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Erbsenzuspeise mit Knödel :D

HeYo!

Bei dem Gericht, dass ich übrigens heute zum ersten Mal gekocht habe, muss ich an meine Oma denken. Zuspeise …wer kocht den noch eine Zuspeise? Früher gabs aus allen möglichen Gemüsearten Zuspeise …! Ausschauen tuts ja nicht so lecker, vorallem Erbsenzuspeise, aber schmecken tuts zum Eingraben gut. Erbsen muss man halt schon auch mögen ;-).

Zutaten für 4 Personen:

Zuspeise -> 1 Zwieberl, 3 Knoblauchzehen, 3 Dosen Erbsen circa 250 Gramm Abtropfgewicht, 2 Gemüsesuppenwürfel

Knödel -> 250 Gramm Knödelbrot, 5 Eier, 320 ml Milch, 1 – 2 EL Öl, bisschen Mehl, Salz und Pfeffer

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Semmelbrot, Eier, Öl, Salz und Pfeffer verrühren und beiseite stellen.

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Zwiebel (dieser ist aus Eigenanbau) …

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schneiden.

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3 Dosen Erbsen

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Zwiebel anrösten, Erbsen dazu, 3 Knoblauchzehen hinein pressen und bei geringer Hitze mit geschlossenem Deckel circa 20 Minute köcheln lassen.

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Milch erwärmen und dann übers Knödelbrot giessen. Gut vermengen und ein wenig Mehl (griffig) dazu.

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Eine Schüssel mit kalten Wasser bereit stellen, Knödel formen und ab ins kochende Wasser. (10 -15 Min.)

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Dann Erbsenzuspeise grob pürieren, bei Bedarf ein wenig Wasser hinzufügen. Ich musste kein Salz mehr hinzufügen.

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Guten Appetit!

Topfenkäse mit Rucola und Koriander

HeYo!

Mal was anderes – ich bin faul – soll vorkommen, hab ich gehört. Drum mach ich einen leckeren Aufstrich. Ich liebe Rucola und Koriander -drum fällt mir die Wahl nicht schwer …

Wenn Ihr den Topfenkäse abends macht, kann er sich über die Nacht im Kühlschrank gut setzen und morgends schmeckt er dann richtig lecker zum Frühstück.

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Eine Hand voll Rucola, 1 EL Koriander, 2 Knoblauchzehen, 250 g Topfen, Pfeffer.

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Alles zusammen in ein Gefäß.

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Gefühlvoll vermischen, …

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… und guten Appetit!

Verliebt in rote Rüben

HeYo!

Ich sags euch …wie kann Gott nur so was gutes wie rote Rüben erschaffen? Ich bin verliebt …rote Rüben. Dieser erdige Geschmack einfach phänomenal. Und die eigenen schmecken noch ein bisschen besser. Vor drei Jahren hatte ich das erstemal rote Rüben …leider hab ich die im Keller verrotten lassen. Hust. Das passiert mir heuer nicht, darum werden sie gleich eingelegt. Hier nun das Rezept:

Für den Sud: 2 Liter Wasser 4 Nelken, 4 Wacholderbeeren, 8 Lorbeerblätter, 2 Tl bunte Pfefferkörner, 2 Tl Korianderpulver, 200 g Zucker, 2 EL Salz, 5 EL Essig

Zuerst die roten Rüben circa 1 Stunde kochen. Gerne schon in Salzwasser. Inzwischen den Sud kochen. Zuerst die Gewürze hinein, wenn sich der Zucker verkocht hat (dauert nicht lange), dann kann man schon das Feuer ausmachen. Salzen und den Essig dazu, fertig.

Die fertig gekochten roten Rüben eine halbe Minute in kaltes Wasser. Danach löst sich die Schale wunderbar. Alle roten Rüben schälen. Ich trage Handschuhe bei der Arbeit mit den roten Rüben, sonst hab ich wahrscheinlich eine Woche lange rote Hände … 😀 Das Schneiden ist zwar mit den Handschuhen gewöhnungsbedürtig aber ich habs geschafft.

