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Mein Fazit: Bienenkiste versus Einraumbeute

HeYo!

Im Jahr 2015 bin ich mit der wesensgemäßen Bienenhaltung in einer Bienenkiste gestartet. Leider bin ich garnicht bis zum Winter gekommen, da es drohnenbrütig war und ich es als blutiger Anfänger nicht erkannt habe.

Bereits am Anfang bin ich Mitglied beim lokalen Imkerverein geworden und war dort die einzige mit einer Bienenkiste. Ich konnte mich kaum austauschen, da die Betriebsweise zur intensiven Bewirtschaftung in Magazinbeuten zu unterschiedlich ist und ich auch noch keine Erfahrungen und Verständnisse für das Wesen Bien hatte, sodass ich unabhäng der Betriebsweise Gespräche führen oder daran teilnehmen hätte können. Ich fühlte mich schon einwenig allein und auch die Austauschmöglichkeiten im Internet fand ich nicht optimal, der Ton oft rauh und vorwurfsvoll. Als Anfänger hat mich das oft noch mehr verwirrt.

2019 habe ich dann ein Volk bei einer Brutwabenerneuerung verloren und 2020 auch eines, ohne dass ich es mir erklären hätte können. Immer wieder kamen diese „wenn du Rähmchen ziehen kannst, dann kannst du schneller eingreifen und weißt besser was los ist“ in meinen Kopf und so entschied ich mich es zu probieren. Ohne selbst Erfahrungen zu machen, konnte ich mir ja auch keine Meinung darüber bilden …

Wenn Bienen schwärmen wählen sie ihre neue „Behausung“ nach verschiedenen Kriterien aus, aber ein besonders wichtiges ist das Volumen, dass diese Wohnung bietet – unabhängig ob diese vertikal oder horizontal ist. Ich habe gerechnet wieviel Wabenfläche und Volumen insgesamt die Bienen in der Bienenkiste haben und so war klar eine Einraumbeute wirds werden. Aber die kleine von Bienen Janisch in der Steiermark mit 12 Rähmchen (327 x 285 x 448 mm). Vom Volumen her bietet die Einraumbeute einwenig mehr Platz als der Brutraum in der Bienenkiste. Wenn der Honigraum der Bienenkiste hinzugerechnet wird, dann komme ich mit einer Flachzarge als Honigraum auf der Einraumbeute wieder mit und sogar noch bisschen mehr.

Zwei Bienenkisten und zwei Einraumbeuten verabschieden sich in den Winter.

2019 bin ich schon erstmal gestartet in der Einraumbeute, aber das Volk kam nicht durch den Winter. Dann 2020 erneut mit 2 Einraumbeuten. So habe ich bis jetzt vom Schwarmeinlauf – Sommer – Winter – Frühjahr bis hin zum Sommer mit Honigernte hinter mir und kann euch jetzt mein Fazit mitteilen.

Dazu möchte 3 Arbeiten herausnehmen und miteinander vergleichen:

  • Schwarmkontrolle
  • Honigernte
  • Winterbehandlung mit Oxalsäure

Schwarmkontrolle

Bienenkiste

Zeitaufwand: 5 Minuten

Arbeit: Ich kippe die Bienenkiste, gebe 1 – 2 Rauchstöße, sodass sich die Bienen in den Wabengassen zurückziehen und ich die Spielnäpfchen, bzw. Weisezellen sehen kann.

Vorteil: Ich sehe sofort wie es dem Volk geht (ist es schwach oder stark). Ich störe die Integrität des Bienenvolkes nicht – zerstöre nicht das Kleinklima zwischen den Wabengassen. Ich kann die Weiselzellen leicht erkennen, da die Bienen sie normal an der Wabenunterseite bauen, von wo ich auf die Bienen schaue.

Nachteil: Potentiell übersehe ich eine Weiselzelle, z.B. beim Übergang zum Honigraum.

Einraumbeute

Zeitaufwand: 30 Minuten

Arbeit: Ich öffne den Deckel und muß Rähmchen für Rähmchen rausziehen (die sind sehr lang und schwer!).

Vorteil: Ich übersehe keine Weiselzelle.

Nachteil: Es ist ein starker Eingriff in die Intergrität des Bienenvolkes. Bienen leben in einer Geruchswelt und durch das Ziehen der Waben wird das Kleinklima zwischen den Wabengasse zerstört – sie brauche bis zu 4 Tage bis das wieder hergestellt ist. Die Schwarmkontrolle mache ich unter Umständen für 2 Monate alle 9 Tage, also eine starke Störung und hoher Zeitaufwand. Mir gings dabei nicht gut, soviel zu stören.

Fazit: Da ich bei der wesensgemäßen Bienenhaltung dem natürlichen Schwarmtrieb ohnehin Raum gebe, ist es nicht so schlimm, eventuell eine Weiselzelle zu übersehen.


Honigernte

Bienenkiste

Zeitaufwand: ungefähr 40 Minuten (alleine)

Arbeit: Ich kippe am Abend vor der Honigernte die Bienenkiste und mache einen Trennschnitt der Honigwaben zum Brutraum. Am morgen des nächsten Tages kippe ich die Bienenkiste erneut und ziehe eine Honigleiste nach der anderen.

Nachteil: Die Honigwaben an den Holzleisten rausziehen braucht ein wenig mehr Fingerspitzengefühl, darum dauert es wohl auch ein wenig länger.

Einraumbeute

Zeitaufwand: ungefähr 20 Minuten (alleine)

Arbeit: Ich öffne den Deckel und nehme ein Rähmchen nach dem anderen aus der Flachzarge. Danach kann ich noch bis zu 4 Rähmchen aus dem Brutraum, natürlich nur wenn keine Brut drauf ist, ernten.

Vorteil: Die Rähmchen rausnehmen geht einfacher und es fühlt sich alles stabiler an.

Fazit: Einfacher und schneller gings in der Einraumbeute, auch konnten die Bienen weiterhin ungestört ein und ausfliegen. Die Bienenkiste ist ja über Stirn gekippt und so sammeln sich während den 40 Minuten schon bis zum Ende viele Flugbienen, die heim kommen und nicht einfliegen können. Ich glaube es macht den Bienen aber nicht soviel, kaum ist die Bienenkiste an ihren Ort zurückgestellt, fliegen alle schnell rein. Die Handhabung der Honigwaben an den Leisten ist auch nicht schwer und im großen und ganz würde ich hier beiden Systemen einen Daumen hoch geben.


Winterbehandlung mit Oxalsäure

Bienenkiste

Zeitaufwand: 5 Minuten

Arbeit: Die Bienenkiste 180 Grad über Stirn kippen und mit der Oberseite in die Wiese legen, sodass die Bodenplatte gen Himmel zeigt. Die Bodenplatte öffnen und nach hinten schieben. Die Oxalsäure über die Bienen träufeln, Bodenplatte wieder verschliessen und die Bienenkiste an ihren Ort zurückstellen.

