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Honig abfüllen

HeYo!

Ja, ich laufe hinterher …ich weiss! Zwischen meiner Japanreise und dem Aufenthalt in London habe ich den Honig abgefüllt. Ich kann es nicht zu 100% sagen, aber es ist höchstwahrscheinlich heuer Waldhonig. Er schmeckt in jedem Fall sehr lecker! Insgesamt waren es 21 kg aus 2 Bienenkisten.

Vögel füttern -nicht vergessen!

HeYo!

Mit Ende Oktober kündigt sich die Zeit für das Füttern der Vögeln im Garten an. Seitdem ich meinen kleinen Teich habe beobachte ich übers Jahr viel mehr Vögel. Leider bin ich nicht sooo der Vogelexperte, aber Amseln, Drosseln, Elster, verschiedene Meisen, Kleiber, Zilpzalp, Bachstelze, Sperling (Spatz), Fitis, Gartenrotschwanz und Hausrotschwanz, Girlitz, Rotkehlchen, Türkentaube, Buntspecht, Zaunkönig, Star, Stiglitz und Krähen gehören zu den ständigen Besuchern meines Gartenreiches. Ja, einige davon überwintern nicht hier, aber andere schon.

Wenn ihr mehr über das Vögelfüttern im Winter und Vögel allgemein wissen möchtet empfehle ich euch diesen Link von Birdlife: hier klicken – da hab ich mir auch die Infos geholt. Man kann bei birdlife auch eine kostenlose Broschüre „Gefiederte Gäste am Futterhaus“ bestellen, das mache ich jetzt gleich. Bis bald ihr Lieben!

Da ich für den Naturschutzbund Burgenland ehrenamtlich arbeite möchte ich euch auch folgenden Link zum Thema nicht vorenthalten: hier klicken

Erdäpfelernte 2019

HeYo!

Ich bin wieder zurück 🙂 Allerdings ist das meine letzte Erdäpfelernte am Krauti, die möchte ich euch aber nicht vorenthalten – auch wenn sie schon vor einem Monat (16.09.2019) erfolgt ist.

Das Wetter war traumhaft und diese Arbeit lieb ich einfach. Am Boden knien und die Schätze aus der Erde buddeln …hihi! Ich hatte 2 Sorten – eine rote und eine gelbe die beide toll schmecken. Ja, Namen hab ich mir leider nicht gemerkt, dass muss im kommenden Jahr eindeutig verbessert werden, wie soll man sonst Erfahrungen mit den Sorten sammeln.

Wie gesagt war 2019 meine letzte Saison im Krauti – schauen wir mal ob ich kommendes Jahr im eigenen Garten ein paar Erdäpfel lege …Mit der Ernte bin ich in jedem Fall zufrieden, das reicht für unseren Bedarf übers Jahr vollkommen!

Baouschoadlzuaspeis – Fisolenzuspeise :D

HeYo!

Es ist kein klassisches Rezept für Fisolenzuspeise -sondern ein abgewandeltes nach vorhandenen Zutaten, denn wie ihr wisst, koch ich oft eher spontan …Normal hab ich eigentlich auch nur grüne Fisolen (Buschbohnen) daheim, aber ich habe von meiner Mutter gelbe Fisolen bekommen und ich kann sie ja nicht kaputt werden lassen …Zur Zuspeise gibt es traditionell Brot, aber da wir keine Brotesser sind, gabs Semmelknödel dazu.

Zutaten: 125 Speckwürfel, 1 Zwiebel, 4 Hände Fisolen, 125 Gramm Sauerrahm, 1 EL Paprikapulver, 1 Tl Ysop, 1 EL Majoran, 2 EL Petersilie, Salz und Pfeffer

  1. Fisolen putzen, waschen und schneiden

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2. Zwiebel und Speck anbraten in bisschen Öl

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3. Fisolen dazu und Pfannenrühren bis die Fisolen angebraten sind, dann mit 3 EL griffigen Mehl stauben.

