alte Wolldecken oder wie ich zu Hause hatte, eine alte Sitzauflage meiner Oma. Die ich in einem Kissenüberzug verwendet habe.

Die Bienen wandern in der Wintertraube im Laufe des Winters, vom Flugloch ausgehend Richtung Honigraum (Zerrweg). Das heißt es gut, die Dämmung dann direkt über dem Brutraum anzubringen. Wichtig ist, den Wetterschutz dann wieder darüber zu geben und ab und zu schauen, dass die Dämmung (falls es Wolle ist) nicht nass ist.

Tatsächlich habe ich heuer Ende Jänner 2021 erstmals eine Dämmung aufgelegt, aufgrund einer Notfütterung. Normal dämme ich meine Bienenkiste nicht.

Gerne schaue auch mein Video dazu.

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Bis Bald deine Rosi

Mein Fazit: Bienenkiste versus Einraumbeute

HeYo!

Im Jahr 2015 bin ich mit der wesensgemäßen Bienenhaltung in einer Bienenkiste gestartet. Leider bin ich garnicht bis zum Winter gekommen, da es drohnenbrütig war und ich es als blutiger Anfänger nicht erkannt habe.

Bereits am Anfang bin ich Mitglied beim lokalen Imkerverein geworden und war dort die einzige mit einer Bienenkiste. Ich konnte mich kaum austauschen, da die Betriebsweise zur intensiven Bewirtschaftung in Magazinbeuten zu unterschiedlich ist und ich auch noch keine Erfahrungen und Verständnisse für das Wesen Bien hatte, sodass ich unabhäng der Betriebsweise Gespräche führen oder daran teilnehmen hätte können. Ich fühlte mich schon einwenig allein und auch die Austauschmöglichkeiten im Internet fand ich nicht optimal, der Ton oft rauh und vorwurfsvoll. Als Anfänger hat mich das oft noch mehr verwirrt.

2019 habe ich dann ein Volk bei einer Brutwabenerneuerung verloren und 2020 auch eines, ohne dass ich es mir erklären hätte können. Immer wieder kamen diese „wenn du Rähmchen ziehen kannst, dann kannst du schneller eingreifen und weißt besser was los ist“ in meinen Kopf und so entschied ich mich es zu probieren. Ohne selbst Erfahrungen zu machen, konnte ich mir ja auch keine Meinung darüber bilden …

Wenn Bienen schwärmen wählen sie ihre neue „Behausung“ nach verschiedenen Kriterien aus, aber ein besonders wichtiges ist das Volumen, dass diese Wohnung bietet – unabhängig ob diese vertikal oder horizontal ist. Ich habe gerechnet wieviel Wabenfläche und Volumen insgesamt die Bienen in der Bienenkiste haben und so war klar eine Einraumbeute wirds werden. Aber die kleine von Bienen Janisch in der Steiermark mit 12 Rähmchen (327 x 285 x 448 mm). Vom Volumen her bietet die Einraumbeute einwenig mehr Platz als der Brutraum in der Bienenkiste. Wenn der Honigraum der Bienenkiste hinzugerechnet wird, dann komme ich mit einer Flachzarge als Honigraum auf der Einraumbeute wieder mit und sogar noch bisschen mehr.

Zwei Bienenkisten und zwei Einraumbeuten verabschieden sich in den Winter.

2019 bin ich schon erstmal gestartet in der Einraumbeute, aber das Volk kam nicht durch den Winter. Dann 2020 erneut mit 2 Einraumbeuten. So habe ich bis jetzt vom Schwarmeinlauf – Sommer – Winter – Frühjahr bis hin zum Sommer mit Honigernte hinter mir und kann euch jetzt mein Fazit mitteilen.

Dazu möchte 3 Arbeiten herausnehmen und miteinander vergleichen:

  • Schwarmkontrolle
  • Honigernte
  • Winterbehandlung mit Oxalsäure

Schwarmkontrolle

Bienenkiste

Zeitaufwand: 5 Minuten

Arbeit: Ich kippe die Bienenkiste, gebe 1 – 2 Rauchstöße, sodass sich die Bienen in den Wabengassen zurückziehen und ich die Spielnäpfchen, bzw. Weisezellen sehen kann.