Vorteil: Ich sehe die Bienen und weiß sofort wie stark ist mein Volk und wie geht es ihnen.

Einraumbeute

Zeitaufwand: 5 Minuten

Arbeit: Deckel öffnen und die Oxalsäure zwischen die Wabengassen träufeln.

Nachteil: Die Rähmchen sind sehr lange, sodass die Bienentraube noch eher unten war. So konnte ich die Oxalsäure nur auf „Good Will“ träufeln, ohne zu wissen, ob ich Bienen damit getroffen habe, oder nicht. Ich wusste weder ob die Behandlung zielführend war, noch habe ich gewusst, wie es den Bienen geht -da ich keine gesehen habe.

Fazit: Für mich ist es unerlässlich zu wissen, wie es dem Volk geht und dazu möchte ich es sehen.


Mein Fazit und meine Erkenntnis

So, ich glaube ihr habt schon ein wenig zwischen den Zeilen gelesen, dass für mich die Bienenkiste die 1. Wahl ist. Ich liebe es das Volk sofort sehen zu können und alle wichtigen Informationen zu bekommen, ohne das ich das Volk stören muss. Ich habe es sehr belastend empfunden, dass ich in der Einraumbeute ohne die Rähmchen ziehen zu müssen nicht sagen kann, wie es dem Volk geht, das heißt ich muss sie immer stören. Ja, natürlich wir sehen das ja nicht, was das im Volk macht, aber ich weiß es und das reicht mir. Außerdem haben die Bienen auch Quer gebaut und so gab es eine richtiger Matscherei bei manchen Rähmchen ziehen … 😦

Weiters bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass wesensgemäße Bienenahltung nur im Stabilbau möglich ist. Wesensgemäß bedeutet für mich nicth nur dem natürlichen Rythmus des Biens zu respektieren, sondern auch das Volk an sich und seine Integrität. Die Bienenkiste kommt hier mit einem Bonus heran, denn sie ist ein mobiler Stabilbau! Das heißt, wenn es notwenig ist – kann ich die Querleiste rausnehmen, welche die Brutleisten hält und so Wabe nach Wabe einzeln ziehen kann.


Kostenlose Infostunde „Bienenkiste“

Du hast Interesse an der wesensgemäßen Bienenhaltung in der Bienenkiste? Dann melde dich zu einer meiner kostenlosen Infostunden an. Du bekommst den nächsten Termin bequem per E-Mail zugesandt: https://mailchi.mp/5ef597b55876/infostunde_bienenkiste

Onlinekurs mit Betreuung „BEEhappyCoaching“

Du möchtest starten oder bist schon gestartet und wünscht jemand an deiner Seite? Hol dir alle Infos: https://www.beehappycoaching.at

Folge mir gernre auf Youtube: einfachrosi & die bienchens

Video Empfehlung:

Ich freu mich sehr über deine Kommentare und Fragen!

Bis bald, deine Rosi!

Es gibt sie wieder: Die kostenlose Infostunde „Bienenkiste“

HeYo!

Heuer war ja die erste Bienensaison, welche ich nicht nur mit meinen Bienen verbracht habe, sondern in dem ich auch über 20 Kursteilnehmer überwiegend bei ihrem Start mit der wesensgemäßen Bienenhaltung in der Bienenkiste begleitet habe. Und es war wunderbar 🙂 …jetzt nachdem wieder mehr Ruhe einkehrt biete ich für alle Interessierten wieder meine kostenlosen Infostunden an!

Die erste fand bereits am 28.09. statt und die nächste wird am 26.10. um 20 Uhr statt finden. Man braucht sich nur hier eintragen und schon kommen die Zugangsdaten gemütlich per E-Mail ins Postfach.

Was du bei der Infostunde erfährst?

✅ ich stelle dir die Bienenhaltung in der Bienenkiste vor

✅ warum es extensiv und wesensgemäß ist

✅ warum die Bienen darin optimal leben können

✅ die Bienen auf ihren eigenen Honig überwintern können

✅ ich stelle dir kurz (1 – 2 Minuten), den Onlinekurs „BEEhappyCoaching“ vor, bei dem du alles lernst, was du wissen mußt und außerdem begleite ich dich bei deinem Abenteuer

✅ ich beantworte im Anschluss alle deine Fragen


Regelmässig stattfinden

Die Infostunden werden mindestens 1 x Monat statt finden und im kommenden Jahr ab März noch häufiger.

Warum biete ich die Infostunden an?

Weil ich gerne sowas gehabt hätte, als ich noch unschlüsslig war – ob Bienen JA – und WIE … Ich möchte dir in der Infostunde einfach die Möglichkeit bieten, das System Bienenkiste kennenzulernen, deine Fragen zu stellen und ja natürlich – stelle ich dir auch 2 Minuten mein Online Coaching Programm „BEEhappyCoaching“ vor. Aber echt nur 2 Minuten, weil sich da ja jeder selbst noch informieren kann, ob das was für ihn ist oder nicht.

Ich freue mich auf dich, bis bald!

Deine Rosi

Willkommen Herbst!

Als Menschen sind wir Teil unserer Familie, … Ortes, … Landes, … Erde, … Sonnensystems, nichts ist voneinander losgelöst – wir sind Individuen und doch sind wir alle mit allem verbunden – immer.

Ein Leben in Verbundenheit mit dem Rhythmus der Natur ist daher für die ganzheitliche Gesundheit von einem selbst und wiederum auch für die weiteren Schichten – unsere Familie, unseren Ort, unsere Gesellschaft …äusserst wichtig.

Herbst ist die Jahreszeit, in der sich die Essenzen des Jahres verdichten, zu den Wurzeln gelangen, unnötiges und belastendes abgestossen wird.

Dafür braucht es in der Natur viel Feuchtigkeit und Ruhe vom Wachstum.

Es der Natur jetzt gleich zu tun, sich zurückzuziehen -Innenschau zu halten, Essenzen zu verdichten und sich zu Herzen zu nehmen, ist sehr wichtig.

Altes, unnötiges und belastendes in Liebe und Dankbarkeit gehen zu lassen, sich vorzubereiten auf den Winter in der sich dann die daraus gewonnene Klarheit und Reinheit in der Stille und Ruhe verdichten kann. 

Ohne diesen Prozess, ohne die Essenzen aus diesem Jahr zu veredeln und rauszukristallieren, gibt es kein kräftiges Wachstum im Frühjahr, keine Blüte im Sommer …wir zerren uns aus, verkümmern, sterben …auch wenn wir weiter funktionieren…

Willkommen, Herbst!

einfachrosi

Honigernte in der „Vogel-Einraumbeute“

HeYo!

Die erste Honigernte in einer Einraumbeute …es lief total entspannt ab und ich habe keine einzige Biene mit nach Hause genommen! Heute war es angenehm kühl.