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4. Mit 1 Liter warmen Wasser aufgiessen und Gewürze dazu, Deckel drauf (nicht ganz zu) und bei mittlerer Hitze ungefähr 10 Minuten dünsten -(nicht stark kochen). Aufpassen, wenn es zu stark kocht, geht es über!

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5. Den Sauerrahm dazu, falls es noch zu flüssig ist, Hitze runter und nochmal bisschen stauben. Kurz aufkochen und abschmecken – fertig.

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Guten Appetit! Moizeit!

 

Honigernte 2019

Heuer bin ich aufgrund meines Urlaubes sehr spät mit der Honigernte dran. Montag abend bin ich heim, Dienstag abend hab ich den Vorbereitungsschnitt in den Bienenkisten gemacht. Dabei habe ich auch die Einraumbeute kontrolliert – das Brutnest geht schon deutlich zurück.

Zweite Randwabe in der Einraumbeute.

In der bunten Kiste ist wirklich viel los, ein starkes Volk und es scheint auch der Honigraum nicht nur gut ausgebaut sondern auch gefüllt.

Bunte Kiste nach dem Vorbereitungsschnitt für die Ernte.

Das Volk in der gelben Kiste war heuer anfang des Jahres schwach – aber es hat sich prächtig entwickelt. Der Honigraum scheint noch besser gefüllt als in der bunten Kiste.

Gelbe Kiste 🙂

Mittwoch, Tag der Honigernte – hab ich zweimal gestartet. Das erstemal als ich Vormittags bei den Bienchen angekommen bin, hat es zu Regnen begonnen. Dann bin ich nachmittags nochmal gefahren, macht ja nix. Der Tag war allerdings recht kühl und windig. Die Bienen war auffallend ruhig und die Ernte verlief gut.

Honigwabe aus der gelben Kiste.

Ein ganzer Kübel aus der gelben Kiste, der tropft gerade runter 🙂

Honig aus der gelben Kiste.

Sobald der Honig aus der gelben Kiste fertig getropft ist, werde ich den Honig aus der bunten Kiste tropfen lassen. Bin gespannt wieviel es insgesamt wird.

Heute habe ich mit der Ameisensäurebehandlung in den beiden Bienenkisten begonnen und 3 kg Futter in der Einraumbeute inkl. 2 leeren Rähmchen zur Verfügung gestellt. In der Einraumbeute behandle ich heuer nicht.

Erstregulierung der Reben

HeYo!

Letzte Woche hat mir meine Nichte bei der Erstregulierung der Reben geholfen und heute war ich wieder im Weingarten, daran weiter zu arbeiten. Was ich dabei mache? Die Weinrebe ist ja eine Kletterpflanze und so muss man sie nach oben hin einkürzen und die Ruten in den Draht heften. Wenn die Ruten nach oben hin zu lange werden, kippen sie und es bildet sich ein „Dach“, was Krankheiten begünstigt. Durch das Heften wird es für den Menschen einfacher an der Pflanze zu arbeiten – Kontrolle, Gesundheitsvorsorge und Ernte.

Auch soll man die Blätter unterhalb der Trauben (zumindest auf der Schattenseite) und die Kümmertriebe entfernen. Damit einerseits die Luft bei den Trauben gut zirkulieren kann, was Krankheiten vorbeugt und zum anderen damit der Pflanze nicht unnötig Kraft geraubt wird. Und die Trauben auf den Kümmertrieben werden ohnehin qualitativ nicht gut.

Im Großen und Ganzen habe ich diese Arbeit jetzt hinter mir 🙂 Ich habe dennoch im Juli noch ein bis zwei Einsätze vor mir, vor allem da ich fast den ganzen August im Ausland bin.

Ein kleiner Vorgeschmack auf meine Weintrauben, der Sorte Blauer Burgunder. Ich freue mich schon riesig auf die Ernte und bin schon sehr gespannt, wie die Trauben heuer schmecken. Derweil geniesse ich noch Traubensaft vom letzten Jahr 🙂

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Zu den Bienchens am Geburtstag

Wie gehts den Bienchens? Die Frage summt regelmässig durch meinen Kopf. Im Juni war ich jede Woche und zeitweise täglich bzw. sogar mehrmals täglich am Bienenstand.