Vorteil: Ich sehe sofort wie es dem Volk geht (ist es schwach oder stark). Ich störe die Integrität des Bienenvolkes nicht – zerstöre nicht das Kleinklima zwischen den Wabengassen. Ich kann die Weiselzellen leicht erkennen, da die Bienen sie normal an der Wabenunterseite bauen, von wo ich auf die Bienen schaue.

Nachteil: Potentiell übersehe ich eine Weiselzelle, z.B. beim Übergang zum Honigraum.

Einraumbeute

Zeitaufwand: 30 Minuten

Arbeit: Ich öffne den Deckel und muß Rähmchen für Rähmchen rausziehen (die sind sehr lang und schwer!).

Vorteil: Ich übersehe keine Weiselzelle.

Nachteil: Es ist ein starker Eingriff in die Intergrität des Bienenvolkes. Bienen leben in einer Geruchswelt und durch das Ziehen der Waben wird das Kleinklima zwischen den Wabengasse zerstört – sie brauche bis zu 4 Tage bis das wieder hergestellt ist. Die Schwarmkontrolle mache ich unter Umständen für 2 Monate alle 9 Tage, also eine starke Störung und hoher Zeitaufwand. Mir gings dabei nicht gut, soviel zu stören.

Fazit: Da ich bei der wesensgemäßen Bienenhaltung dem natürlichen Schwarmtrieb ohnehin Raum gebe, ist es nicht so schlimm, eventuell eine Weiselzelle zu übersehen.


Honigernte

Bienenkiste

Zeitaufwand: ungefähr 40 Minuten (alleine)

Arbeit: Ich kippe am Abend vor der Honigernte die Bienenkiste und mache einen Trennschnitt der Honigwaben zum Brutraum. Am morgen des nächsten Tages kippe ich die Bienenkiste erneut und ziehe eine Honigleiste nach der anderen.

Nachteil: Die Honigwaben an den Holzleisten rausziehen braucht ein wenig mehr Fingerspitzengefühl, darum dauert es wohl auch ein wenig länger.

Einraumbeute

Zeitaufwand: ungefähr 20 Minuten (alleine)

Arbeit: Ich öffne den Deckel und nehme ein Rähmchen nach dem anderen aus der Flachzarge. Danach kann ich noch bis zu 4 Rähmchen aus dem Brutraum, natürlich nur wenn keine Brut drauf ist, ernten.

Vorteil: Die Rähmchen rausnehmen geht einfacher und es fühlt sich alles stabiler an.

Fazit: Einfacher und schneller gings in der Einraumbeute, auch konnten die Bienen weiterhin ungestört ein und ausfliegen. Die Bienenkiste ist ja über Stirn gekippt und so sammeln sich während den 40 Minuten schon bis zum Ende viele Flugbienen, die heim kommen und nicht einfliegen können. Ich glaube es macht den Bienen aber nicht soviel, kaum ist die Bienenkiste an ihren Ort zurückgestellt, fliegen alle schnell rein. Die Handhabung der Honigwaben an den Leisten ist auch nicht schwer und im großen und ganz würde ich hier beiden Systemen einen Daumen hoch geben.


Winterbehandlung mit Oxalsäure

Bienenkiste

Zeitaufwand: 5 Minuten

Arbeit: Die Bienenkiste 180 Grad über Stirn kippen und mit der Oberseite in die Wiese legen, sodass die Bodenplatte gen Himmel zeigt. Die Bodenplatte öffnen und nach hinten schieben. Die Oxalsäure über die Bienen träufeln, Bodenplatte wieder verschliessen und die Bienenkiste an ihren Ort zurückstellen.

Vorteil: Ich sehe die Bienen und weiß sofort wie stark ist mein Volk und wie geht es ihnen.