Wenn du meinem Blog folgst, weißt du, dass ich die 12-reihigen Einraumbeuten von Bienen Janisch habe und darauf habe ich eine Honigzarge mit kleinen Rähmchen und natürlich Schiffsrumpfleisten :-).

11 der 12 Rähmchen habe ich geerntet, die letzte war noch nicht überwiegend verdeckelt. Aber sonst sahen sie alle so aus:

Mit dem Rauchbläser habe ich auch Freude. Er ist einfach zum Anzünden und ich habe die Hände frei – kann gezielter und abgestimmter Rauch geben .

Da die Einraumbeuten bei mir ja Exoten sind, und ich hauptsächlich in den Bienenkiste Bienen habe, besitze ich keine Honigschleuder …aber ich habe mir gedacht ich verfahre bei der Honigernte genauso, wie in der Bienenkiste.

Also schneide ich dafür die Waben aus den Rähmchen, was auch super geklappt hat. Nach der zweiten Wabe habe ich schon eine Taktik. Zuerst unten – dann die beiden Seiten und zum Schluß die Wabe von der Schiffsrumpfleiste trennen und sie köpfel schon in den Kübel.

Wieviel Kilo Honig es sind, weiß ich noch nicht, aber der Kübel ist ganz schön schwer 😉 …

Ein Schwarm zieht ein

HeYo!

Feste feiert man, wie sie fallen – bei Schwärmen ist das genauso. So hatte ich am Abend davor noch keine Ahnung am kommenden Tag einen Schwarm abholen zu dürfen.

Nicht ganz nah – muß ich zugeben (90 km entfernt), aber ich bin schon weiter gefahren …für einen Naturschwarm. Wenn man so lange fährt ist es wichtig, den Bienen einen kühlen und möglichst ruhigen Transport zu ermöglichen.

Leider konnte ich die Bienen nicht am gleichen einlaufen lassen, da ich das Interview mit Erhard Maria Klein geführt habe, aber dann am Tag danach war es soweit. Für mich war es das erstemal so spät Bienen einlaufen zu lassen, aber durch den kühlen und verregneten Mai, schien die Schwarmzeit erst Anfang Juni so richtig zu beginnen.

Wie immer ist der Abkehrbesen und der Wasserzerstäuber dein Freund und du brauchst eine Rampe mit einem weißen Tuch zum einlaufen.

Zu diesem Schwarm: Geschwärmt mittags am 31. Mai. Abgeholt gegen 10 Uhr am 1. Juni und eingelaufen gegen 16:30 am 2. Juni 2021.

Vorsichtig den Deckel der Schwarmkiste anheben.

Und Fluglochnah sanft mit einem Ruck abstoßen.

Die Bienentraube „rollt“ nach unten …es dauert meist einige Minuten bis die Bienen zum „laufen“ beginnen. Ich helfe gerne dabei einigen Bienchen zu zeigen, wo die neue Heimat steht. Am besten mit einem Löffel, ich hier mit dem Stockmeissel.

Nach circa 30 Minuten sind dann die Bienchen eingezogen. Sie werden sich in der Bienenkiste zu einer erneuten Schwarmtraube bilden. Abends vorm Finster werden füttern. Der Schwarm braucht die nächsten 2-3 Wochen Futter.

Wetterschutz nicht vergessen.

Und wenn dann alle drinnen sind, das Flugloch auf 1 – 2 cm verengen, damit sie sich besser (leichter) vor Eindringlingen schützen können.

Beim Schwarmeinlauf dabei sein?

Bleib dran, wie sich die Bienchen entwickeln 😉

Bis bald, deine Rosi

Im Gespräch mit Bienenkisten Erfinder Erhard Maria Klein

HeYo!

Es war mir eine besondere Freude und Ehre mit Erhard Maria Klein, Erfinder der Bienenkiste, Autor und Leiter der Mellifera-Initiative „Die Bienenkiste“ live im Gespräch zu sein.

Die Einsichten von ihm haben mir sehr geholfen Zusammenhänge noch besser zu verstehen und die eine Stunde hallt noch nach. Ich werd es mir wohl noch einige Male genehmigen.

Im Live-Interview erzählt er uns, wie es zur Bienenkiste gekommen ist. Wie er zu aktuellen Beutenformen wie z.B. „Schiffer-Tree oder Easy-Beebox“ steht. Was er über „behandlungsfrei“ und „Bücherskorpione“ denkt. Warum es zu Vorurteilen bei konventionellen Imkern gegenüber der Bienenkiste kommen kann, was er sich für die Zukunft wünscht und Anfängern bei der Wahl der richtigen Beute rät, und einiges mehr …aber schau selbst.

Zum Schluß meinte er, wir können das gerne wiederholen …, na wenn das mal keine guten Aussichten sind.

Himmelschlüsseln im Weingarten

HeYo!

Ein kleines verspätetes Update vom Weingarten …Fotos sind vom 29. April – da war ich fleißig …hihi. Habe alte Stöcke und Rebenschnitt weggebracht und die schönen Himmelschlüsseln bewundert.

Heuer ist die Natur fast einen Monat verspätet …oder vielleicht war es die letzten Jahre schon zu früh so warm? Na es ist wie es ist … in jedem Fall mag ich die Zeit im Weingarten. Jetzt soll wieder eine Regenperiode kommen, danach fahr ich wieder rauf.

Honigzargen aufsetzen & Bienenkisten Kontrolle

HeYo!

Gestern war ich bei den Bienchens. Hab 2 Honigzargen bei den Einraumbeuten aufgesetzt und Kontrolle bei der Bienenkiste.

Honigzargen für meine Einraumbeuten

Ja, ich weiß – mit der Honigzarge ist die Einraumbeute keine Einraumbeute mehr :-D. Aber ich habe auch die kleine Einraumbeute mit 12 Rähmchen, da darfs gern eine Honigzarge sein. Und außerdem habe ich vergessen ein Foto mit den Honigzargen zu schießen -beim nächsten Mal! Sorry …

Das Volk in der „Vogel-Einraumbeute“ ist echt explodiert, die sind spitzenmäßig drauf. Die 4 Rähmchen, die ich noch Ende April eingehängt habe, sind schon ausgebaut! Also wars Zeit für die Honigzarge, ein Rapsfeld nahe dem Bienenstand gibts auch …

Das Volk in der „Blumen-Einraumbeute“ hat auch aufgeholt, aber es kommt mir nicht so stark vor – zumindest habe ich heute keine Wachsmotten gefunden. Und das letzte Mal habe ich bei beiden Einraumbeuten den Gitterboden geöffnet.

Ein Resümee ?