Anfang Juni ist das Volk aus der braunen Bienenkiste in die Einraumbeute umgesiedelt -dabei ging die Königin verloren. Durch eine Rettungsaktion hat das Volk eine neue Königin bekommen. Jetzt -gut 3 Wochen danach- sollte die Prinzessin auf ihrem Hochzeitsflug gewesen sein und bereits ihrer Aufgabe nachgehen. Ob dem auch so ist und bereits verdeckelte Brut da ist, möchte ich heute nachschauen. Zudem bin ich gespannt, wie weit das Volk ist.

Es ist das erstemal für mich, dass ich die Waben mittels Rähmchen ziehen kann und so in Händen halte. Ich bin schon sehr gespannt.

Äusserstes Rähmchen – wird mit Honig befüllt.
Zweit äusserste Wabe – JUHU – hier sieht man ganz oben verdeckelten Honig und in der Mitte ein schön angelegtes verdeckeltes Brutnest. Prima, eine begattete Königin ist somit im Volk vorhanden, ich bin beruhigt.

Das Ziehen der Waben ist mir ungewohnt, aber es war sehr schön die Bienen so zu betrachten. Sie waren auch ganz ruhig. Mehr als zwei Rähmchen habe ich aber nicht gezogen, da ich gesehen hatte, was ich wissen wollte.

Und wie sieht es bei den Bienenkisten aus?

Honigraum gelbe Kiste – sieht nach einer vielversprechenden Honigernte aus.
Honigraum Bunte Kiste – der freie Platz von den zwei „geraubten“ Honigleisten ist bereits verbaut.
Bei der Heimfahrt entdecke ich ziemlich nah zu meinem Bienenstand zwei riesige Kleefelder 🙂
Da freuen sich die Schleckermäulchen!

Weingarten Update

HeYo!

Ein kurzes Weingarten Update von Beginn 2019 bis jetzt:

12. Jun 2019

Die Blüte beginnt bereits. Einige Reben sind schon sehr in die Länge geschossen und ich habe die Triebe eingeheftet.

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24. Mai 2019

Aus der Erfahrung vom letzten Jahr habe ich gelernt, und mähe entlang den Weinstöcken frei. Den mittleren Streifen habe freigelassen, damit die Pflanzen dort wachsen und blühen können. Beim Mähen bin ich auf zwei kleine Rehkitze in der Wiese gestossen. Ich habe mich sehr geschreckt und die Kitze laufen ja nicht weg. Gut dass der Rasenmäher ganz geschlossen ist, so ist nichts passiert.

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7. Mai 2019

Alles wächst du gedeiht, ich bin froh. Es ist einfach so schön da oben, Entspannung pur!

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2. April 2019

Endlich alles fertig geschnitten, heuer war ich ein wenig spät dran und dann hat es oft viel geregnet …

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Gemüsesaison

HeYo!

Heuer habe ich am Krautacker nur Erdäpfel angebaut, für mehr Gemüse fehlt mir einfach die Zeit. Zu Hause im Garten habe ich heuer im Hochbeet nur Buschbohnen. Ich finde die sind echt pflegeleicht und dankbar. Ausserdem essen bei uns alle gerne die Bohnenschoten – also Bohnen selbst ernte ich garnicht.

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Es gab auch schon erste Kartoffelkäfer und Eiablage. Früher konnte ich damit nicht umgehen, mittlerweile trage ich Handschuhe und töte die Käfer und die Eier. Am Anfang ist es sehr ekelig, -aber irgendwann hat man sich überwunden. Obwohl ich die Käfer nicht mit den Händen zerdrücken kann, das mache ich mit dem Werkzeug, dass ich mit habe. Ich möchte halt kein Gift spritzen und man kann sie auch  nicht lassen – die fressen in Null komma Nix die ganze Pflanze weg …man muss jetzt regelmässig die Pflanzen kontrollieren.

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5 kg Erdäpfel habe ich gepflanzt, bis jetzt wachsen sie prima, ich hab einfach riesen Freude damit.