Einraumbeute

Zeitaufwand: 5 Minuten

Arbeit: Deckel öffnen und die Oxalsäure zwischen die Wabengassen träufeln.

Nachteil: Die Rähmchen sind sehr lange, sodass die Bienentraube noch eher unten war. So konnte ich die Oxalsäure nur auf „Good Will“ träufeln, ohne zu wissen, ob ich Bienen damit getroffen habe, oder nicht. Ich wusste weder ob die Behandlung zielführend war, noch habe ich gewusst, wie es den Bienen geht -da ich keine gesehen habe.

Fazit: Für mich ist es unerlässlich zu wissen, wie es dem Volk geht und dazu möchte ich es sehen.


Mein Fazit und meine Erkenntnis

So, ich glaube ihr habt schon ein wenig zwischen den Zeilen gelesen, dass für mich die Bienenkiste die 1. Wahl ist. Ich liebe es das Volk sofort sehen zu können und alle wichtigen Informationen zu bekommen, ohne das ich das Volk stören muss. Ich habe es sehr belastend empfunden, dass ich in der Einraumbeute ohne die Rähmchen ziehen zu müssen nicht sagen kann, wie es dem Volk geht, das heißt ich muss sie immer stören. Ja, natürlich wir sehen das ja nicht, was das im Volk macht, aber ich weiß es und das reicht mir. Außerdem haben die Bienen auch Quer gebaut und so gab es eine richtiger Matscherei bei manchen Rähmchen ziehen … 😦

Weiters bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass wesensgemäße Bienenahltung nur im Stabilbau möglich ist. Wesensgemäß bedeutet für mich nicth nur dem natürlichen Rythmus des Biens zu respektieren, sondern auch das Volk an sich und seine Integrität. Die Bienenkiste kommt hier mit einem Bonus heran, denn sie ist ein mobiler Stabilbau! Das heißt, wenn es notwenig ist – kann ich die Querleiste rausnehmen, welche die Brutleisten hält und so Wabe nach Wabe einzeln ziehen kann.


Kostenlose Infostunde „Bienenkiste“

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Video Empfehlung:

Ich freu mich sehr über deine Kommentare und Fragen!

Bis bald, deine Rosi!

Willkommen Herbst!

Als Menschen sind wir Teil unserer Familie, … Ortes, … Landes, … Erde, … Sonnensystems, nichts ist voneinander losgelöst – wir sind Individuen und doch sind wir alle mit allem verbunden – immer.

Ein Leben in Verbundenheit mit dem Rhythmus der Natur ist daher für die ganzheitliche Gesundheit von einem selbst und wiederum auch für die weiteren Schichten – unsere Familie, unseren Ort, unsere Gesellschaft …äusserst wichtig.

Herbst ist die Jahreszeit, in der sich die Essenzen des Jahres verdichten, zu den Wurzeln gelangen, unnötiges und belastendes abgestossen wird.

Dafür braucht es in der Natur viel Feuchtigkeit und Ruhe vom Wachstum.

Es der Natur jetzt gleich zu tun, sich zurückzuziehen -Innenschau zu halten, Essenzen zu verdichten und sich zu Herzen zu nehmen, ist sehr wichtig.

Altes, unnötiges und belastendes in Liebe und Dankbarkeit gehen zu lassen, sich vorzubereiten auf den Winter in der sich dann die daraus gewonnene Klarheit und Reinheit in der Stille und Ruhe verdichten kann. 

Ohne diesen Prozess, ohne die Essenzen aus diesem Jahr zu veredeln und rauszukristallieren, gibt es kein kräftiges Wachstum im Frühjahr, keine Blüte im Sommer …wir zerren uns aus, verkümmern, sterben …auch wenn wir weiter funktionieren…

Willkommen, Herbst!

einfachrosi

Honigernte in der „Vogel-Einraumbeute“

HeYo!

Die erste Honigernte in einer Einraumbeute …es lief total entspannt ab und ich habe keine einzige Biene mit nach Hause genommen! Heute war es angenehm kühl.