Heuer gehen die Einraumbeuten in das zweite Jahr und ich habe immer noch kein Resümee -aber ich merke schon, dass mir das Anschauen des ganzen Volkes, wie bei der Bienenkiste fehlt. Das habe ich schon bei der Winterbehandlung im Winter gemerkt. Und jetzt auch – denn aufgrund der wesengemäßen Betriebsweise, die ich auch versuche in den Einraumbeuten umzusetzen, ziehe ich die Waben möglichst nicht, somit habe ich aber auch kaum ein „Gefühl“ für das Volk – da ich es nicht sehe. Bei der Bienenkiste ist das anders – ich kippe, öffne die Bodenplatte und ich sehe mein Volk, ohne dass ich was ziehen muss. Auch bei der Schwarmkontrolle ist es so gesehen, bei der Bienenkiste einfacher, auch wenn man vielleicht leichter was übersieht … – bei der Einraumbeute muss ich dazu wirklich jedes Rähmchen ziehen …

Kontrolle Bienenkiste

Seitdem letzten öffnen, am 30. April hat sich das Volk fast verdoppelt -aber immer noch zu klein um in Schwarmstimmung zu kommen. Schaun wir mal wie es nächste Woche aussieht …sonst muß ich auf Plan B für den Trommelschwarm zurückgreifen.

Vergleich: Links vom 30. April – Rechts vom 10. Mai

Mein Kurs schließt am 9.5.

HeYo, Liebe Bienenfreunde!

Wenn du dich entschieden hast heuer mit der Bienenkiste zu starten, fragst du dich vielleicht, was dir mein Onlinekurs und eine persönliche Begleitung bringt? Reicht es nicht das Buch von Erhard Maria Klein über die Bienenkiste zu lesen und Austausch in kostenlosen Facebook Gruppen oder Foren zu haben?

Diese Frage habe ich mir natürlich auch gestellt, bevor ich mir die ganze Arbeit für den Kurs gemacht (35 Videos drehen sich nicht von alleine, abgesehen von der ganzen Vorbereitung …) und dem Entschluß für die Begleitung durchs Jahr, denn das heißt für mich Verbindlichkeit.

Es ist ja so, jeder, der normalerweise mit der Bienenhaltung beginnt macht einen Kurs, um das Wesen „Bien“ verstehen zu lernen und sich mit der Betriebsweise und den verschiedenen Arbeiten im Jahresverlauf vertraut zu machen. Bei der Bienenkiste sehe ich immer wieder, dass durch die einfache Betriebsweise viele einfach so anfangen, ohne das Wesen „Bien“ überhaupt zu verstehen oder jemanden an der Hand zu haben, der sich wirklich auskennt und Erfahrung hat. Und in den diversen Foren und Facebook Gruppen beobachte ich oft, dass da jeder schreibt was er denkt und oft sind es nicht einmal Leute, die selbst eine Bienenkiste haben – oder nicht verstehen was wesensgemäße Bienenhaltung bedeutet …, und als Anfänger kann man die Infos oft nicht gut filtern. Am Ende ist man noch mehr verwirrt, wie am Anfang und hat viel Zeit vergedeutet. In der Praxis kann das aber manchmal schlimme Folgen nach sich ziehen und mitunter den Tod des Volkes oder die Übertragung von Krankheiten bedeuten.

Und genau das soll dir mein Kurs mit Begleitung bieten:

✅ Wissen & Erfahrung aus der Praxis, dass du konsumieren kannst, wann du möchtest und so oft du möchtest

✅ Begleitung – ich bin für dich jederzeit da, wenn du Fragen hast – und einmal im Monat sogar live.

✅ Der Kurs un meine Begleitung steht dir solange ich den Kurs anbiete zur Verfügung, mindestens für 2 Jahre

✅ Erweitere und optimiere die Inhalte – so hast du immer Zugriff auf ddie aktuellste Version

✅ Kein Risiko – wenn dir der Kurs nicht taugt – kannst du ihn innerhalb von 14 Tagen über einen Link ganz easy stornieren

Ehrlich gesagt – hätte ich vor 6 Jahren diese Möglichkeit gehabt, hätte ich mir viel Zeit und Geld sparen können …und ich kann dir sagen, es ist ein verdammt gutes Gefühl zu wissen, jemanden mit Praxiserfahrung an der Hand zu haben.


Was Kursteilnehmer sagen:

„Wir schätzen deinen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit deinen Bienen sehr und fühlen uns „an deiner Seite“ sehr gut aufgehoben.“ Marco

„Seit circa 18 Monaten sind wir stolze Neu-Eigentümer einer mit Carnicas besetzten Bienenkiste. Obwohl wir natürlich vorher gründlich recherchiert haben, bleiben immer Fragen offen, die die Bücher nicht beantworten und bei denen man in den Foren unterschiedliche Antworten bekommt. Deswegen haben wir uns für BeeHappyCoaching entschieden und sind der lieben Roswitha Wang-Moritz sehr dankbar, dass sie in Corona-Zeiten solch eine Weiterbildung durch Video-Chats und der Internetseite anbietet und mit uns auch Themen angeht, vor denen wir uns bisher gescheut haben (Bauerneuerung z.B.). Mit Spannung erwarte ich besonders das neue Modul „Trachtpflanzen“ , damit wir im Garten noch mehr Beete anlegen können. Ganz liebe Grüße – Karin“


Warum ich dir heute das alles erzähle? Hihi, na weil die Kurstüren bald schließen 😉 und ich einfach möchte, dass du diese Gelegenheit nicht versäumst.

Du kannst BEEhappyCoaching noch bis Sonntag, 09. Mai um 23:59 buchen!

Warum die Kurstüren zu BEEhappyCoaching schließen? Nun, gute Frage – es gibt mich ja erst seit Ende Oktober 20 mit diesem Angebot und ehrlich gesagt, weiß ich einerseits nicht, wieviel Zeit mich die Begleitung wirklich kosten wird – und es sind ja schon knapp 20 Teilnehmer im Kurs – und andererseits, wer bis jetzt nicht weiß ob er startet, für den wirds heuer schon schwer. Und so sind wir dann noch eine geschlossene Gruppe für diese Saison.

Noch Fragen? Schreib gerne unter dem Post, per privater Nachricht oder auch gerne per E-Mail: info@beehappycoaching.at

Bis bald, deine Rosi

Frühjahrsdurchsicht

HeYo!

Am 30. März habe ich die Frühjahrsdurchsicht bei meiner Bienenkiste und meinen beiden Einraumbeuten gemacht. Zuerst zur Bienenkiste:

Vorgeschichte: Anfang Februar (05.02.) habe ich erstmals bei der Bienenkiste notgefüttert – die Bienen waren schon ganz nach hinten gekommen und bereits bei der Oxalsäurebehandlung habe ich gesehen, dass das Volk sehr klein ist.

Dienstag, 30. März 2021

Bei der Frühjahrsdurchsicht hatte ich eigentlich gehofft, dass das Volk schon größer ist …, ich habe das Futter raus genommen und zwei Tage später habe ich es wieder reingegeben, da eine 2-wöchige Schlechtwetterfront angesagt war und ich die Bienen jetzt nicht wegen eines Fehlers verlieren wollte.