Ein Volk siedelt um

Meine treuen Leser wissen bereits, dass ich mir eine kleine Einraumbeute zugelegt habe, die bereits auf ein Volk für die Besiedelung wartet.

Die Brutwaben in der braunen Kiste sind heuer bereits 3 Jahre alt und sollten demnach schon gewechselt werden. Zudem ist dieses Volk heuer schwach in den Frühjahr gegangen und hat bis Ende Mai den Honigraum in der Bienenkiste nicht angefangen auszubauen. Also habe ich mich entschlossen, dieses Volk von den alten Waben direkt in die neue Einraumbeute abzukehren. Ich hab mir extra einen Königinnen Klip gekauft, damit ich sie -falls sie mir über den Weg läuft- in Sicherheit bringen kann.

Zum direkt Vorgang habe ich keine Fotos – weil das wirklich alles schnell gehen musste und meine Handschuhe relativ klebrig waren, bitte entschuldigt! Aber folgendes war frühmorgens der Arbeitsablauf:

  • eine große Eurokiste oder eine andere Kiste als Ablage für die Brutraumwaben der Bienenkiste vorbereiten
  • Königinnen Klip vorbereiten
  • Einraumbeute halb offen auf den Platz stellen
  • Smoker vorbereiten
  • Bienenkiste auf den Boden legen und Bodenplatte und Honigraumdeckel entfernen
  • mittlere Querleiste, welche die Brutwaben hält, entfernen
  • eher von der Mitte ganz vorsichtig die erste Brutwabe rausziehen
  • Die Waben sind sehr stabil, dennoch nicht seitlich drehen -da sie knicken könnten
  • Die Wabe nach der Königin untersuchen
  • Bienen vorsichtig in die Einraumbeute stossen und kehren
  • Von Bienen befreite alte Brutwabe in die Eurokiste (Plastikbox) abstellen
  • Das Wabe für Wabe
Alle Bienen von den Brutwaben der braunen Bienenkiste sind jetzt in der Einraumbeute

Königin verloren?

Alles ist eigentlich ganz einfach gegangen und ohne Unfälle. Die Königin habe ich allerdings auf keiner Wabe entdeckt. Es war das erstemal für mich, dass ich Brutwaben so in der Hand hatte und sie anschauen konnte. Bei den Honigwaben die man erntet in der Bienenkiste ist es doch anders.

Auch ist mir vorgekommen, dass viele Bienen zur bunten Kiste geflogen sind …hm. Ich habe alles sauber gemacht und musste mal nach Hause fahren. Hoffentlich ist alles gut gelaufen.

Am frühen Nachmittag bin ich dann nochmals zum Bienenstand gefahren und da sah es so aus:

Ich öffnete die Einraumbeute und sah, dass alle Bienen verstreut am Boden sassen -keine war hochgeklettert. Ich hatte den Verdacht, dass die Königin verloren gegangen war. Traurig bin ich heim gefahren und habe mir Gedanken gemacht, was ich nun tun konnte …

Die rettende Idee

Ich tauschte mich mit einem langjährigen Imker vor Ort aus, der zwar in herkömmlichen Beuten imkert, aber BIO zertifiziert und in vielen Beuten mit Naturwaben. Er meinte, wenn ich eine Brutwabe einhängen könnte, wäre das Volk gerettet. Die Bienen könnten sich dann selbst eine Königin nachziehen …aber wie sollte das mit meinen Bienenkisten gehen und seine Maße passten nicht bei mir. Dann kam dir rettende Idee!

Die Schiffsrumpfleisten mit denen ich die Honigräume in den Bienenkisten bestückt hatte, hatten die gleichen Maße wie die Rähmchen in der Einraumbeute und zu dieser Zeit bebrüten sie auch diese. Also bin ich am nächsten Morgen zum Bienenstand und habe die Rettungsaktion gestartet.

Ich entnahm zwei Honigleisten, worauf es Brut gab -und siehe da eine hatte sogar eine bereits verdeckelte Weiselzelle, und hing sie in die Einraumbeute. Nun bekamen sie sogar gleich eine Königin, die bald schlüpfen würde! Juhu!