Wenn du meinem Blog folgst, weißt du, dass ich die 12-reihigen Einraumbeuten von Bienen Janisch habe und darauf habe ich eine Honigzarge mit kleinen Rähmchen und natürlich Schiffsrumpfleisten :-).

11 der 12 Rähmchen habe ich geerntet, die letzte war noch nicht überwiegend verdeckelt. Aber sonst sahen sie alle so aus:

Mit dem Rauchbläser habe ich auch Freude. Er ist einfach zum Anzünden und ich habe die Hände frei – kann gezielter und abgestimmter Rauch geben .

Da die Einraumbeuten bei mir ja Exoten sind, und ich hauptsächlich in den Bienenkiste Bienen habe, besitze ich keine Honigschleuder …aber ich habe mir gedacht ich verfahre bei der Honigernte genauso, wie in der Bienenkiste.

Also schneide ich dafür die Waben aus den Rähmchen, was auch super geklappt hat. Nach der zweiten Wabe habe ich schon eine Taktik. Zuerst unten – dann die beiden Seiten und zum Schluß die Wabe von der Schiffsrumpfleiste trennen und sie köpfel schon in den Kübel.

Wieviel Kilo Honig es sind, weiß ich noch nicht, aber der Kübel ist ganz schön schwer 😉 …

Ein Schwarm zieht ein

HeYo!

Feste feiert man, wie sie fallen – bei Schwärmen ist das genauso. So hatte ich am Abend davor noch keine Ahnung am kommenden Tag einen Schwarm abholen zu dürfen.

Nicht ganz nah – muß ich zugeben (90 km entfernt), aber ich bin schon weiter gefahren …für einen Naturschwarm. Wenn man so lange fährt ist es wichtig, den Bienen einen kühlen und möglichst ruhigen Transport zu ermöglichen.

Leider konnte ich die Bienen nicht am gleichen einlaufen lassen, da ich das Interview mit Erhard Maria Klein geführt habe, aber dann am Tag danach war es soweit. Für mich war es das erstemal so spät Bienen einlaufen zu lassen, aber durch den kühlen und verregneten Mai, schien die Schwarmzeit erst Anfang Juni so richtig zu beginnen.

Wie immer ist der Abkehrbesen und der Wasserzerstäuber dein Freund und du brauchst eine Rampe mit einem weißen Tuch zum einlaufen.

Zu diesem Schwarm: Geschwärmt mittags am 31. Mai. Abgeholt gegen 10 Uhr am 1. Juni und eingelaufen gegen 16:30 am 2. Juni 2021.

Vorsichtig den Deckel der Schwarmkiste anheben.

Und Fluglochnah sanft mit einem Ruck abstoßen.

Die Bienentraube „rollt“ nach unten …es dauert meist einige Minuten bis die Bienen zum „laufen“ beginnen. Ich helfe gerne dabei einigen Bienchen zu zeigen, wo die neue Heimat steht. Am besten mit einem Löffel, ich hier mit dem Stockmeissel.

Nach circa 30 Minuten sind dann die Bienchen eingezogen. Sie werden sich in der Bienenkiste zu einer erneuten Schwarmtraube bilden. Abends vorm Finster werden füttern. Der Schwarm braucht die nächsten 2-3 Wochen Futter.

Wetterschutz nicht vergessen.

Und wenn dann alle drinnen sind, das Flugloch auf 1 – 2 cm verengen, damit sie sich besser (leichter) vor Eindringlingen schützen können.

Beim Schwarmeinlauf dabei sein?

Bleib dran, wie sich die Bienchen entwickeln 😉

Bis bald, deine Rosi

Im Gespräch mit Bienenkisten Erfinder Erhard Maria Klein

HeYo!

Es war mir eine besondere Freude und Ehre mit Erhard Maria Klein, Erfinder der Bienenkiste, Autor und Leiter der Mellifera-Initiative „Die Bienenkiste“ live im Gespräch zu sein.