Die fertigen Scheiben in die gewaschen Gläser schichten, den Sud übergiessen, verdeckeln und für 30 Minuten bei 175 Grad im Wasserbad sterilisieren lassen. Ich lasse sie jetzt mindestens 2 Wochen stehen, bevor ich das erste Glas öffne. Ich bin schon extrem gespannt, wie sie schmecken!!

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Zuerst die roten Rüben circa 1 Stunde kochen. Gerne schon in bisschen Salzwasser.


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Inzwischen die Gewürze für den Sud vorbereiten.


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Und den Sud kochen.


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Die fertig gekochten roten Rüben in kaltes Wasser legen, dann löst sich die Schale wunderbar.


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Saubere Gläser mit heissem Wasser auswaschen und vorbereiten.


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Nach Lust und Laune die roten Rüben schneiden oder reiben.


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Ich schneide sie andächtig in Scheiben und verwende Handschuhe, sonst hat man tagelang rote Finger 😀


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Mein Marmeladeinfüll-Helferli hilft mir auch beim rote Rüben ins Glas …


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Mit dem Sud die Gläser aufgiessen und die Rüben so gut es geht, damit bedecken.


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Deckel noch drauf und für 30 Minuten in den Backofen.

Frische Shiitake Pilze im Fütterungszyklus der 5 Elemente

HeYo!

Frische Shiitake Pilze bekommt man in unserer kleinen Stadt am Land eher selten. Umso mehr hab ich mich über das Angebot gefreut und gleich welche eingekauft. Drum rum gabs Bambussprossen (aus dem Glas), Pak Choi, Ingwer und Mungobohnensprossen.

In den letzten Monaten versuche ich mich wieder vermehrt nach der 5 Elemente Ernährung nach TCM zu richten und so hab ich das heutige Essen auch nach dem Fütterungszyklus gekocht. Es geht dabei nicht nur darum, alle 5 Elemente in der Speise vertreten sein zu lassen, sodass alle unsere Organe gut genährt werden, sondern auch um die Nachahmung, wie die Natur ihren Kreislauf hat. Speisen, die nach dem Fütterungszyklus gekocht werden, besitzen eine hervorragende Bekömmlichkeit und stechen durch ihren besonders abgerundeten Geschmack hervor. Ich kann das nur bestätigen.

Fütteruntszyklus -> Holz - Feuer - Erde - Metall - Wasser

Alle Zutaten: Sonnenblumenöl (Erde), Jungzwiebel (Metall), Ingwer (Metall), Shiitake Pilze (Erde), Bambussprossen (Erde), Chilli (getrocknet) (Feuer), Salz (Wasser), Sojasauce (Wasser), Mungobohnen (Erde), Hühnchenfleisch (Holz), Sesamöl (Erde), Chicoree (Feuer), Karadmom (Metall).

Nach der Zugabe jedes Elementes umrühren.

Los gehts: Pfanne aufs Feuer (F), Sonnenblumenöl (E), Jungzwiebel und Ingwer (M), -Schritt zurück- Shiitake Pilze (E), Bambussprossen (E), Chilli (M), mit bisschen Wasser aufgegossen (W), Hühnchen (H), Chicoree (F), Pak Choi (E), Mungobohnensprossen (E), Kardamom (M), Sojasauce und Salz (W), Kardamom (M) und zum Schluss noch ein paar Spritzer Sesamöl (E)(nicht mehr kochen).

Das Hühnchenfleisch habe ich bereits vorher in mundgerechte Stückchen geschnitten und gebraten. Und dazu gibt es Rundkornreis 😉 Viel Spass beim Kochen und anschliessendem Geniessen!

 

 

Honigernte 2017

HeYo!

Heuer hatte ich zwei Bienenkisten, wo ich Honig ernten konnte. Am Montag den 7. August abends machte ich die Vorbereitungen und Dienstag früh morgens gings dann los. Markus, der heuer auch mit 2 Bienenkisten in meiner Umgebung begonnen hatte, half mir. Darüber war ich sehr froh! Zu zweit gehts einfach besser. Insgesamt haben uns die Bienen heuer 27,5 kg Honig geschenkt. Vielen Dank!