Die Bunte Kiste ist mehr als voll
Nachdem ich die bunte Kiste wieder auf ihren Platz gebracht hatte, wurde sie quasi zu gebient.

Sehr viele Bienen sammelten sich danach wieder vor der bunten Kiste, die ich sanft auf ein Brett kehrte und in die Einraumbeute einziehen lies. Von gestern waren ja nur mehr wenige Bienen in der Einraumbeute …

Die Rettungsaktion selbst hat prima funktioniert, jetzt bleibt nur noch abzuwarten. Ich halte euch am Laufenden!

Meine erste Einraumbeute

Seit 2 Jahren überlege ich eine Einraumbeute anzuschaffen. In ihr kann man Bienen auch extensiv halten und ausserdem finde ich, dass große Wabenflächen für Bienen wichtig sind. Die Original Mellifera Einraumbeute hat 22 Rähmchen. Bei meiner Suche nach Anbietern in meiner Gegend -Mellifera ist ja in Deutschland- bin ich auf den Bienen Janisch im steirischen Sebersdorf gestoßen. Das ist von mir eine gute Autostunde entfernt.

Erstaunt hat mich, dass der Bienen Janisch auch eine Einraumbeute mit 12 Rähmchen und eine mit 10 Rähmchen (als Ableger) anbietet auf die man bei Bedarf einen Flachzarge als Honigraum aufsetzen kann. Ja, sie ist dann streng genommen keine Einraumbeute mehr -aber selbst bei Mellifera gibt es für die großen Einraumbeute Flachzargen als Aufsätze. Und man kann ja bisschen flexibel bleiben.

Nun stellte sich aber die Frage, für welche entscheide ich mich -der finanzielle Rahmen ist natürlich auch zu beachten – aber am wichtigsten ist, dass die Bienen genug Platz haben.

Also habe ich angefangen die Wabenflächen auszurechnen und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen. Die Maße sind nur ungefähre Maße als Richtwert -ich habe sie nicht in echt gemessen ;-).

Bienenkiste:

Brutraum: 1 Wabe 62,8 Länge x 20,0 Tiefe = 1256 cm2 x 12 Waben = 15.072 cm2
Honigraum: 1 Wabe 328 Länge x 200 Tiefe = 656 cm2 x 12 Waben = 7.872 cm2
Voll ausgebaut -> Insgesamte Wabenfläche: 22.944 cm2

Einraumbeute

Große ERB: 1 Rähmchen 327 x 448 = 1464,96 cm2 x 22 Rähmchen = 32.229,12 cm2
Kleine ERB: 1 Rähmchen 327 x 448 = 1464,96 cm2 x 12 Rähmchen = 17.579,52 cm2
Ableger ERB: 1 Rähmchen 327 x 448 = 1464,96 cm2 x 10 Rähmchen = 14.649,60 cm2

Das heisst der Raum, den die Kleine ERB bietet ist größer als der Brutraum in der Bienenkiste, aber doch um einiges kleiner, als die Bienenkiste mit ausgebauten Honigraum. Wenn der Honigraum in der Bienenkiste voll ausgebaut und mit Honig gefüllt ist, habe ich schon 20 kg Honig daraus geerntet. Da würde ich bei der kleinen ERB nicht umhin kommen eine Flachzarge als zusätzlichen Honigraum fürs Ernten aufzusetzen. Aber der Rest der in der kleinen ERB bleibt sollte für den Wintervorrat locker reichen, ohne zufüttern zu müssen.

Honigraum zum Aufsetzen der kleinen ERB: 326 x 159 mm = 518,34 cm2 x 12 Rähmchen = 6.220,08 cm2 plus 17.579,52 cm2 sind: 23.799,60 cm2 -also insgesamt mehr Fläche als in der Bienenkiste.

Als ich dann beim Bienen Janisch war, habe ich neben den Schiffsrumpfleisten für die Honigräume meiner Bienenkiste, die kleine Einraumbeute mit 12 Rähmchen gekauft. Hui, das war aufregend!

Zu Hause habe ich sie dann vorbereitet und mit Leinöl bemalt. Wie gefällt sie euch?

