Autor: Rosi

Paradeis Sugo mit Spaghetti

HeYo! Paradeiser gibt es bei mir am Krauti grad im Überfluss -vor allem die orange Valencia ist der Hit! Drum gibts heut mal Paradeis Sugo mit Spaghetti. Zwiebel schneiden, Paradeiser würfeln und ein bisschen Chilli klein schneiden. Zwiebel mit Chilli sanft anbraten, sodass sie nicht anbrennen aber schön weich werden. Majoran und Muskatnuss dazu. Mit Balsamico Essig ablöschen. Dann die Paradeiser dazu. Bisschen vorgekochtes geschnetzeltes Fleisch hinein (muss aber nicht). Wenn die Paradeiser fertig sind, dann Feuer aus und Basilikum mit den Blüten der Kapuzinerkresse drüber. Mit den Nudeln servieren, Mahlzeit!

I love Fenchel

mmmmh, das war heut ein leckeres Abendessen…. Ich liebe Fenchel! hmmmm Abgesehen davon, dass es meinem Magen in den letzten Tagen nicht so toll gegangen ist -und alle Eltern sicher wissen, das Fenchel schon bei Babys Magenschmerzen beruhigt, war mir heut der Sinn einfach nach diesem tollen Gemüse. Alleine schon der Duft! So aromatisch. Los gehts … Wie immer zuerst den Reis waschen und kochen. Hühnerfleisch hab ich heute wieder auf Vorrat geschnetzelt und gebraten, das kennt ihr ja schon. Vier Karotten schälen und schneiden, zwei Fenchel waschen und schneiden, Bio-Kräuterseitlinge aus dem Marchfeld nicht waschen nur schneiden und Rosinen um das Gericht geschmacklich abzurunden. Je nach Lust und Laune. Keine Zwiebel oder Knoblauch, der Fenchel soll geschmacklich der Star bleiben! Das Rezept reicht locker für vier Leute. Zuerst die Karotten auf mittlerer Flamme in Öl braten -bitte einigermassen dabei bleiben, sonst braten sie schnell an. Es dauert ein paar Minuten …jetzt der Fenchel und die Rosinen dazu und alles rühren bis es fast gar ist. Pfeffern und salzen, Fleisch und Pilze dazu und braten …

Der Herbst kehrt ein …

HeYo! Der Herbst kehrt ein, die Temperaturen sinken nachts bereits auf 8°Celsius … Die Blätter an den Bäumen beginnen sich zu färben und zu fallen. Am Krauti sieht es in gewisser Hinsicht wüst aus. Die roten Rüben und die Erdäpfel warten auf ihre Ernte -bereits ein Monat lang. Tja, heute wirds wieder nix mit denen …aber dafür nehm ich zwei große grüne Zucchini, zwei große und einen kleinen gelben Zucchini und einen Rondini mit. Eine Gurke, ein paar Paprika und Paradeiser …mmmh. Ah, eine rote Rübe hab ich mit genommen -damit mach ich mir heute was leckeres!

Fisolen mit Sauce

HeYo! Fisolen -Buschbohnen- selbst anbauen zahlt sich wirklich aus. Total genügsam diese Pflanze und ertragreich! Habe heuer zweimal geerntet und jeweils frisch gekocht. Darüber hinaus sind fast vier Kilo geschnitten ins Gefrierfach gewandert. Bereits den dritten Kilo hab ich jetzt verbraucht! Eigentlich mag ich Gefrorenes nicht so gerne, da nach der 5 Elemente Ernährung, viel Qi dabei verloren geht. Drum hab ich mich auch rangemacht sie relativ schnell zu verbrauchen 😉 Vorteil ist, dass ich jetzt keine Vorbereitungen habe. Das BIO Hühnerfleisch steht auch im Kühlschrank, geschnetzelt und gebraten, für mich bereit. Also nur den Reis kochen und circa 15 Minuten bevor er fertig ist, die Fisolen in ganz wenig heissem Öl anbraten -bisschen Wasser dazu, Deckel drauf und dünsten lassen. Gelegentlich umrühren. Wenn die Fisolen aufgetaut sind und anfangen zu braten, salze und pfeffere ich. Das Fleisch kommt auch jetzt dazu. Nicht viel -ich mag Fleisch eigentlich nicht- aber der Rest meiner Familie … Zum Schluss die Crème fraîche darüber, bisschen Wasser dazu (bei Bedarf) und einrühren. Hab versehentlich die gesalzene Crème fraîche gekauft, …