30.03.2021

Donnerstag, 29. April 2021

Letzte Woche war ich Donnerstag bei den Bienen und ich hab mich wirklich gefreut – sie haben sich schon einigermaßen erholt. Zwar kein Vergleich zum Vorjahr, aber man muß sich ja nach der Decke strecken ;-).

In jedem Fall habe ich das Futter jetzt raus genommen. Die Apfelblüte ist schon im Gang ;-). Heuer steht ja in dieser Bienenkiste die Wabenerneuerung an, und aus diesem Grund habe ich den Honigraum jetzt zu 100% geschlossen.

29. April 2021

In dieser Woche möchte ich die Kiste für den Trommelschwarm bauen – hoffe das schaffe ich!

Bei den Einraumbeuten

Bei den Einraumbeuten hat sich der Trend umgekehrt – bei der Frühjahrsdurchsicht am 30.03. hab ich die Blumeneinraumbeute mit 2 Rähmchen erweitert und die Vögeleinraumbeute mit 4 Rähmchen. Als ich am Donnerstag (29.04.) dort war – sind die 4 Rähmchen in der Vögeleinraumbeute fast schon fertig ausgebaut und das Volk in der Blumeneinraumbeute kommen nur langsam voran …

Blumen Einraumbeute
Vögel Einraumbeute

In jedem Fall möchte ich diese Woche die Honigzargen für beide Einraumbeuten streichen und bei der nächsten Kontrolle – voraussichtlich am 12. Mai – mitnehmen.

Meine Bienchens vom 29. April 2021

Na dann, es bleibt wie immer spannend mit den Bienchens!

Bis Bald,

Deine Rosi

Rosi und Säge = mega Grünschnitt

HeYo, meine Lieben!

Heuer habe ich mir endlich eine richtig tolle Astsäge von Gardena besorgt, eigentlich um einen Ast meines Nußbaumes zu schneiden, aber da mir mein lieber Bienenfreund Markus empfohlen hat, den erst zu schneiden, wenn er Blätter hat … bin ich mit der Säge mal in den hinteren Garten maschiert. Ein Fehler? Nein – meine Sträucher sind eh schon viel zu alt, blühen nicht mehr richtig oder überwuchern schon die Wiese …und die Säge liegt echt gut in Händen.

In einer Nachmittags Session – konnte man dann am Ende fast kaum noch Rasen betreten, weil nur mehr Äste darauf rumlagen – dann kamen fast 3 Wochen Kälte und Regen und somit konnte ich erst heute den ganzen Grünschnitt entfernen.

Nein, ich habe keinen Anhänger – wegen fehlender Anhängervorrichtung bei meinem Auto. Aber das wird in sich Zukunft ändern …oder ein Pickup, wäre auch cool … stopp!

Eine tolle Idee – Gewebesack

Bis jetzt schaffte ich den Grünschnitt meistens mi dem Häcksler, aber soviel? Da brauche ich ja eine Woche … Vom Terrassenbau im letzten Jahr habe ich noch so große Gewebesäcke, in denen der Schotter zur Befestigung geliefert wurde …und durch einen Freund meines Sohnes bin ich auf die Idee gekommen, diese für den Grünschnitt zu nutzen – zum einfacheren Transport im Auto. Natürlich hab ich einen Kombi ;-).

Lange palavert, jetzt schaut mal! Vier solcher Säcke habe ich heute zum Bauhof geführt …, also ein Sack – eine Fahrt …viermal bin ich gefahren.

Jetzt bin ich fertig – und meine Hände schmerzen einwenig …aber ich bin froh und die Sträucher sehen jetzt toll aus und es gibt wieder mehr Platz im Garten, juhu!

Wie sieht es bei dir mit dem Thema Grünschnitt aus? Wie machst das du so?

Liebe Grüße und bis bald,

Rosi

Rindfleisch meets Sojasprossen

HeYo!

Hier ein leckeres Gericht, dass wir letztens mittags hatten.

Dafür brauchst du: Rindfleisch zum kurz braten -ich nehme immer ein „Gusto Steak“. In dünne Scheiben schneiden und in 1 El Reiswein, 1 El helle Sojasauce, bisschen Sesamöl, Stärke und Pfeffer ungefähr 15 bis 30 min marinieren. Gerne mit den Händen „einkneten“.

Dann 2 Packung ( je 250 g) Sojasprossen, 1 grlben oder roten Paprika, 1 Jungzwiebel, 1 Bund frischen Koriander.

Als Beilage Reis, den zuerst kochen. Ich hab dafür einen japanischen Reiskocher und der ist Spitze!

Bitte die Sojasprossen in eine hitzebeständige Schüssel und in kochenden Wasser 1 Minute ziehen lassen. Dann raus und kalt abschrecken

Paprika, Jungzwiebel und Koriander schneiden.

Wenn der Reis noch 5 min braucht, gehts los!

Pfanne (am besten Wok) ohne Öl erhitzen, dann das Öl hinein, bisschen warten bis es auch heiss ist, die Pfanne schwenken, damit sich das heisse Öl drin verteilt. Dunstabzug einschalten und das Fleisch hinein, direkt mit dem Pfannenrühren beginnen und möglichst verhindern, dass das Wasser aus dem Fleisch rauskommt. Der Bratvorgang dauert zwischen 3 und 5 Minuten, dann das Fleisch aus der Pfanne.

Die Pfanne mit einem Küchenpapier reinigen, bisschen frisches Öl rein, dazu Jungzwiebel, dsnn dann den Paprika. Wer es geschmacklich würziger möchte, dem empfehle ich 1 Tl Zucker und einen halben Tl Hot Bean Sauce, oder eine andere scharfe Sauce oder Chilli. Verühren und den Paprika hinzu. Immer Pfannenrühren.

Bevor der Paprika bissfest ist, Sojasprossen dazu, dann das Fleisch, salzen und zum Schluss, wenn das Feuer aus ist den Koriander darüber und einwenig untermengen.

Guten Appetit!

Erster Wildie heuer

HeYo!

Da ich letzte Woche eine Basen Fastenkur nach Wacker gemacht habe, bot sich heute mittag der erste grüne Wildpflanzen Smoothie „Wildie“ an.

Er schmeckt sehr mild, da ich noch nicht soviel „Grünzeug“ im Garten gefunden habe.

Eine getrocknete Pflaume und 4 Mandeln habe ich bereits gestern eingeweicht. Dazu ein paar Brennnessel, Löwenzahn, Frauenmantel und Giersch Blätter.

Erdmandelmehl

Dazu 1 EL Erdmandelmehl und Wasser (gefiltertes Leitungswasser) in den Hochleistungsmixer und langsam in kauenden Schlucken genießen!

Notfütterung in der Bienenkiste

HeYo! Heute gehts um die Notfüttterung in der Bienenkiste. Wie das geht? Und wie weiß ich ob ich notfüttern muss? Was nehme ich dazu? Was muss ich beachten? Viele Fragen, aber fangen wir mal von vorne an.