Die Einsichten von ihm haben mir sehr geholfen Zusammenhänge noch besser zu verstehen und die eine Stunde hallt noch nach. Ich werd es mir wohl noch einige Male genehmigen.

Im Live-Interview erzählt er uns, wie es zur Bienenkiste gekommen ist. Wie er zu aktuellen Beutenformen wie z.B. „Schiffer-Tree oder Easy-Beebox“ steht. Was er über „behandlungsfrei“ und „Bücherskorpione“ denkt. Warum es zu Vorurteilen bei konventionellen Imkern gegenüber der Bienenkiste kommen kann, was er sich für die Zukunft wünscht und Anfängern bei der Wahl der richtigen Beute rät, und einiges mehr …aber schau selbst.

Zum Schluß meinte er, wir können das gerne wiederholen …, na wenn das mal keine guten Aussichten sind.

Himmelschlüsseln im Weingarten

HeYo!

Ein kleines verspätetes Update vom Weingarten …Fotos sind vom 29. April – da war ich fleißig …hihi. Habe alte Stöcke und Rebenschnitt weggebracht und die schönen Himmelschlüsseln bewundert.

Heuer ist die Natur fast einen Monat verspätet …oder vielleicht war es die letzten Jahre schon zu früh so warm? Na es ist wie es ist … in jedem Fall mag ich die Zeit im Weingarten. Jetzt soll wieder eine Regenperiode kommen, danach fahr ich wieder rauf.

Honigzargen aufsetzen & Bienenkisten Kontrolle

HeYo!

Gestern war ich bei den Bienchens. Hab 2 Honigzargen bei den Einraumbeuten aufgesetzt und Kontrolle bei der Bienenkiste.

Honigzargen für meine Einraumbeuten

Ja, ich weiß – mit der Honigzarge ist die Einraumbeute keine Einraumbeute mehr :-D. Aber ich habe auch die kleine Einraumbeute mit 12 Rähmchen, da darfs gern eine Honigzarge sein. Und außerdem habe ich vergessen ein Foto mit den Honigzargen zu schießen -beim nächsten Mal! Sorry …

Das Volk in der „Vogel-Einraumbeute“ ist echt explodiert, die sind spitzenmäßig drauf. Die 4 Rähmchen, die ich noch Ende April eingehängt habe, sind schon ausgebaut! Also wars Zeit für die Honigzarge, ein Rapsfeld nahe dem Bienenstand gibts auch …

Das Volk in der „Blumen-Einraumbeute“ hat auch aufgeholt, aber es kommt mir nicht so stark vor – zumindest habe ich heute keine Wachsmotten gefunden. Und das letzte Mal habe ich bei beiden Einraumbeuten den Gitterboden geöffnet.

Ein Resümee ?

Heuer gehen die Einraumbeuten in das zweite Jahr und ich habe immer noch kein Resümee -aber ich merke schon, dass mir das Anschauen des ganzen Volkes, wie bei der Bienenkiste fehlt. Das habe ich schon bei der Winterbehandlung im Winter gemerkt. Und jetzt auch – denn aufgrund der wesengemäßen Betriebsweise, die ich auch versuche in den Einraumbeuten umzusetzen, ziehe ich die Waben möglichst nicht, somit habe ich aber auch kaum ein „Gefühl“ für das Volk – da ich es nicht sehe. Bei der Bienenkiste ist das anders – ich kippe, öffne die Bodenplatte und ich sehe mein Volk, ohne dass ich was ziehen muss. Auch bei der Schwarmkontrolle ist es so gesehen, bei der Bienenkiste einfacher, auch wenn man vielleicht leichter was übersieht … – bei der Einraumbeute muss ich dazu wirklich jedes Rähmchen ziehen …

Kontrolle Bienenkiste

Seitdem letzten öffnen, am 30. April hat sich das Volk fast verdoppelt -aber immer noch zu klein um in Schwarmstimmung zu kommen. Schaun wir mal wie es nächste Woche aussieht …sonst muß ich auf Plan B für den Trommelschwarm zurückgreifen.

