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Honigraum öffnen

HeYo! Die erfolgreiche Übersiedelung meiner drei Bienenkisten habt ihr sicher mitbekommen. Jetzt steht die erste „Arbeit“ an – Honigraum öffnen. Momentan scheint mir die Natur zu explodieren, endlich warm! Kirschen und viele andere Bäume und Sträucher beginnen zu blühen. Letztes Jahr war ich ein wenig spät beim Honigraum öffnen, das möchte ich heuer nicht mehr erleben. Die Bienenkisten stehen jetzt ungefähr 5 km entfernt von meinem Zuhause und dort gibt es auch keine (noch) Möglichkeit verschiedene Utensilien aufzubewaren, so muss ich gut nachdenken, um alles nötige mitzunehmen. Trotzdem musste ich fast vorm Ziel nochmal umdrehen, weil ich einen Schraubenschlüssel vergessen hatte …tja. Bin gespannt, wie oft mir das passiert 😀 Aber jetzt zur Sache, bin schon gespannt, wie es den Bienen geht. Es ist das erste Öffnen überhaupt seit der Winterpause. Die Arbeiten habe ich am 12. April durchgeführt. Allen drei Völkern geht es gut, ich bin froh!

Meine Bienchens ziehen um

HeYo! Letztes Jahr habe ich mich dazu entschieden meine drei bevölkerten Bienenkisten von meinem Garten, der mitten im Wohngebiet einer kleineren Stadt liegt, zu einem circa 5 km entfernten Wiesengrundstück mit Obstbäumen am Waldrand umzuziehen. Da meine Bienchens ihrem Schwarmtrieb nachgehen dürfen, war die Zeit von Anfang Mai bis Mitte Juni, nach einer ersten heftig negativen Reaktion eines Nachbars bzgl. eines abgegangen Schwarms, für mich sehr belastend und ich stand sehr unter Druck. Ich möchte, dass es den Bienen, meinen Nachbarn und mir gut geht, wenn ich jedes Jahr zur Schwarmzeit so eine ungute Zeit verbringen muss, vergeht mir ehrlich gesagt die Freude, mein Entschluss stand fest und damit warfen sich viele Fragen auf …wann ist die beste Zeit für den Umzug? …und wie soll ich das machen? …und hoffentlich klappt der Umzug gut. Wann umziehen? Schnell habe ich herausgefunden, dass ich die Bienchens nicht während der Winterruhe umziehen werde. Sie könnten durch die Erschütterungen aus der Winterruhe kommen, mehr Futter verbrauchen, als notwendig, Durchfall bekommen …und wer weiß, wie das Wetter noch werde würde …

Reger Flugbetrieb

HeYo! Beim fast täglichen Gartenrundgang überrascht mich ein Summen und Brausen …ja, heute ist es auch wirklich warm. Wir haben den 31. Dezember 2017 und fast 15 Grad Celsius. Die Sonne scheint direkt auf die Bienenkisten und Bienen können nicht anders als bei so schönem Wetter zu fliegen. Ob das gut ist? Die kommende Woche soll auch relativ warm werden …hmmm. Falls die Königinnen jetzt schon in die Brut gehen …hoffe, sie werden dann nicht von noch kommenden schweren Frösten geschwächt. Kostet ja alles Energie, was sie auch lagernd haben müssen. In jedem Fall ist es ein wunderschöner Anblick.

Honigernte 2017

HeYo! Heuer hatte ich zwei Bienenkisten, wo ich Honig ernten konnte. Am Montag den 7. August abends machte ich die Vorbereitungen und Dienstag früh morgens gings dann los. Markus, der heuer auch mit 2 Bienenkisten in meiner Umgebung begonnen hatte, half mir. Darüber war ich sehr froh! Zu zweit gehts einfach besser. Insgesamt haben uns die Bienen heuer 27,5 kg Honig geschenkt. Vielen Dank! Ab zur Fotoreihe und begleitet mich: Aus der braunen Kiste bekamen wir 19,5 kg Honig und aus der gelben Kiste 8 kg, was insgesamt 27,5 kg macht. Für den Eigenbedarf mehr als ausreichend und sooo lecker!!