Gut – also dann gehts mal zurück zum Zeitpunkt nach der Sommerbehandlung gegen die Varroa Milbe. Hier hast du im optimalen Fall deine Bienenkiste gewogen und dir errechnet, ob du einfüttern musst und wenn ja, wieviel. Ich musste nicht einfüttern, bin von einem Vorrat von 15 kg mit OKAY in den Winter gegangen. Durch wechselhaftes Wetter oder zu warmes Wetter kann es aber sein, dass die Bienen mehr Vorrat benötigen, als „gedacht“ …dann kann das Futter knapp werden. Darum werde ich ab heuer mit 20 kg Vorrat pro Volk kalkulieren.

Mein Volk war über das Jahr hinweg immer sehr stark und ist nicht geschwärmt, und bei der Winterbehandlung habe ich mich sehr gewundert, dass das Volk relativ klein war. Vielleicht zu wenig Pollenangebot im Herbst?

Meine Tipps zur Notfütterung und wie du es machst:

Wie kannst du eruieren ob dein Volk zu wenig Futter hat?

  1. Wiege deine Bienenkiste bei der Oxalsäurebehandlung und auch Ende Jänner um den Iststand zu eruieren.
  2. Schaue Ende Jänner ganz ruhig und möglichst leise von hinten rein – sitzen deine Bienen bereits am Trennschied? Die Bienen fressen sich nämlich entlang des Honigkranzes der Wabe entlang nach hinten …sind die Vorräte aufgebraucht, sind sie hinten gelandet.

Und wieviel braucht es überhaupt von Anfang Februar bis Mitte April noch?

Je nachdem wo du wohnst beginnt die Königin ab Mitte / Ende Februar ein kleines Brutnest zu pflegen, da erhöht sich der Bedarf des Futters schon beträchtlich. Man sagt die Bienen verbrauchen, wenn das Volk nicht brütet ungefähr 1 kg Futter im Monat, wenn es brütet bis an die 4 kg pro Monat. Also würde ich dir raten, dass du von Februar bis zu Mitte April noch ungefähr 8 bis 10 kg Futter vorratig haben solltest. Wenn du weniger drinnen hast, würde ich notfüttern – aber wie ?

Notfütterung in der Bienenkiste

Jetzt kommen wir zum interessanten Teil – also wie genau sollte ich nun notfüttern? Futterteig? Flüssig? Wohin damit? …

Beim flüssigen Füttern wird den Bienen immer Tracht suggeriert, das bedeutet sie werden ausfliegen – was aber in der Kälte und eventuellen Schnee für Bienen der schnelle Tod bedeuten kann. Auch wenn es draussen schon wärmer ist, wird das falsche Zeichen vermittelt und es kann auch zu Räuberei führen.

Okay – also Futterteig? Ja, genau – dafür braucht es auch bisschen Wärme und Wasser – in normalen Beuten, wo man von oben zu den Bienen kann, legt man den Futterteig auf die Rähmchen. Die Bienen sind ja auch oben und die aufsteigende Wärme (es hat ja um die 30 Grad in der Traube) bildet Kondenswasser und macht auch den Futterteig weich. Genau, bei der Bienenkiste geht das nicht, da man von oben nicht ran kann – darum kann man es nur so gut wie möglich anbieten und zwar hinten ran -die Bienen sind ja auch dort-, direkt an die Waben. An dieser Stelle wird klar, wie wichtig es ist, mit ausreichend Futter in den Winter zu gehen …weil notfüttern wollen wir eigentlich NICHT wirklich!

Der Futterteig ist bei mir in 2,5 kg Plastik verpackt und ich kann ihn ja nicht einfach so reinlehnen -darum habe ich ihn in ein Paket gepackt. Gerne kann das auch aus Holz sein, …einfach dass man ihn gut hinstellen und befestigen kann. Dann schneide ich oben ein Loch rein -wo die Bienen sitzen. Das ist ungefähr 3 cm x 10 cm groß.

Ich schneide ein Loch – so 3 cm x 10 cm oben links aus -also die Folie weg.

Dann die Bienenkiste hinten öffnen, schön leise und ruhig um die Bienen möglichst nicht viel zu stören. Das Trennschied raus und das Futterteigpaket ganz an die Waben ran.

Mit dem Trennschied fixieren.

Die ganze Fläche noch dämmen und fertig.

Jetzt bleibt noch das Wetter zu beobachten, die Bienen in Ruhe zu lassen und nach ungefähr 2 Wochen mal nachzusehen, ob man eventuell Futterteig nachlegen muss.

Den Beitrag kannst du dir auch gemütlich anschauen 😉 Hinterlass mir gerne ein Abo …danke!


Heute am 18.02.21 war ich bei den Bienchens und sie fliegen – also zumindest schon ein gutes Zeichen. In der kommenden Woche wird es hier recht warm, da werde ich mal nachsehen, wie es mit dem Futterteig aussieht und es ihnen geht.

Bis Bald, deine Rosi!

Winterbehandlung Bienchens

HeYo!

Ich weiß, ich bin euch noch die Honigernte schuldig -aber erstmal zum Aktuellen. Heute war ich bei den Bienchens um die Winterbehandlung mit Oxalsäure durchzuführen. Es wäre gut, die Behandlung vor der Wintersonnwende zu machen, da die Tage danach wieder länger werden und die Wahrscheinlichkeit, dass die Königin wieder ein kleines Brutnest anlegt -sollten die Temperaturen passen- steigt. So früh wie heuer, war ich in jedem Fall noch nie.

Weiter gehts mit neuen Erfahrungen. Die Oxalsäure hab ich erstmals auch selbst gemischt und ich muß sagen, das war garnicht so schwer. Zwei Einraumbeuten und eine Bienenkiste – also maximal würde ich 150 ml benötigen. Habe 200 ml gemischt und zwar: 7g Oxalsäure mit 40g Staubzucker in 200 ml warmen Wasser. Ich bin ausgegangen von (35g Oxalsäure mit 200g Staubzucker auf 1000ml Wasser). Okay, meine Männer haben mir beim rechnen geholfen 😀 gottseidank.

Gebraucht habe ich dann per Volk jeweils nur 35 ml.

Facts Oxalsäure

Oxalsäure kann man träufeln oder sprühen -bei der Bienenkiste allerdings nur träufeln. Der Wirkungsgrad der Oxalsäure liegt bei gut 90 % mit Zucker um circa 5% mehr. Wenn man die Oxalsäure sprüht braucht man keinen Zucker -da man die Säure bereits sehr gut verteilt durch das Sprühen. Die Außentemperaturen sollten zwischen 0 und 5 Grad plus liegen.