Vergleich: Links vom 30. April – Rechts vom 10. Mai

Mein Kurs schließt am 9.5.

HeYo, Liebe Bienenfreunde!

Wenn du dich entschieden hast heuer mit der Bienenkiste zu starten, fragst du dich vielleicht, was dir mein Onlinekurs und eine persönliche Begleitung bringt? Reicht es nicht das Buch von Erhard Maria Klein über die Bienenkiste zu lesen und Austausch in kostenlosen Facebook Gruppen oder Foren zu haben?

Diese Frage habe ich mir natürlich auch gestellt, bevor ich mir die ganze Arbeit für den Kurs gemacht (35 Videos drehen sich nicht von alleine, abgesehen von der ganzen Vorbereitung …) und dem Entschluß für die Begleitung durchs Jahr, denn das heißt für mich Verbindlichkeit.

Es ist ja so, jeder, der normalerweise mit der Bienenhaltung beginnt macht einen Kurs, um das Wesen „Bien“ verstehen zu lernen und sich mit der Betriebsweise und den verschiedenen Arbeiten im Jahresverlauf vertraut zu machen. Bei der Bienenkiste sehe ich immer wieder, dass durch die einfache Betriebsweise viele einfach so anfangen, ohne das Wesen „Bien“ überhaupt zu verstehen oder jemanden an der Hand zu haben, der sich wirklich auskennt und Erfahrung hat. Und in den diversen Foren und Facebook Gruppen beobachte ich oft, dass da jeder schreibt was er denkt und oft sind es nicht einmal Leute, die selbst eine Bienenkiste haben – oder nicht verstehen was wesensgemäße Bienenhaltung bedeutet …, und als Anfänger kann man die Infos oft nicht gut filtern. Am Ende ist man noch mehr verwirrt, wie am Anfang und hat viel Zeit vergedeutet. In der Praxis kann das aber manchmal schlimme Folgen nach sich ziehen und mitunter den Tod des Volkes oder die Übertragung von Krankheiten bedeuten.

Und genau das soll dir mein Kurs mit Begleitung bieten:

✅ Wissen & Erfahrung aus der Praxis, dass du konsumieren kannst, wann du möchtest und so oft du möchtest

✅ Begleitung – ich bin für dich jederzeit da, wenn du Fragen hast – und einmal im Monat sogar live.

✅ Der Kurs un meine Begleitung steht dir solange ich den Kurs anbiete zur Verfügung, mindestens für 2 Jahre

✅ Erweitere und optimiere die Inhalte – so hast du immer Zugriff auf ddie aktuellste Version

✅ Kein Risiko – wenn dir der Kurs nicht taugt – kannst du ihn innerhalb von 14 Tagen über einen Link ganz easy stornieren

Ehrlich gesagt – hätte ich vor 6 Jahren diese Möglichkeit gehabt, hätte ich mir viel Zeit und Geld sparen können …und ich kann dir sagen, es ist ein verdammt gutes Gefühl zu wissen, jemanden mit Praxiserfahrung an der Hand zu haben.


Was Kursteilnehmer sagen:

„Wir schätzen deinen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit deinen Bienen sehr und fühlen uns „an deiner Seite“ sehr gut aufgehoben.“ Marco

„Seit circa 18 Monaten sind wir stolze Neu-Eigentümer einer mit Carnicas besetzten Bienenkiste. Obwohl wir natürlich vorher gründlich recherchiert haben, bleiben immer Fragen offen, die die Bücher nicht beantworten und bei denen man in den Foren unterschiedliche Antworten bekommt. Deswegen haben wir uns für BeeHappyCoaching entschieden und sind der lieben Roswitha Wang-Moritz sehr dankbar, dass sie in Corona-Zeiten solch eine Weiterbildung durch Video-Chats und der Internetseite anbietet und mit uns auch Themen angeht, vor denen wir uns bisher gescheut haben (Bauerneuerung z.B.). Mit Spannung erwarte ich besonders das neue Modul „Trachtpflanzen“ , damit wir im Garten noch mehr Beete anlegen können. Ganz liebe Grüße – Karin“


Warum ich dir heute das alles erzähle? Hihi, na weil die Kurstüren bald schließen 😉 und ich einfach möchte, dass du diese Gelegenheit nicht versäumst.