Die Räuber Bienen …

HeYo … Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Ja, mein Volk, dass heuer Anfang Juni in die Bienenkiste eingezogen war, war schwach. Sie hatten keine Königin und da ich es zu spät bemerkt habe, ist das Volk drohnenbrütig geworden. Nach einem Rettungsversuch mit einer neuen Königin, der aber nicht klappte, hat dann gestern die Natur ihren Lauf genommen. Sehr naiv dachten mein Sohn und ich anfangs noch, ob sich die „Räuberbienen“ wohl mit unseren verschwestern würden. So nach dem Motto -wow, wie toll wohnt ihr denn? Dürfen wir zu euch? …Aber naja -nach dem ernüchternden öffnen der Kiste wars dann war wohl auch uns klar. NEIN, wie lächerlich! Unser Volk, was in Fachkreisen ohnehin bereits war tot war, wars jetzt entgültig. Werd die Kiste heute säubern und fürs überwintern in den Schuppen stellen. Für nächstes Jahr heisst es mindestens eine weitere Bienenkiste anschaffen und mit 2 oder 3 Völkern im kommenden Jahr erneut starten.

Ab heute wird alles anders …ein Greenie!

HeYo! Ja, ich hab schon echt ein schlechtes Gewissen -der Hercules, der starke Typ, der steht da rum und macht hauptsächlich Zuckerwasser für die Bienchens …äh, ja genau. Wohl eher nicht so sein Fachgebiet. Aber heute, ab heute wird alles anders … Bei meiner morgendlichen Giessaktion am Krauti, nehm ich mir Gänsefuss und Brennnesseln mit heim. Zu Hause zupfe ich die Brennnesselblätter ab…ja, ich hab keine Lust auf die Fasern in den Stängeln, die kriegt nicht mal der Hercules smoothie. Und jetzt tragen die Brennnessel schon Samen und die Fasern sind noch mehr ausgeprägt. Im Frühling ist mir das egal, da verwend ich auch die Stängel. Da ich eher wenige Blätter vom Gänsefuss ergattert habe, nehm ich noch bisschen Mangold dazu. Alles in den Hercules und noch ein Apfel -los gehts! Es wird mal kurz laut -so an die 60 Sekunden und da is er schon mein Greenie. Und schmecken tut der -weiß garnicht, warum ich mir schon so lange keinen mehr gemixt hab. Naja, ab heut wird ja alles anders! Darauf trinke ich 😀

Supermama can do it – Spaghetti Carbonara

HeYo! Auf die Frage, was wir heute zu Mittag essen, weiß mein Sohn gleich eine Antwort: Spaghetti Carbonara! Yess, Supermama can do it 😉 Bevor ich mit der Sauce anfange, bring ich die Nudeln zum Kochen. Für die Sauce brate ich Speckwürfel mit feingehacktem Knoblauch in Olivenöl an. Ui, das duftet gleich lecker… Würze mit Muskat und getrockneten Koriander. Als nächstes die Eier verquirln und den Schlagobers herrichten. Aber – äh – wo sind denn die Eier und der Schlagobers? Blob. Äh …Mein Sohnemann kriegt mein äh …und oh… und das fehlen der Zutaten mit und fragt besorgt: „Mama, du kannst eh trotzdem auch Spagetthi Carbonara kochen, richtig?“ -Äh, ich daraufhin ganz im Supermama Style -Sicher, kein Problem, das schaffen wir schon …Ups, im Kopf ratterts -was soll ich jetzt tun? Wie krieg ich die Sauce cremig? Und den Käse darf ich noch nicht in die Sauce, da ich noch Käse unverträgliche Gäste habe… Die Nudeln sind gleich fertig und der Speck auch, Handlungsbedarf …dann mal los: Verrühre 4 Teelöffel Maisstärke mit ein bisschen kalten …

Heutige Ernte :)

HeYo! Momentan ist es so schön am Krauti zu kommen …das pure Leben wartet auf mich. Bis auf die Erdäpfel, da schauts nimma grün aus 😀 aber das ist ja nur oberflächlich. Werd nächste Woche die Erdäpfel ernten und im Erdkeller einlagern. Die letzte Erdäpfelernte hat gut über den Winter bis hinein in den April gereicht. Den Fenchel habe ich heute ganz geerntet …und abends haben wir ihn gleich gegessen. Lecker!

„Rush Hour“ an der Bienentränke

HeYo! Gestern war es wirklich sehr heiß – bis zu 40 Grad Celsius. Die Bienen haben es eigentlich gelassen genommen -keine Cappucchino Gruppe- an der Kiste (Bienenbart). Aber dafür waren die Wasserträgerinnen fleißig! Jou, Bienen brauchen Wasser -das ist ganz wichtig. Das Wasser ist nicht nur wichtig zum Trinken sondern auch für das gesamte Volk. Zum einen wird die Wärme und die Luftfeuchtigkeit im Brutnest damit reguliert. Durschnittlich hat es täglich im Brutnest  34,5 °C. Um diese Temperatur ungefähr zu halten muss die Luft entweder erwärmt oder gekühlt werden. Die relative Feuchte im Brutnest schwankt zwischen 40-60 %. Wenn die Luftfeuchte zu hoch ist, beginnen die Waben zu schimmeln und die Brut wird geschädigt.  Ist ja nicht unbedingt was wir wollen … Damit es in der Kiste kühler wird beginnen die Bienen mit den Flügeln zu ventilieren. Reicht das nicht, wird im Brutnestbereich Wasser verteilt. Das Wasser wird auf die verdeckelten Puppenzellen gelegt, als dünne Schicht oder hängende Tröpfchen. Durch die Verdunstung des Wassers entsteht eine Abkühlung. Wie genial ist das denn? Ich bin immer …