Fertig bemalt – mit Leinöl übermalt.

Jetzt fehlen noch die Bienen!

Bienentränke installieren

Damit die Bienen heuer nicht so weit zu einer Wasserstelle fliegen müssen (ungefähr 500 Meter entfernt ist ein Bach), habe ich eine Tränke installiert. Dazu habe ich einen Maurertrog besorgt und in ungefähr 15 Metern von den Bienenkisten entfernt, eingegraben. Eine Seite habe ich mit Ziegeln erhöht und mit großen Steinen ausgelegt – bei der anderen tiefen Seite kommt eine Seerose rein.

Beim Errichten war noch keine erhältlich, darum gabs mal Stroh. Das Stroh habe ich aber nach einer Woche wieder rausgenommen, da es schnell weich wurde.

Ich bin zufrieden, ich hoffe die Bienen werden es auch sein.

Honigraum öffnen

Im letzten Jahr habe ich erst in der dritten Aprilwoche den Honigraum geöffnet und musste deswegen einigen Wildbau entfernen. Damit mir das heuer nicht passiert, habe ich den Honigraum bereits in der ersten Aprilwoche (03.04.19) geöffnet. Das Wetter war auch nach einer gefühlten ewigen Regenperiode endlich wieder schön.

Zudem war ich gespannt, wie das mit den Schiffsrumpfleisten funktionieren würde.

Bitte entschuldigt die Schieflage – Honigraum frei – braune Kiste
Bunte Kiste: Die Bienen haben bereits begonnen den Honigraum zu bebauen.
Gelbe Kiste: Honigraum frei

Gut, dann mal los. Jede Kiste hat 12 Reihen von Waben, also habe ich für drei Kisten geschaut, dass ich 36 Leisten besorge – da sie beim Bienen Janisch nur in 10er Packungen erhältlich waren, habe ich also 40 Stück Schiffsrumpfleisten mit. Angefangen mit dem Einlegen habe ich in der braunen Kiste, alles lief gut. Dann bei der bunten Kiste ist mir schon aufgefallen, dass ich zu wenige Leisten habe -aber wie konnte das sein?? Ja -genau, die Leisten sind schmaler als die Leisten mit den Wachsanfangsstreifen, die ursprünglich drinnen waren. Daran hatte ich nicht gedacht, wieder etwas dazugelernt. Nun gut, die braune Kiste wieder auf und überschüssige Leisten raus. Wer so auch garnicht gegangen, weil die Bienen ja sonst zu wenig Platz hätten …zwischen den Waben.

Um die Leisten dann im richtigen Abstand einzugeben, habe ich sie einfach in Verlängerung der Brutwaben gesteckt. Die Bienen überziehen das eh alles und es wird fix, sodass die Leisten nicht verrutschen können.

Schiffsrumpfleisten im richtigen Abstand, bunte Kiste.
In der gelben Kiste sind 14 Leisten drin geblieben, mal schauen, was sie draus machen.

Ich bin froh, die Arbeit ist erledigt und es tut wirklich gut nach der Winterpause, wieder bei den Bienen zu arbeiten. Die Völker in der braunen und der gelben Kiste sind nicht so stark über den Winter gekommen, ich bin gespannt wie sie sich entwickeln.

Das Bild ist eine Woche später aufgenommen, am 8. April. Es geht den Bienen gut.

Fahrt zum „Bienen Janisch“

Im steirischen Sebersdorf, in wunderschöne Natur eingebettet, ist der „Bienen Janisch“. Von mir sind es ungefähr eineinhalb Stunden Fahrtzeit, was doch ein relativ weiter Anfahrtsweg ist. Aber ich bin froh, dass es zumindest in dieser Nähe einen potentiellen Verkäufer der Einraumbeute ist, zumindest laut Website.

Nach der Website der Firma hatte ich den Eindruck, dass mich ein großes Geschäft erwartet – ich wollte mir mal die unterschiedlichen Einraumbeuten anschauen und vergleichen …, was ich vor Ort gefunden habe -war so ganz anders. Ein kleines, feines Geschäftchen und eine Tischler-Werkstatt mit Bienenbeuten und Zubehör auf Lager, bzw. bestellte Ware …, so genau weiss ich das nicht.