Ab zur Fotoreihe und begleitet mich:

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Montag abend, ich durchtrenne vorsichtig mit einem Palettenmesser die Waben vorm Beginn zum Brutraum. So entsteht eine Sollbruchstelle, die mir das Waben ziehen morgen erleichtert.


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Dienstag früh -gegen 7:30 die braune Kiste. Gleich gehts los.


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19,5 kg Honig waren in diesen Waben (ohne Wachs) drinnen.


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Geschafft! Ich empfehle unbedingt die Arbeit zu zweit zu machen. So kann einer die Waben ziehen, abkehren und der zweite gibt sie dann in die Aufbewahrungsbox.


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Honigraum nicht ganz ausgebaut. Das Volk gab einen Schwarm mit fast 4 kg ab, …hier waren 8 kg Honig drinnen.

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Markus und ich waren schon eingespielt und ruck zuck war die gelbe Kiste fertig.

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Schön verdeckelter, reifer Honig.


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Der nächste Arbeitsschritt ist die Honigwaben von den Leisten zu trennen. Im letzten Jahr habe ich das direkt bei der Ernte gemacht, war aber eine riesen Kleckerei. Daraus hab ich gelernt und es ging heuer viel besser.


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mmmmhhhh …und der Duft!

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Eine wundervolle Arbeit.


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Mit dem Kartoffelstampfer haben wir die Waben nun zerstampft, bereit zum Einfüllen ins Honigsieb.


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2 Tage darf er nun durchs Sieb tropfen in einen zweiten Kübel mit Hobbock zum späteren Abfüllen.


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Da ich den Honig aus beiden Kisten nicht vermischen wollte, habe ich zuerst den Honig aus der braunen Kiste weiterverarbeitet und dann den aus der gelben Kiste.

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Beim Abfüllen. Die ganze Küche duftet nach Honig 🙂


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Eine Bienenkiste gezeichnet, auf den Computer übertragen und Etiketten angefertig …fertig!

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Aus der braunen Kiste bekamen wir 19,5 kg Honig und aus der gelben Kiste 8 kg, was insgesamt 27,5 kg macht. Für den Eigenbedarf mehr als ausreichend und sooo lecker!!

Eine wunderbare Schwarmzeit 2017

HeYo!

Endlich finde ich Zeit um Euch über das Schwarmgeschehen meiner zwei Völker, die ihren ersten Winter, nach erfolgreichem Einzug am 1. Mai 2016 erlebt haben, zu berichten.

Wie ihr wisst leben meine Bienen in der Bienenkiste, die eine möglichst wesensgemäße Behausung für die Bienen bietet. Bei dieser Art zu „imkern“ wird das Schwarmgeschehen begrüsst, allerdings versucht man auch die Nachschwärme zu unterbinden, da sonst das bleibende Volk zu sehr geschwächt würde.

Für mich war es heuer überhaupt das erste Mal, dass ich das Schwärmen eines Bienenvolkes erleben durfte und ich kann euch sagen, das ist ein Naturschauspiel sondergleichen! Einfach wunderbar!! Eine Königin baut ein Volk auf, bis es reif bzw. gross genug ist, sich eine neue Königin zu ziehen und verlässt dann mit genug Bienen den Stock um wieder ein neues Volk zu gründen, dass sie wieder aufbaut, bis …

Der erste Schwarm ging am 11. Mai gegen 11:30 aus der braunen Kiste ab. Ich hatte das Glück grad bei der Gartenarbeit rund 4 Meter neben der Bienenkiste zu sein und das laute Getöse lies mich von meiner Arbeit aufhorchen und ich konnte es kaum glauben! Die Bienen schwärmen! So lange hatte ich darauf gewartet und jetzt starten sie alle echt wie wahnsinnig aus der Kiste und schwärmen aus, direkt vor mir! Ab zu Nachbars Garten, dort bildete sich schnell eine wunderschöne Traube und als ich Verstärkung -Stefan, meinen Imkerpaten- zum Einfangen holte, waren sie wieder weg. Ähm, genau! Sie waren weg! Zurück in die Kiste! Ich konnte mich erinnern, dass ich in einem der Beiträge der „Bienenkisten-Facebook-Gruppe“ gelesen hatte, dass einer der Gründe, einer Rückkehr in den Stock sein könnte, dass die Königin nicht mitgekommen war. Ich habe dann vor der Kiste am Boden geschaut, aber nichts gefunden …