Eine wunderbare Schwarmzeit 2017

HeYo! Endlich finde ich Zeit um Euch über das Schwarmgeschehen meiner zwei Völker, die ihren ersten Winter, nach erfolgreichem Einzug am 1. Mai 2016 erlebt haben, zu berichten. Wie ihr wisst leben meine Bienen in der Bienenkiste, die eine möglichst wesensgemäße Behausung für die Bienen bietet. Bei dieser Art zu „imkern“ wird das Schwarmgeschehen begrüsst, allerdings versucht man auch die Nachschwärme zu unterbinden, da sonst das bleibende Volk zu sehr geschwächt würde. Für mich war es heuer überhaupt das erste Mal, dass ich das Schwärmen eines Bienenvolkes erleben durfte und ich kann euch sagen, das ist ein Naturschauspiel sondergleichen! Einfach wunderbar!! Eine Königin baut ein Volk auf, bis es reif bzw. gross genug ist, sich eine neue Königin zu ziehen und verlässt dann mit genug Bienen den Stock um wieder ein neues Volk zu gründen, dass sie wieder aufbaut, bis … Der erste Schwarm ging am 11. Mai gegen 11:30 aus der braunen Kiste ab. Ich hatte das Glück grad bei der Gartenarbeit rund 4 Meter neben der Bienenkiste zu sein und das laute Getöse …

Honigraum öffnen – First time

HeYo! Ehrlich gesagt, war ich ziemlich erstaunt, als ich letzten Sonntag meine zwei Bienenkisten geöffnet habe. Gottseidank gibt es die Bienenkisten-Gruppe auf Facebook, so habe ich mitbekommen, dass schon einige über die Öffnung des Honigraums posten. Die Natur macht zwar auch große Veränderungen in den letzten Wochen durch, aber so rasant wie die Bienen ist sie nicht. Es scheint nach der Winterruhe wirklich eine Explosion zu geben und das Volk wächst sehr rasch, sehr viel. Bei beiden Kisten waren die Bienen bereits so fleissig, dass sie schon über das Trennschied in den Honigraum gebaut hatten. Das hätte ich mir echt nicht gedacht! Den Honigraum in der gelben Kiste konnte ich nicht öffnen, da das Trennschied dort mit Schrauben festgemacht war und ich nicht den entsprechenden Schrauber hatte. Montags hab ich mir den dann besorgt und die Kiste nochmals geöffnet. Persönlich sehe ich das als Fehlbau an, wenn das Trennschied nur drauf liegt, ist es viel einfacher zu entnehmen. Beim Wiedereinsetzen nach der Honigernte werd ich das dann anders lösen.

Bienen Fotoshooting

HeYo mein Lieben! Heute musste ich mal meine Kamera auspacken um gscheite Fotos zu machen. Hatte ein super Idee – mich unter dem Eingang der Bienenkiste zu legen um die Bienen von oben kommend zu fotografieren. War ne tolle Erfahrung, aber die Fotos sind leider nix geworden … Nur Himmelfotos mit verschwommenen Punkten …naja, an der Idee plus Umsetzung muss ich noch feilen. Aber der Rest der Bilder ist ganz nett geworden 😉 Es ist so erfrischend, langsam erwacht die Natur aber bei den Bienen da geht schon voll die Post ab! summ summ …welches gefällt euch am besten?

Sonntag’s Reinigungsflug

HeYo! So faszinierend diese Bienen …! Über die Wintermonate, wo es zu kalt ist zum Fliegen und die Bienen im Stock sich gegenseitig in der Wintertraube wärmen, gehen/fliegen sie über diesen Zeitraum auch nicht zur Toilette. Das hat den super Vorteil, dass es im Stock nicht dreckig wird. Sobald die Temperaturen, meist ab Februar, über 10 Grad steigen, beginnen einige Arbeiterinnen den sogenannten Reinigungsflug. Bei mir in Mattersburg, war das diesen Sonntag, wo der Thermometer fast 15 Grad erreicht hat und das bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Beim Reinigungsflug werden die Exkremente aus ihrem Darm entsorgt -in Abstand zum Eingang des Stockes- und die ersten Erkundungsflüge unternommen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie das gestern schön war …im Garten, bei Sonne und die Bienen fliegen wieder! Freu mich schon so auf den Beginn der Obstblüte. Im übrigen habe ich letzten Dienstag für meine Freundin zwei Bienenkisten besorgt, sie möchte heuer auch starten und für mich eine dritte zur Reserve ;-).