Du kannst BEEhappyCoaching noch bis Sonntag, 09. Mai um 23:59 buchen!

Warum die Kurstüren zu BEEhappyCoaching schließen? Nun, gute Frage – es gibt mich ja erst seit Ende Oktober 20 mit diesem Angebot und ehrlich gesagt, weiß ich einerseits nicht, wieviel Zeit mich die Begleitung wirklich kosten wird – und es sind ja schon knapp 20 Teilnehmer im Kurs – und andererseits, wer bis jetzt nicht weiß ob er startet, für den wirds heuer schon schwer. Und so sind wir dann noch eine geschlossene Gruppe für diese Saison.

Noch Fragen? Schreib gerne unter dem Post, per privater Nachricht oder auch gerne per E-Mail: info@beehappycoaching.at

Bis bald, deine Rosi

Frühjahrsdurchsicht

HeYo!

Am 30. März habe ich die Frühjahrsdurchsicht bei meiner Bienenkiste und meinen beiden Einraumbeuten gemacht. Zuerst zur Bienenkiste:

Vorgeschichte: Anfang Februar (05.02.) habe ich erstmals bei der Bienenkiste notgefüttert – die Bienen waren schon ganz nach hinten gekommen und bereits bei der Oxalsäurebehandlung habe ich gesehen, dass das Volk sehr klein ist.

Dienstag, 30. März 2021

Bei der Frühjahrsdurchsicht hatte ich eigentlich gehofft, dass das Volk schon größer ist …, ich habe das Futter raus genommen und zwei Tage später habe ich es wieder reingegeben, da eine 2-wöchige Schlechtwetterfront angesagt war und ich die Bienen jetzt nicht wegen eines Fehlers verlieren wollte.

30.03.2021

Donnerstag, 29. April 2021

Letzte Woche war ich Donnerstag bei den Bienen und ich hab mich wirklich gefreut – sie haben sich schon einigermaßen erholt. Zwar kein Vergleich zum Vorjahr, aber man muß sich ja nach der Decke strecken ;-).

In jedem Fall habe ich das Futter jetzt raus genommen. Die Apfelblüte ist schon im Gang ;-). Heuer steht ja in dieser Bienenkiste die Wabenerneuerung an, und aus diesem Grund habe ich den Honigraum jetzt zu 100% geschlossen.

29. April 2021

In dieser Woche möchte ich die Kiste für den Trommelschwarm bauen – hoffe das schaffe ich!

Bei den Einraumbeuten

Bei den Einraumbeuten hat sich der Trend umgekehrt – bei der Frühjahrsdurchsicht am 30.03. hab ich die Blumeneinraumbeute mit 2 Rähmchen erweitert und die Vögeleinraumbeute mit 4 Rähmchen. Als ich am Donnerstag (29.04.) dort war – sind die 4 Rähmchen in der Vögeleinraumbeute fast schon fertig ausgebaut und das Volk in der Blumeneinraumbeute kommen nur langsam voran …

Blumen Einraumbeute
Vögel Einraumbeute

In jedem Fall möchte ich diese Woche die Honigzargen für beide Einraumbeuten streichen und bei der nächsten Kontrolle – voraussichtlich am 12. Mai – mitnehmen.

Meine Bienchens vom 29. April 2021

Na dann, es bleibt wie immer spannend mit den Bienchens!

Bis Bald,

Deine Rosi

Rosi und Säge = mega Grünschnitt

HeYo, meine Lieben!

Heuer habe ich mir endlich eine richtig tolle Astsäge von Gardena besorgt, eigentlich um einen Ast meines Nußbaumes zu schneiden, aber da mir mein lieber Bienenfreund Markus empfohlen hat, den erst zu schneiden, wenn er Blätter hat … bin ich mit der Säge mal in den hinteren Garten maschiert. Ein Fehler? Nein – meine Sträucher sind eh schon viel zu alt, blühen nicht mehr richtig oder überwuchern schon die Wiese …und die Säge liegt echt gut in Händen.