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Die Bienen aus der braunen Kiste schwärmen das erste Mal und die Sonne bildet einen wunderschönen Lichtkreis.

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Gegen 12:30 hat sich schon eine schöne Traube in Nachbars Garten gebildet, die aber um 13:30 wieder nach Hause geflogen war …

Am Sonntag, den 14. Mai gings weiter, einen riesen Schwarm aus der gelben Kiste startete um 9:15 Uhr mit dem Schwärmen und flog wieder in Nachbars Garten. Ich rief gleich wieder meinen Imkerpaten, der kam sofort, danke nochmals an dieser Stelle. Er half mir den Schwarm einzufangen, den ich bereits meiner Freundin und ihrem Mann (zwei leere Bienenkisten warteten bei denen) versprochen hatte.

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Wieder ein riesen Getöse!

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Wunderschöne und große Schwarmtraube in circa 4 Metern Höhe.

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Rest der Bienen kehren zur Königin „heim“.

Es ging weiter am 14. Mai. Ein Schwarm aus der braunen Kiste startete, hing dann aber vor der Kiste und ein Teil lag am Boden. Ich vermutete, dass die Flügel der Königin verletzt waren und ich fand sie mit viel Glück wirklich am Boden und konnte den Schwarm trotzdem gut „fangen“. Das war wohl auch der Grund, warum sie bei ihrem ersten Versuch wieder heimgekehrt waren …die Königin musste es allerdings alleine zurück in den Stock geschafft haben.

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Der Schwarm hängt am Dach und liegt zum Teil -samt Königin- am Boden.

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Mit Schauferl und Beserl alle gut ins Schwarmkisterl manövriert 😉

Die beiden Schwärme gingen über Nacht in den Keller. Da ich den Schwarm aus der gelben Kiste am nächsten Tag zu meiner Freundin bringen musste und ihr beim Einlaufen half, musste ich den kleineren Schwarm aus der braunen Kiste vorher in meine „neue“ Kiste einlaufen lassen. Das passierte dann am 15. Mai gegen 13:30 Uhr. Ich weiss abends ist es besser sie einlaufen zu lassen, aber es ging nicht, da ich ja weg musste. Und einen weiteren Tag wollte ich nicht warten. Ausserdem konnte ich es so mal üben, es war der erste Einlauf für mich. Als ich die Bienen selbst bekommen hatte, hat sie der Imker direkt in die Kiste gefüllt. Es ist ein wunderbares Erlebnis zu sehen, wie ein Bienenstaat seine Behausung bezieht. Wunderschön und beglückend.

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Erster Stoss aus dem Schwarmkisterl. Eher ein kleiner Schwarm.

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Die Königin trägt blau. Ich konnte erkennen, dass ihr ein Flügel fehlt.

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Den Bienen gefiehl anscheinend mein Hut 😀

Nachdem Einlaufen meiner nun dritten Kiste, packte ich meinen Sohnemann und die Bienen zusammen und fuhr zu meiner Freundin. Eine Richtung 90 Minuten Fahrt. Die Bienen waren so ruhig, dass ich mich zeitweise fragte, ob sie überhaupte im Auto waren.

Der Schwarm aus der gelben Kiste wog 3,5 kg und war wirklich riesig!

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Wir konnten auch die Königin entdecken, die kurz auflog aber dann wieder landete und in die Kiste kraxelte.

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Die letzten Bienen. Das Brett stand bisschen über, aber sie fanden trotzdem gut rein.