Bienenkiste

Das Volk in der Bienenkiste war über das Jahr hinweg extrem stark, ist nicht geschwärmt (zumindest konnte ich weder einen Schwarm noch weniger Bienen feststellen), hat 11 kg Honig gebracht und sitzt jetzt recht klein auf 4,5 Wabengassen. Hätte ich mir jetzt anders erwartet, aber es ist vital und ich hab mich sehr gefreut, dass es ihnen gut geht.

Einraumbeuten

Das erste Mal, daß ich die Oxalsäurebehandlung bei Rähmchen mache. Bisschen komisch ist das schon, vorallem weiß ich jetzt immer noch nicht, wie es den Völkern geht, weil ich sie ja nicht gesehen habe. Also bei der „Blumen“ Einraumbeute habe ich sie gesehen, aber sie sitzen relativ weit unten. Die Rähmchen sind halt auch sehr „groß“. Bei der „Vögel“ Einraumbeute habe ich fast keine Bienen gesehen, aber ich hab sie gehört.

„Blumen“ Einraumbeute
„Vögel“ Einraumbeute

Der Winter hat erst angefangen, die Bienen müssen noch einige Zeit mit ihren Vorräten auskommen und ich darf mich weiter in Geduld üben.

Youtube – einfachrosi & bienchens

Kommt mit zur Behandlung. Klickt einfach auf das Foto und ihr kommt zum Video.

Hier gehts zum Online Kurs „BEEhappyCoaching“ mit meiner Begleitung

Tipp: Du überlegst Bienen zu halten?

HeYo!

Bienen sind immer wieder Thema in unseren Medien und du hast vielleicht auch schon den einen oder anderen Gedanken gehabt, selbst Bienen zu halten. Wenn dieser Wunsch für dich immer klarer wird, tauchen viele Fragen auf. Mir ging es vor 7 Jahren auch so …ich hab mich auf allen möglichen Seiten im Internet informiert und irgendwie war ich oft vom nötigen Zeit- und Kostenaufwand abgeschreckt und an der Vielzahl der „Beutensysteme“ (Bienenwohung) verwirrt … Wie sollte ich als Anfänger wissen, welche Beute ich wählen sollte? Dann habe ich gemerkt, ich muss mir zuerst andere Fragen stellen, nämlich:

  1. Warum will ich Bienen halten?
  2. Wie ist meine Einstellung zu diesen Geschöpfen?
  3. Wieviel Zeit kann ich dafür aufbringen?

Die Antworten war für mich naheliegend und einfach: Mir war das Interesse an den Bienen und das Wohl der Natur wichtig und Zeit war für mich auch ein Faktor. So führte mein Weg zur wesensgemäßen Bienenhaltung und ich bin auf das Buch: „Die Bienenkiste: Selbst Honigbienen halten – einfach und natürlich“ von Erhard Maria Klein gestoßen. Während ich es gelesen habe, wurde es für mich klar …eine Bienenkiste muss her. Mittlerweile halte ich seit 6 Jahren Bienen wesensgemäß in der Bienenkiste und ich bin immer noch begeistert damit.

Ja, in der Bienenkiste haltet man Bienen wesensgemäß und extensiv, was bedeutet es ist für die Betriebsweise nicht so viel Fachwissen nötig, aber es gibt dennoch einige anfallende Arbeiten für die Betreuung der Bienen und es ist ausserdem wichtig, sich einiges an Fachwissen über das Wesen „Bien“ anzueignen um das Volk gesund durch das Jahr zu bringen. Natürlich kann man Bücher lesen, Foren lesen und sich in diversen Gruppen austauschen, aber als Anfänger kann man die Infos oft nicht gut filtern. Wenn ich jetzt zurückblicke habe ich in den ersten beiden Jahren viele Erfahrungen gemacht, die ich mir durch direkte Ansprache und Betreuung „sparen“ hätte können. Natürlich macht man immer seine eigenen Erfahrungen, aber durch diesen Umstand und meiner immer noch bestehenden Überzeugung für die Bienenkiste ist in mir der Wunsch gewachsen, Menschen die mit der Bienenkiste starten möchten, dabei zu begleiten. Und was könnte in Zeiten wie diesen besser dafür geeinget sein, als ein Onlinekurs mit Betreuung entweder in einer geschlossenen Facebookgruppe oder per E-Mail?


Tipp:

Onlinekurs & Betreuung: Wenn du überlegst mit der Bienenkiste zu starten, so hast du die Möglichkeit meinen Onlinekurs mit Betreuung zu buchen. Alle Infos: „BEE happy Coaching – Lerne Bienen wesensgemäß in der Bienenkiste zu halten“.

Infostunde: Außerdem biete ich kostenlose Infostunden an. Hier gehts zur Anmeldung: https://mailchi.mp/5ef597b55876/infostunde_bienenkiste

Alle Infos hier: BEEhappyCoaching

Alle Infos zur Bienenkiste: Bienenkiste, ein Projekt von Erhard Maria Klein und Thomas Radetzky vom ökologischen Verein Mellifera e.V.



Einige Impressionen …

Die Bienen ziehen ein.
Nach ungefähr 3-4 Wochen in der Bienenkiste. Alles ist Naturwabenbau.
Meine drei Bienenkisten – eine tolle Zahl.
Die Bienenkiste ist ein mobiler Stabilbau. Ansicht eines sehr starken Volkes vor der Honigernte (20kg Honig wurden geerntet).
Honigwaben nach der Ernte.
Mmmmh, sehr lecker – und jedes Jahr anders.

Ein Schwarm zieht ein

HeYo!

Im letzten Jahr habe ich mir ja eine Einraumbeute mit 12 Rähmchen zugelegt, das Volk ist leider nicht durch den Winter gekommen. Aber es war für mich klar, dass ich eine weitere Einraumbeute haben möchte und so hab ich noch im November letzten Jahres eine zweite Einraum beim Bienen Janisch bestellt. Abgeholt hab ich sie dann heuer 2 Tage vor dem Lock-Down …Glück gehabt!

Als dann heuer die Schwarmsaison begonnen hat, konnte ich bald meine erste Einraumbeute wieder besiedeln und am 28.05. hab ich dann über meinen Suchagenten auf Willhaben meinen zweiten Naturschwarm entdeckt und abgeholt. Er wurde am 27.05. gefangen und am 29.05. morgens ist er dann eingelaufen – mit aller Würde und streng nach Etikette.

Ich habe das ganze Event auch gefilmt und bereits auf meinem Youtube Kanal veröffentlicht. Im Video stell ich auch die Einraumbeute kurz vor. Ich freu mich natürlich riesig, wenn ihr euch das anschaut.


Los geht’s – Bienchens auf die Bühne!

Jeder der schon mal einen Schwarm einlaufen hat lassen -egal in welche Beute- der weiß, welch aufregendes und fantastisches Ereignis das ist, einfach faszinierend. Mein Völkchen ist jetzt schon den 2 Tagen ausgeflogen und darum lass ich sie bereits morgens einlaufen.