Meine erste Restentmilbung

HeYo! Wie geht es meinen Völkern? Sind sie stark? Die letzten Wochen immer die gleichen Fragen in meinem Kopf …ich warte zu, bis ich endlich die Restentmilbung starten kann, denn da werden die Kisten auf den Rücken gelegt und geöffnet und dann werde ich sehen, was Sache ist … Wenn die Temperaturen das erstemal unter 0 Grad Celsius fallen, hört die Königin auf Eier zu legen. Ab dann die nächsten 21 Tage, sollte ein brutfreier Zustand erreicht sein. Der optimale Zeitpunkt für die wichtigste Maßnahme zur Gesundheit der Bienenvölker, die Restentmilbung mit Oxalsäure. Heute wars dann soweit. Ich bin schon total gespannt, auch wie ihr Verhalten ist, kann ich doch meinen Völkern nur mit Schutzanzug näher kommen, ziemlich wild diese Damen. Oh ja! Beide Völker haben mich sofort angegriffen, brav diese Wächterinnen. Äusserst Pflichtbewust, das lob ich mir. gg Und es geht beiden Völkern sehr gut – welch Freude. Mit einer Spritze habe ich 60 ml Oxalsäure pro Volk auf so viele Bienen wie möglich geträufelt. Bis nächstes Jahr zu Beginn der Obstblüte hab ich …

Wie gehts den Bienen?

HeYo! Seit mehr als einem Monat schiebe ich es auf den Honigraum in der gelben Kiste zu schliessen. Heute Nacht hat es mir von den Bienen geträumt, so hab ich heute morgen beschlossen, nun endlich die aufgeschobene Arbeit zu erledigen. Als ich dann im Garten war und gesehen hab, dass schon reger Flugverkehr herrscht, war ich leicht verunsichert, ob ich sie jetzt stören sollte. Dann hab ich mir gedacht, ich kann es ja nicht ewig aufschieben, also los!

Erste Honigernte ever

HeYo! Ich kanns kaum glauben, der erste eigene Honig! Ich bin so stolz auf die Bienen. Montag  um 5.30 Uhr hab ich über 10 kg Honig aus meiner gelben Bienenkiste geerntet. Den Honigraum hatte ich am 4. Juni frei gegeben. Waben haben sie selbst gebaut. Ich staune und bin gespannt …

Erstes Öffnen der Bienenkisten

HeYo! Heute 5.20 früh war es dann soweit. 30 Tage nachdem Einzug der beiden Völker mit circa 2,5 kg in die Bienenkisten habe ich sie gekippt und geöffnet um zu kontrollieren, ob alles passt. Verdeckelte Brut und so halt … Ehrlich gesagt bin ich richtig stolz auf die Damen, die waren richtig fleissig und obwohl bei der Bienenkiste „normal“ erst im Folgejahr nachdem Einzug geerntet wird, werden es diese beiden Völker wohl heuer schon schaffen.

Fleissige Bienen und ein Hoch auf die Bienenkiste

HeYo! Am vierten Tag nachdem Einzug bauen die Bienen bereits fleissig ihre Waben. Ja, in der Bienenkiste, welche dem Konzept des alten Krainer Bauernstockes nachempfunden ist und von Erhard Maria Klein und Thomas Radetzki für den einfacheren und optimierten Gebrauch verbessert wurde, dürfen die Bienen sein, was Bienen sind. Ein mysteriöses Lebewesen in sich geschlossen und perfekt. Das Imkern in der Bienenkiste gibt dem Bienen liebenden Menschen die Möglichkeit dieses wunderbare Geschöpf „den Bien“ mit vollem Respekt durchs Jahr zu begleiten, es zu unterstützen und nebenbei einwenig Honig für den Eigengebrauch und für die Familie zu ernten. Mich hat das Konzept der Bienenkiste und den Ansatz dahinter von Erhard Maria Klein auf Anhieb angesprochen und es macht mich nichts glücklicher und erdet mich mehr als vor den Kisten zu sitzen und die Bienen zu erleben … Wer sich näher darüber informieren möchte: http://www.bienenkiste.de/ „Wesensgemäße Bienenhaltung geht von der Erkenntnis aus, dass das Bienenvolk einschließlich seiner Waben ein Organismus ist, und respektiert >den Bien< in der Tradition Rudolf Steiners und Ferdinand Gerstungs als ein Ganzes. Das …