Einfahrt zum „Janisch“.

Auf meine Frage – wo die Einraumbeuten seien – bekam ich zur Antwort, haben wir nicht, da hätten sie anrufen müssen, aha -okay. Uff …mir ist es gleich heiss und kalt geworden. Gibts also nur auf Bestellung. Die Dame meinte, ich könne aber mal in die Werkstatt schauen, also bin ich hinters Haus gelaufen. Und nach einiger Verblüffung auf meine Frage hin, hat der Herr gemeint, ja die Einraumbeute mit den 12 Rähmchen, da hat er noch eine … Gottseidank! Ich wollte nämlich eh die -hätte zwar gerne einen Vergleich gehabt, aber so weit ohne Beute heim fahren -wollte ich auch wieder nicht, also hab ich zugeschlagen. Und die Schiffrumpfleisten für die Honigräume meiner Bienenkisten habe ich auch bekommen, davon mehr im nächsten Artikel.

Mein Resüme – unbedingt vorher anrufen und abklären, ob das was man möchte, auch wirklich auf Lager ist.

Links ist der Lagerplatz von Beuten und Rähmchen. Im Kellerraum des Hauses ist das Geschäft, und hinterm Haus die Werkstatt mit weiterem Lager.

Hier gehts zur Website vom „Bienen Janisch„.

Frühjahrsdurchsicht

Ende März – die Durchlenzung sollte jetzt vollzogen sein, die erste Brut ist geschlüpft. Die Natur bietet immer mehr Nahrung an und die Temperaturen klettern tagsüber zwischen 12 bis 19 Grad.

Um genau zu wissen, wie es den einzelnen Völkern geht, habe ich heute nachmittags gegen 16 Uhr die Frühjahrsdurchsicht gemacht. Ich war wirklich schon sehr neugierig und da heute endlich mal ein windstiller und warmer Tag war, gings los!

Die braune Kiste.
Die braune Kiste.
Die bunte Kiste.
Die gelbe Kiste.

Das Volk in der braunen Kiste, ist immer noch das Schwächste -aber ich bin dennoch zufrieden. Sie werden sich gut entwickeln 🙂

Das Volk in der bunten Kiste ist jetzt auch noch das Stärkste -ich bin begeistert, fast der ganze Brutraum ist schon voll besetzt. Es wird Zeit die Honigleisten einzusetzen!

Das Volk in der gelben Kiste hat sich besser entwickelt, als das in der braunen Kiste – im Winter waren beide Völker gleich klein. Die Wintertraube ist ganz rechts gesessen – jetzt sitzen sie ganz links 😀 Auch hier wird es Zeit für die Honigleisten! Habe 2 Wachsmottenlarven entdeckt und gekillt. Und am linken Bodenrand ist eine kleine Schimmelstelle -das muss ich beobachten.

Resüme- den Bienen gehts gut und ich bin froh! Wochenende steht „Honigleisten vorbereiten“ am Programm, die werden dann Anfang nächster Woche eingesetzt. Alle Bienen sind agil und tragen fleissig Pollen ein.

Abschiedsfoto, jetzt kehrt wieder Ruhe ein.

Vielleicht ist es euch aufgefallen, die Bienenkisten stehen jetzt höher – ich habe die zweite Pallette jeweils unter eine Bienenkiste positioniert, das gefällt ihnen besser.

Biete Tropfhonig

Da ich keine Rähmchen in der Bienenkiste habe, wird der Honig nicht geschleudert, sondern gelangt mittels Schwerkraft durch ein Sieb aus den Waben und wird dann in 500 Gramm Gläsern abgefüllt. Das ist ein sehr schonender und natürlicher Vorgang. Die Bienenkiste wird Ende der Saison geerntet und der Honig ist somit ein Jahreshonig. Das ganze Spektrum der Vegetation von Frühjahr bis Ende Sommer spiegelt sich in diesem Honig.