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🙂

Wieder zu Hause kippte ich die braune Kiste und brach alle verdeckelten Weiselzellen, bis auf eine offene aus. Allerdings schlüpfte bei einem Ausbruch eine Königin und ich konnte sie nicht töten und lies sie in die Kiste krabbeln. Sie war wunderschön.

Am 17.05. sagte meine zweite Nachbarin mir über den Zaun, dass meine Bienen zu ihr geflogen waren und in der Thujenhecke saßen. Das konnte nur die Königin aus der braunen Kiste sein, die ich wieder reinkraxeln hab lassen. Der Schwarm saß in 2 Meter Höhe und war super zu erreichen. Das war der erste Schwarm, den ich ganz alleine ohne Hilfe „fing“ und es klappte super. Hatte Glück und beim ersten in die Kiste rütteln gleich die Königin mit.

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In 2 Meter Höhe in der Thujenhecke.

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Der Rest der Schwarmbienen muss noch zur Königin fliegen.

Dieser zweite Schwarm aus der braunen Kiste reiste auch zu meiner Freundin und so hatte sie auch gleich für ihre zweite Bienenkiste Bewohner 🙂 Ich konnte ihr aber diesesmal nicht mehr helfen, aber sie und ihr Mann liessen sie dann am Abend des nächsten Tages erfolgreich einlaufen.

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Super

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haben sie das

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geschafft!

Weiter gings am 22. Mai. Ich hatte wohl eine Weiselzelle in der braunen Kiste übersehen und so schwärmte sie erneut gegen 14:22 Uhr. Diesesmal waren mein Sohn und ich dabei und es war wieder einfach genial. Zu meiner grössten Freude blieben sie in meinem Garten und hingen sich in gut 5 Meter Höhe in den Apfelbaum. Das war eine Herausforderung aber ich hab es alleine geschafft! Den Schwarm gab ich dann meinem Imkerpaten, der freute sich sehr 😉

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Hoch hinaus …

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hätte sie fast nicht „dawischt“.

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Aber es ging alles gut.

Von der braunen Kiste kamen drei Schwärme und von der gelben einer, der war allerdings gewaltig. Eine aufregende und wunderbare Zeit – die Schwarmzeit!

Belegte Weisezelle

HeYo!

Mit der Bienenkiste imkert man mit dem Schwarmtrieb. Um zu wissen, ob das Volk bereits in Schwarmstimmung ist und ob demnächst ein Schwarm abgehen wird, ist es wichtig ab der Obstblüte eine Schwarmkontrolle durchzuführen. Zwischen der Belegung der Weiselzelle und der Verdeckelung dauert es 9 Tage. Wenn die Weiselzelle verdeckelt ist, kann bereits ein Schwarm abgehen.

Ich bin mit meiner ersten Schwarmkontrolle eher spät dran, aber das Wetter war in der letzten Woche sehr kalt und regnerisch, sodass ich keine guten Bedingungen für die Öffnung der Bienenkiste vorgefunden hatte.

Zuerst die gelbe Kiste. Die Bienen werden sanft mit Rauch aus dem Smoker in die Wabengassen getrieben, sodass die Unterkanten sichtbar werden, wo die Bienen die Weiselzellen (Weisel = Königin) bauen. In der gelben Kiste habe ich insgesamt 9 Stück gezählt, und eine sogar bereits belegt! Ich habe da keine Erfahrung aber ich schätze, dass sie kurz vor der Verdeckelung ist, da die Made darin bereits ziemlich gross ist. Ich kann es kaum glauben, eine neue Königin wächst heran! Und das vor meinen Augen!

In der braunen Kiste habe ich über 9 Weiselzellen gezählt, aber keine belegte gefunden. Ich freue mich, dass meine beiden Völker in Schwarmstimmung sind und eines vielleicht sogar kurz vorm Schwärmen ist. Meine Freundin wartet schon auf ihr erstes Volk 😀 Und ich muss mich noch „schwarmfang-fit“ machen. Meine dritte Kiste habe ich heute bereits aufgestellt und ist bereit für einen Einzug.

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Belegte Weiselzelle in der gelben Kiste.

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Bummvoll die braune Kiste!