Die Räuber Bienen …

HeYo … Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Ja, mein Volk, dass heuer Anfang Juni in die Bienenkiste eingezogen war, war schwach. Sie hatten keine Königin und da ich es zu spät bemerkt habe, ist das Volk drohnenbrütig geworden. Nach einem Rettungsversuch mit einer neuen Königin, der aber nicht klappte, hat dann gestern die Natur ihren Lauf genommen. Sehr naiv dachten mein Sohn und ich anfangs noch, ob sich die „Räuberbienen“ wohl mit unseren verschwestern würden. So nach dem Motto -wow, wie toll wohnt ihr denn? Dürfen wir zu euch? …Aber naja -nach dem ernüchternden öffnen der Kiste wars dann war wohl auch uns klar. NEIN, wie lächerlich! Unser Volk, was in Fachkreisen ohnehin bereits war tot war, wars jetzt entgültig. Werd die Kiste heute säubern und fürs überwintern in den Schuppen stellen. Für nächstes Jahr heisst es mindestens eine weitere Bienenkiste anschaffen und mit 2 oder 3 Völkern im kommenden Jahr erneut starten.

„Rush Hour“ an der Bienentränke

HeYo! Gestern war es wirklich sehr heiß – bis zu 40 Grad Celsius. Die Bienen haben es eigentlich gelassen genommen -keine Cappucchino Gruppe- an der Kiste (Bienenbart). Aber dafür waren die Wasserträgerinnen fleißig! Jou, Bienen brauchen Wasser -das ist ganz wichtig. Das Wasser ist nicht nur wichtig zum Trinken sondern auch für das gesamte Volk. Zum einen wird die Wärme und die Luftfeuchtigkeit im Brutnest damit reguliert. Durschnittlich hat es täglich im Brutnest  34,5 °C. Um diese Temperatur ungefähr zu halten muss die Luft entweder erwärmt oder gekühlt werden. Die relative Feuchte im Brutnest schwankt zwischen 40-60 %. Wenn die Luftfeuchte zu hoch ist, beginnen die Waben zu schimmeln und die Brut wird geschädigt.  Ist ja nicht unbedingt was wir wollen … Damit es in der Kiste kühler wird beginnen die Bienen mit den Flügeln zu ventilieren. Reicht das nicht, wird im Brutnestbereich Wasser verteilt. Das Wasser wird auf die verdeckelten Puppenzellen gelegt, als dünne Schicht oder hängende Tröpfchen. Durch die Verdunstung des Wassers entsteht eine Abkühlung. Wie genial ist das denn? Ich bin immer …

Das Bienenjubiläum – 3 Wochen seitdem Einzug unserer Bienen in die Bienenkiste

Heyo! Ich kann es garnicht glauben -heute sind es genau 3 Wochen her seitdem ein Kunstschwarm des „Wiener Bien“ von Imker Stefan Mandl in Schwechat bei uns im Burgenland eingezogen ist. Wie das wohl werden wird, wenn Bienen bei uns im Garten leben? Nun, leben tun sie in der Bienenkiste, wo die Bienen ihre Waben selbst bauen und stören tun sie uns überhaupt nicht. Bei dem Konzept der Bienenkiste von Erhard Maria Klein geht es um wesensgemäße Bienenhaltung, der Honig gehört den Bienen -außer ein Überschuß von 10 bis 15 kg pro Kiste wird auch uns das Leben versüssen. Soweit sind wir aber noch nicht … erst muss sich das Völkchen im neuen Zuhause wohlfühlen und gut bauen …und gesund über den Winter kommen. Für uns sind die Bienen schon ein Teil von unserem Sein geworden und das Wesen der Bienen fasziniert und inspiriert und ist einfach wunderschön …! Jetzt aber zu unseren Stars 😀 den Bienen.