Mattersburger Schlangengurke auf chinesisch – Mahlzeit!

Heyo! Donnerstag haben wir unsere ersten Schlangengurken geerntet und heute möchte ich euch zeigen, was man außer Salat noch damit machen kann. In China wird eigentlich sehr wenig rohes gegessen, also kaum Salat,so wie wir das kennen -man bratet dort eigentlich ziemlich alles- ganz einfach. Ja, genau -die Gurke wird gebraten. Es schmeckt sehr lecker und geht sehr schnell.

Wilde und Kultivierte

Heyo! Mir ist heiß und ich hab heut einen kleinen Sonnenstich abgekriegt, aber ich möcht euch unbedingt noch ein paar Fotos vom Krauti am Donnerstag zeigen. Georg mein Sohn (11 Jahre) hat mir geholfen. Wir waren die Woche davor im Urlaub und so gab es einiges zu tun. „Unkraut“ jäten und einiges zurecht rücken …  Links neben dem ganzen Beet lasse ich die wilden Pflanzen wachsen. Sie beschützen mir die Kulturpflanzen und stehen außerdem für meine Green Smoothie’s bereit 😀 Geerntet haben wir Zucchini, Gurken -unsere ersten-, Zwiebel und die zweite Ernte der Fisolen. Hab die Pflanzen jetzt gleich aus dem Beet gezogen, da säen wir demnächst Chinakohl aus.

Das Bienenjubiläum – 3 Wochen seitdem Einzug unserer Bienen in die Bienenkiste

Heyo! Ich kann es garnicht glauben -heute sind es genau 3 Wochen her seitdem ein Kunstschwarm des „Wiener Bien“ von Imker Stefan Mandl in Schwechat bei uns im Burgenland eingezogen ist. Wie das wohl werden wird, wenn Bienen bei uns im Garten leben? Nun, leben tun sie in der Bienenkiste, wo die Bienen ihre Waben selbst bauen und stören tun sie uns überhaupt nicht. Bei dem Konzept der Bienenkiste von Erhard Maria Klein geht es um wesensgemäße Bienenhaltung, der Honig gehört den Bienen -außer ein Überschuß von 10 bis 15 kg pro Kiste wird auch uns das Leben versüssen. Soweit sind wir aber noch nicht … erst muss sich das Völkchen im neuen Zuhause wohlfühlen und gut bauen …und gesund über den Winter kommen. Für uns sind die Bienen schon ein Teil von unserem Sein geworden und das Wesen der Bienen fasziniert und inspiriert und ist einfach wunderschön …! Jetzt aber zu unseren Stars 😀 den Bienen.

Gänsefuß meets Mangold -> Mahlzeit!

Heyo, der Krauti gibt schon reichlich Mangold her und auch die „Wildies“, wie Gänsefuß, Fuchsschwanz (Amaranth), Giersch und Brennnesseln, lass ich gerne daneben gedeihen. Da die „Wilden“ mehr von allem haben -Inhaltsstoffe- und noch dazu kostenlos gedeihen mische ich sie gerne zu meinen Rezepten. Heute gibts eine Frittata mit Gänsefuß, Mangold, Champignons und Mozarella. Bin gespannt was mein Junior dazu sagt 😀 Nachdem Pflücken werden Mangold und Gänsefuß im Wasserglas frisch gehalten.5 Eier verquirlen, Champignons (geht auch mit jeden anderen essbaren Schwammerln) und eine kleine Zwiebel schneiden. Zwiebeln in Olivenöl glasig rösten -not too much- und die Champignons dazu, bis das Wasser aus den Pilzen kommt … geschnittenen und gewaschenen Mangold und Gänsefuß dazu. (Das Grünzeug vorher in der Salatschleuder trocken schleudern) Alles vermengen und einwenig salzen -dann rasch die Mozarella über der Masse verteilen und anschliessend die Eier gleichmässig darüber gießen. NICHT mehr umrühren! Bei mittlerer Hitze 2 Min stocken lassen und den Deckel drauf. Eventuell die Flamme noch einwenig runter trimmen -hab nen Gasherd- und für 10 Minuten dünsten. Deckel runter und kontrollieren …