In meinen Bienenkisten gibt es nur Naturwabenbau, was meines Erachtens dem Honig noch eine besonders leckere Note verleiht.

Da die Ernte abhängig von der Entwicklung des Volkes und der Witterung ist, kann ich nicht vorher sagen, ob und wieviel Honig ich ernten werde, aber ich kann Bestellung im Voraus aufnehmen und wenn es dann ernst wird, wird natürlich nur gegen Ware bezahlt ;-).

Die Ernte erfolgt Ende Juli/ Anfang August und frischen Honig gibts dann ungefähr ab Mitte/Ende August. Preis pro 500 Gramm Tropfhonig aus wesensgemäßer Bienenhaltung 7 €. Bitte einfach eine E-Mail an: einfachrosi@gmx.at

(Das Wachs, das ich für die Anfangsstreifen bei den Honigleisten verwende ist natürlich BIO zertifiziert.)

Biete Naturschwarm

In der Bienenkiste imkert man mit dem Schwarmtrieb, so lasse ich jedes Volk einmal schwärmen. Manchmal passiert es auch, dass zwei Schwärme abgehen. Manchmal schwärmen sie aber auch nicht 🙂 !

Falls es doch passiert und ich den Schwarm einfangen kann, gebe ich einen Naturschwarm für 95 € ab. Da ich nur drei Bienenkisten habe, wäre es gut, wenn Du Dich bereits für einen Schwarm anmeldest.

Melde Dich bei Interesse unter: einfachrosi@gmx.at für einen Schwarm an.

Schwarmzeit ist von Anfang Mai bis ungefähr Mitte Juni.

ApiSlovenia 2019

HeYo!

Heute war es dann so weit, gemeinsam mit Imkern aus ganz Burgenland gings mit dem Bus nach Celje, Slowenien zur ApiSlovenia. Nach einigen Umwegen sind wir etwas verspätet dort angekommen, und hatten vier Stunden für den Messebesuch Zeit, was aber völlig ausreichte.

Es war überhaupt mein erster Besuch einer Imkermesse und ich habe mich schon sehr darauf gefreut, vorallem war ich neugierig ob ich dort auch etwas in Richtung wesengemäße Imkerei finde.

Die ApiSlovenia war ein Thementeil der Messe, es gab noch andere Hallen mit Themen wie z.B. Flora, Kulinarik, Mode, Kaffee.

Eintrittspreis 7,5 Euro mit einem Gutschein für Kaffee und Kuchen.

Die ApiSlovenia war in einer wirklich großen Halle mit vielen Ausstellern und Besuchern, und es gab so ziemlich alles was das Imkerherz höher schlägen lässt, von Beutensystemen und -bedarf, Honigschleudern, Imkerwerkzeugen bis zur Wachsverarbeitung, Schutz- und Freizeitbekleidung und den verschiedensten Gläsern, Flaschen und Deckeln zur Abfüllung und Aufbewahrung, sowie auch die verschiedensten Produkte von und mit Honig.

Von den Preisen her habe ich Produkte gefunden, die deutlich weniger, genausoviel und auch mehr wie bei uns kosten. Es kommt also darauf an, was man sucht – und sogar auf der Messe gab es für ein Produkt große Unterschiede im Preis. Es zahlt sich also aus, die Preise zu vergleichen.

Ich war relativ überrascht, dass es dort viele Hinterbehandler-Beuten gab, die sind bei uns ja eher nicht mehr zu sehen.

Klickt in die Galerie um Eindrücke von der Messe zu bekommen:

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Leider gab es aber keine Einraumbeuten, Bienenkiste, TopBarHives oder ähnliches, sodass sich mein Einkauf auf ein Honigsieb und Honigkekse beschränkte.

Von dieser Seite her war ich ein bisschen enttäuscht, der Besuch hat sich für mich dennoch gelohnt und wir von Imkerverein hatten eine schöne und vorallem lustige Zeit miteinander. Im nächsten Jahr werde ich aber wohl nicht mehr kommen.

Morgen gibt es noch die Chance für einen Messebesuch, nähere Infos hier klicken.

Ein letzter Blick vor der Abreise.