In einer Nachmittags Session – konnte man dann am Ende fast kaum noch Rasen betreten, weil nur mehr Äste darauf rumlagen – dann kamen fast 3 Wochen Kälte und Regen und somit konnte ich erst heute den ganzen Grünschnitt entfernen.

Nein, ich habe keinen Anhänger – wegen fehlender Anhängervorrichtung bei meinem Auto. Aber das wird in sich Zukunft ändern …oder ein Pickup, wäre auch cool … stopp!

Eine tolle Idee – Gewebesack

Bis jetzt schaffte ich den Grünschnitt meistens mi dem Häcksler, aber soviel? Da brauche ich ja eine Woche … Vom Terrassenbau im letzten Jahr habe ich noch so große Gewebesäcke, in denen der Schotter zur Befestigung geliefert wurde …und durch einen Freund meines Sohnes bin ich auf die Idee gekommen, diese für den Grünschnitt zu nutzen – zum einfacheren Transport im Auto. Natürlich hab ich einen Kombi ;-).

Lange palavert, jetzt schaut mal! Vier solcher Säcke habe ich heute zum Bauhof geführt …, also ein Sack – eine Fahrt …viermal bin ich gefahren.

Jetzt bin ich fertig – und meine Hände schmerzen einwenig …aber ich bin froh und die Sträucher sehen jetzt toll aus und es gibt wieder mehr Platz im Garten, juhu!

Wie sieht es bei dir mit dem Thema Grünschnitt aus? Wie machst das du so?

Liebe Grüße und bis bald,

Rosi

Rindfleisch meets Sojasprossen

HeYo!

Hier ein leckeres Gericht, dass wir letztens mittags hatten.

Dafür brauchst du: Rindfleisch zum kurz braten -ich nehme immer ein „Gusto Steak“. In dünne Scheiben schneiden und in 1 El Reiswein, 1 El helle Sojasauce, bisschen Sesamöl, Stärke und Pfeffer ungefähr 15 bis 30 min marinieren. Gerne mit den Händen „einkneten“.

Dann 2 Packung ( je 250 g) Sojasprossen, 1 grlben oder roten Paprika, 1 Jungzwiebel, 1 Bund frischen Koriander.

Als Beilage Reis, den zuerst kochen. Ich hab dafür einen japanischen Reiskocher und der ist Spitze!

Bitte die Sojasprossen in eine hitzebeständige Schüssel und in kochenden Wasser 1 Minute ziehen lassen. Dann raus und kalt abschrecken

Paprika, Jungzwiebel und Koriander schneiden.

Wenn der Reis noch 5 min braucht, gehts los!

Pfanne (am besten Wok) ohne Öl erhitzen, dann das Öl hinein, bisschen warten bis es auch heiss ist, die Pfanne schwenken, damit sich das heisse Öl drin verteilt. Dunstabzug einschalten und das Fleisch hinein, direkt mit dem Pfannenrühren beginnen und möglichst verhindern, dass das Wasser aus dem Fleisch rauskommt. Der Bratvorgang dauert zwischen 3 und 5 Minuten, dann das Fleisch aus der Pfanne.

Die Pfanne mit einem Küchenpapier reinigen, bisschen frisches Öl rein, dazu Jungzwiebel, dsnn dann den Paprika. Wer es geschmacklich würziger möchte, dem empfehle ich 1 Tl Zucker und einen halben Tl Hot Bean Sauce, oder eine andere scharfe Sauce oder Chilli. Verühren und den Paprika hinzu. Immer Pfannenrühren.

Bevor der Paprika bissfest ist, Sojasprossen dazu, dann das Fleisch, salzen und zum Schluss, wenn das Feuer aus ist den Koriander darüber und einwenig untermengen.

Guten Appetit!