Bienen stehen auf Sanftmut, darum schön ruhig und langsam den Deckel vom Schwarmkisterl …

Die Bienen ruhig so nah wie möglich zur Beute abstossen, damit sie nicht so weit zum laufen haben ….und der Bienenhaufen vergrössert sich sowieso schnell nach unten, wenn er auseinander quillt.

Tipp: Seht ihr links unterm Anflugbrett den Hohlraum? Bitte vorher solche Öffnungen schliessen, weil die Bienen streben ins Dunkel und es ist unnötig, dass sie sich darunter verqueren …vielleicht sogar noch mit der Königin!


2 Königinnen

Im Schwarm habe ich dann beim Einlaufen 2 Königinnen entdeckt, was tun? Das regeln die Bienen -die stärkere wird bleiben, also alles gut.

Eine der beiden oder sogar beide sind nicht in die Beute sondern vorne an der Stirnwand hoch …darum habe ich sie dann von der Stirnwand abgekehrt -mit ganz viel Gefühl und Zuspruch natürlich- , damit sie rein ziehen.


Füttern – ja oder nein ?

Wie immer gibt es so viele Meinungen wie Imker, aber ich folge den alten Anleitungen wie z.B. von Guido Sklenar und auch den Bienen Much …die empfehlen den Bien anfangs mit füttern zu helfen, vorallem beim Naturwabenbau. Also füttere ich die ersten 14 Tage und ich habe bereits in der ersten Einraumbeute sehr gute Erfahrungen damit. Das Volk hat sich die ersten 3 Wochen prächtig entwickelt und 7 Rähmchen bereits fast zum Boden ausgebaut und 3 volle Rähmchen mit bereits verdeckelten Honig. Ich gebe jeden Tag oder jeden zweiten Tag 1 kg Zucker : 1 Liter Wasser und Kamillentee. Keine große Menge, damit es nicht zur Räuberei kommt und bevorzugt abends.

Der letzte Rest sterzelt um etwaige verirrte Bienen heim zu leiten.

Wieder zu dritt

Zufrieden verlasse ich meinen Bienenstand …mit zwei Einraumbeuten und einer Bienenkiste. Für meine zwei neuen Völker ist heuer nur eines wichtig, stark in den Winter gehen und dafür werd ich Sorge tragen. Bei der Bienenkiste freue und hoffe ich auf Honigernte, ich hab schon sooo viele Anfragen für den leckeren Tropfhonig und mein lieber Mann liebt unseren Honig, mein Hauptabnehmer 😀 …

Frische Shiitake m. Zucchini, Koriander und Hühnchen

HeYo!

Ehrlich, seit ich in Taiwan und Japan war, verstehe ich die asiatische Küche ein kleines bisschen besser …ja, irgendwas hat sich verändert. Meiner Familie und mir schmeckt mein gekochtes Essen immer besser. Klingt komisch, ist aber so.

Heute möchte ich euch so ein Gericht vorstellen. Gestern war ich einkaufen und es gab frische Shiitake Pilze -ihr kennt die sicherlich, man kriegt sie im Asialaden meist in getrocknetem Zustand …aber frisch schmecken sie um Längen besser! Also hab ich zugeschlagen.


Vorbereitung 🙂

Zutaten für 4 Personen: 3 Zucchini (nicht klein und nicht groß – mittel bis klein), Shiitake Pilze, ein Bund frischer Koriander, ein oder zwei Jungzwiebel, eine Hühnerbrusthälfte, Salz, Sesamöl

Marinade fürs Fleisch: 1 EL Reiswein, 1 EL helle Sojasauce, 1 Messerspitze weisser Pfeffer, paar Spritzer Sesamöl, 1 TL Stärke

  1. Zuerst den Reis hinstellen ;-).
  2. Marinade in einem Gefäß vorbereiten, wo das geschnittene Fleisch anschliessend hinein kommt.
  3. Dann das Fleisch waschen und trocken tupfen. Die Hühnerbrusthälfte in der Mitte teilen und dünne (max 5 mm) dicke Scheiben/Schnitten und Stückchen schneiden. Unregelmässig schneiden, aber nicht dicker werden (also grössere und kleinere Stückchen). Dann das Fleisch in die Marinade und mit der Hand !! das Fleisch darin kneten, bis das Fleisch die Marinade aufgesaugt hat. Das dauert ein paar Minuten. Wenn man das, das erste Mal macht, ist es vielleicht bisschen komisch, aber man schmeckt den Unterschied, als wenn man das Fleisch nur mit dem Löffel in der Marinade badet 😀 … ja, wirklich -ich versprechs!
  4. Weiter gehts mit dem Gemüse. Ich schneide zuerst immer den Jungzwiebel. Schäle den Zucchini -aber nicht ganz -also ich schäle Streifen hinein :D. Den Zucchini auch unregelmässig und mundgrosse Stücke schneiden -genauso mit den Pilzen verfahren. Beides kann in ein Gefäß, wo es wartet bis es dran kommt.
Shiitake Pilze und Zucchini geschnitten und vorbereitet

Los gehts!

Pfanne aufs Feuer stellen und wenn sie heiss ist, das Öl hinein – kurz schwenken und das marinierte Fleisch scharf darin unter ständigem Rühren braten. Sobald das Fleisch durch ist – ungefähr 3-4 min. – aus der Pfanne und beiseite stellen.

mariniertes Hühnerfleisch braten

Danach wieder etwas Öl in die Pfanne und den Jungzwiebel kurz schwenken, bis er duftet und den Zucchini mit den Shiitake Pilzen dazu, auf großem Feuer braten.

Hier sieht man die Streifen der Zucchini gut.

Das Gemüse pfannenrühren, kurz den Deckel drauf – bisschen dünsten lassen, dann Deckel runter – salzen, dann kommt das Wasser raus – weiter pfannenrühren, Deckel drauf und auf großem Feuer bisschen braten/dünsten. Inzwischen den Koriander schneiden. Kann man vorher auch noch, aber so ist er ganz frisch – weil aus jeder Schnittstelle kommt Aroma raus …wenn es so 10 min am Brett liegt, naja ….auch frisch, aber nicht so frisch.

Koriander grob geschnitten

Das Gemüse sollte jetzt durch aber noch knackig sein und es sollte wenig bis kein Wasser in der Pfanne sein. Der Reis sollte bereits fertig sein und die Lieben vorgewarnt und bereit um gleich zu essen :D. Der Zeitpunkt ist gekommen um das Fleisch zum Gemüse zu geben.

Das vorher gebratene Fleisch kommt wieder in die Pfanne.

Gut vermengen, den Koriander dazu und dann Feuer weg. Den Koriander und paar Spritzer Sesamöl gut unter rühren. Das Sesamöl soll nicht gebraten werden -darum soll das Feuer vorher schon weg sein.

Fertig zum Anrichten

Mit Reis anrichten und guten Appetit!

Es ist nix übrig geblieben …sehr lecker.